hundeerziehung

Wie Du deinen Hund richtig erziehst? Das zeigen wir Dir in diesem Artikel!

Hundeerziehung – ist sie wirklich nötig?

Auch wenn sich die Experten über die stattfindende Domestizierung des Wolfes nicht einig sind, klar ist jedoch, der Hund begleitet uns Menschen schon mindestens 15.000 Jahre als treuer Gefährte.

Die Grundlage für ein tolles Miteinander zwischen Mensch und Haustier stellt eine artgerechte Hundeerziehung dar.

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Ein angenehmes Leben mit dem Vierbeiner!

In unterschiedlichen Funktionen zeigt er seine Anpassungsfähigkeit und seine Treue gegenüber uns Menschen. Als normaler Haushund oder mit wirklichen Berufen als Blinden- oder Rettungshund, Drogenspürhund oder mit anderen Aufgaben bei der Polizei.

Unsere Hunde von heute zeigen täglich was in ihnen steckt. Sie lernen durch das Hunde erziehen Spuren zu lesen, lebende Menschen zu finden, finden Bomben oder sind die sprichwörtliche rechte Hand von Behinderten.

Grundvoraussetzung für die vielen Erfolgsgeschichten ist eine fundierte und solide oft langjährige Hundeerziehung.

Bei den einzelnen Funktionen, bei denen Hunde Leben retten oder Drogen aufspüren sollen, mag das vielen einleuchten – aber ein Haushund? Warum muss ein Haushund erzogen werden?

Eine fehlende Hundeerziehung kann Probleme bringen!

instinkte des hundes

Ohne Erziehung wird dein Hund in Alltagssituationen möglicherweise unkontrolliert reagieren.

Spaziergänge entwickeln sich zu reinen Spießrutenläufen, dein Hund schnappt nach vorbeifahrenden Radfahrern? Diese können dadurch z.B. stürtzen und sich ernsthaft verletzen.

Ohne Hunde Erziehung wird dein Haustier womöglich alles angreifen, was seiner Meinung nach für ihn eine Gefahr darstellen könnte. Egal ob Hund oder Mensch. In den meisten Fällen sieht der Hund das nur spielerisch, aber solche Situationen solltest du unter Kontrolle haben. Du solltest deinen Hund erziehen.

Wenn beim Spazieren gehen ein Tier vorbeiläuft, ist es unangebracht, wenn dein Hund eine Jagd auf dieses eröffnet und es ernsthaft angreift. Auch wenn Kindern beim Bellen Angst bekommen und weglaufen, sieht der Hund dies womöglich als Bestätigung und bekommt Mut bzw. hat Lust das „Spiel“ fortzusetzen, indem er hinterherrennt.

Im schlimmsten Fall kommt es zu Beißattacken, schweren Verletzungen und der Hund landet nicht vermittelbar im Tierheim oder wird eingeschläfert. Und keiner kann sich das erklären. Natürlich wird nicht aus jedem nicht erzogenen Hund so ein Extremfall, aber die Extremfälle sind meistens nicht erzogen. Auch eine Erziehung mit Gewalt kann zu solchem Verhalten führen.

Wie auch unsere Kinder benötigen Hunde eine gute und liebevolle Erziehung.

Hundeerziehung – Einige Grundregeln sind unbedingt erforderlich

Wie kannst du deinen Hund richtig erziehen? Dein Hund sollte seinen Namen kennen und wissen, dass er gemeint ist, wenn er gerufen wird. Gerade viele Kleinhund-Besitzer sind der Ansicht, dass ihr Liebling ja nichts anrichten kann und lassen die Erziehung wegfallen. So wird aus ehemaligen Ratten-, Mäusen- oder Fuchsjägern ein kläffendes Mode Accessoire, welches in der Handtasche herumgetragen wird. Ein ängstliches Bündel Hund, dass durch fehlende Sozialisierung zum Wadenbeißer und Dauerkläffer mutiert.

Auch die Befehle „Sitz“ oder „bei Fuß“ sollte dein Hund kennen und befolgen. So hast du auf Spaziergängen immer die Kontrolle und musst nicht befürchten, dass dein Hund fremde Menschen verängstigen könnte. Es gibt noch viele weitere Tricks, die dein Hund nach dem richtigen Hunde erziehen können sollte. Diese stellen wir zum Teil im weiteren Verlauf dieses Artikels vor.

Direkt zu unseren Erziehungstipps!

Hunde erziehen: So kannst Du Tragödien verhindern!

spaziergänge ohne hundeerziehung

Beim Spazieren gehen hört der eigene Vierbeiner nicht und kläfft fremde Menschen an? Dann solltest Du sofort mit der Hundeerziehung beginnen!

Meistens kommt ein Welpe mit 8-10 Wochen in sein neues Zuhause. Bis dahin hat er mit seinen Geschwistern ein angenehmes Leben bei seiner Mutter gehabt. Behütet und umsorgt, niemals alleine. Jetzt kommt er in seine Familie, alleine und verlassen. Wahrscheinlich fühlt er sich in den ersten Tagen ziemlich einsam und vermisst seine Hundefamilie.

Schon jetzt solltest Du durch Hunde Erziehung handeln!

Hier beginnt nun schon die Sozialisierung und Erziehung. Damit dein neues Familienmitglied schnell sauber und stubenrein wird, ist es sinnvoll, den Hundekorb nachts in Bettnähe zu positionieren. Sieh dies als erste Maßnahme zur Hundeerziehung an.

Während der Nacht kann dann eine Hand im Körbchen sein. Das hat nicht nur den Vorteil, dass du sofort bemerkst, wenn der Welpe unruhig wird. Du gibst ihm auch ganz einfach und unkompliziert das Gefühl, nicht alleine zu sein – er kann so viel entspannter die ersten Tage angehen.

Ebenfalls ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass dein Welpe nicht fiepend oder weinend vor deiner Schlafzimmertür sitzt und vor Angst seinen Urin verliert. Jetzt ist das natürlich nicht die einzige Aufgabe, die einem neuen Hundebesitzer bei der Welpenerziehung ins Haus steht. Darum ist es empfehlenswert, sich für mindestens die erstens 14 Tage Urlaub zu nehmen.

Hundeerziehung Videokurs

Sieh es als eine Investition für die Zukunft, deinen Hund zu erziehen

Dein Hund und du werden im Laufe des gemeinsamen Lebens dankbar dafür sein. Schon in diesem Alter können dem Welpen spielerisch einfache Befehle wie Sitz oder Platz beigebracht werden. Besonders sinnvoll ist auch schon in dieser Phase der Besuch einer Hundeschule oder die Teilnahme an einer Online Hundeschule mit Trainingsvideos. Eine Übersicht über verschiedene Kurse bietet die Seite hundeerziehung-lernen.de.

Wenn Du die Online Hundeschule besuchst, ist es sinnvoll den Hund hin und wieder zu Bekannten und Freunden mitzunehmen, die ebenfalls einen Hund besitzen. Der Hund sollte den Kontakt zu Artgenossen haben, um zu lernen, wie er sich gegenüber diesen zu verhalten hat. Dies kann die Hunde Erziehung erheblich verbessern!

hund richtig erziehen

Wenn Du deinen Hund richtig erziehst, werdet ihr beide viel Spaß zusammen haben!

Natürlich sollte der Hund altersgerecht erzogen werden. Das bedeutet, die Hundeschule berücksichtigt die kurze Aufmerksamkeitspanne des Welpen und lässt viel Raum zum Spielen mit anderen Artenossen.

Erstens sind Welpen wie kleine Kinder und zweitens ist auch diese Spielstunde eine wichtige Form der Erziehung. Durch solche regelmäßigen Trainings zur Hundeerziehung wird der Hund ganz nebenbei sozialisiert und lernt, mit seinen Artgenossen freundlich und offen umzugehen.

Bei der Wahl der Hundeschule solltest du außerdem drauf achten, dass die Erzieher nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeiten und gewaltfrei erziehen. Laut einer bekannten Hundepsychologin sollte man nach dem alten Vorsatz vorgehen: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füge keinem anderen zu.“

Was wird sich verbessern, wenn Du deinen Hund richtig erziehst?

Hundeerziehung ohne Stress ist für jeden möglich und bringt viele Vorteile! Gerade für zukünftige Spaziergänge ist das besonders wichtig. Keiner freut sich, wenn sein Hund an der Leine alles anbellt und anknurrt. Wenn er an der Leine zieht und sprichwörtlich blau anläuft, weil er sich so ins Halsband legt und sich die Luft abschnürrt. Du sollstest niemals die Angst haben, dass dein Hund auf fremde Menschen verängstigend wirken könnte und diese womöglich anspringt. Wenn so etwas passiert, wirst Du meist eine heftige Gegenreaktion erhalten, die auch deinen Hund verängstigen könnte.

Das passiert mit einem gut sozialisierten Hund nicht. Der ist schließlich Artgenossen gewöhnt und freut sich, wenn er die Gelegenheit bekommt mit ihnen zu spielen. Gute Hundeschulen bieten neben dieser Sozialisierung auch die Sozialisierung in wichtigen Alltagssituationen bei der Hundeerziehung an. Dabei werden öffentliche Verkehrsmittel benutzt, über Brücken oder durch die Fußgängerzone gegangen oder auch unter Brücken durch. In Online Hundeschulen lernst Du in Videos, was Du zu tun hast und kannst die Situation dann später selbst „nachspielen“.

Der Hund sollte in manchen Situationen aufs Wort folgen:

Wenn du dir jetzt denkst, warum denn das und was hat das mit Hundeerziehung zu tun, dann ist die Antwort ganz einfach. Jeder der nicht auf einem Bauernhof wohnt, sondern in einer Großstadt wie zum Beispiel in Stuttgart oder München, wird früher oder später gezwungen sein, seinen Hund einmal in die Stadt oder zu einem Einkauf mitzunehmen. In manche Geschäfte darf dein Hund nicht mitkommen. Hier ist es nützlich, wenn du deinem Hund kurz befehlen kannst, kurz ruhig auf dich zu warten und keine Passanten anzukläffen. Wie das im Genauen funktioniert, erfährst du in guten Hundeschulen oder im Online Hundetraining. Hunde erziehen ist für jeden möglich, man sollte sich aber gut informieren.

Alltagssituationen können die Fahrt im Auto sein (Besuch des Tierarztes oder Fahrt in den Urlaub), aber natürlich auch U- oder S-Bahn. Je früher dein Hund diese Situationen kennenlernt, desto schnell gewöhnt er sich an sie. Oder im Urlaub. Je mehr der Hund gesehen und erlebt hat, je sicherer er mit unbekannten Objekten und Situationen umgeht, desto souveräner wird er dich begleiten können.

Kann mein Hund das alles an einem Tag lernen?

hund ohne stress

Hundeerziehung ohne Stress – das ist sicher auch dein Ziel. Machbar ist das bei örtlichen oder auch in der Online Hundeschule.

Die Übungen sind ganz einfach, doch auch hier muss die Aufmerksamkeitsspanne und die noch geringe Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden. Eine gute Erziehung setzt diese beiden Dinge immer voraus. Zu viel auf einmal kann auch die beste Erziehung ruinieren. Lieber dauert das positive Ergebnis ein paar Wochen länger, als es durch Überstürzung für immer zu ruinieren.

Du musst keine Angst haben, dass du zu früh anfängst. Auch bei Kindern wartet man nicht bis zur Pubertät, bevor die ersten Erziehungsversuche starten. So ist es auch bei Hunden. Schon früh sollte man damit beginnen den Hund richtig zu erziehen. Da Hunde im Verhältnis zu uns Menschen viel schneller altern, sind viele Rassen schon mit 8 oder 9 Monaten in der Pubertät. Das rebellische Alter also.

Möchtest du tatsächlich erst dann anfangen mit Nero Sitz zu üben? Je früher mit einer liebevollen Hundeerziehung gestartet wird, desto besser für das gemeinsame Zusammenleben. Auch die Hündin startet kurz nach der Geburt mit dem Training. Es ist also ganz einfach, dort anzuschließen und weiterzumachen.

Was bringt nun eine gute Hundeerziehung und Sozialisierung?

Warum solltest du deinen Hund erziehen? Für dich als Hundebesitzer bringt das Entspannung, Coolness und Gelassenheit. Für den Hund Sicherheit und ebenfalls Gelassenheit.

Ein Hund mit einer guten Erziehung kann überall hin mitgenommen werden. Er schläft ruhig zu Hause im Körbchen, auch wenn du nicht in der Wohnung bist. Er jagt weder die Katzen in der Nachbarschaft noch die Rehe im Wald.

Die Spaziergänge sind nach einer guten Hundeerzeihung angenehm und ohne böse Überraschungen. Im Restaurant liegt der Hund gelassen unter dem Tisch, er bettelt nicht und schießt nicht wie eine Kanonenkugel unter dem Tisch hervor um die Bedienung anzubellen. Er lässt sich anstandslos das Maul öffnen – von dir und vom Tierarzt. Auch die Ohren können nach dem Hunde erziehen geputzt und das Fell gekämmt werden. Mülleimer und Möbel bleiben vor seinen Zähnen verschont und ganz wichtig – er ist stubenrein.

Ein Zusammenleben mit einem gut erzogenen Hund ist eine Bereicherung für jeden – egal ob Erwachsene oder Kinder. Die bedingungslose Liebe und Zuneigung eines Hundes bewirkt wahre Wunder, gerade bei älteren Menschen.

Vor diesem Zusammenleben steht Arbeit, Konsequenz und Zeit

Nicht nur die Hundeerziehung, sondern auch die Beschäftigung eines Hundes nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Darum ist es wichtig, sich kompetente Hilfe zu holen. Das kann in Form einer Hundeschule, eines Online-Kurses oder in Form von Büchern sein. Du wirst schnell feststellen, dass vor allem drei Dinge dich ans Ziel bringen. Konsequenz, das richtige Timing und die richtige Belohnung. Geduld ist bei der Hundeerziehung außerdem ein Hauptfaktor.

Einen Hund mit Strafe zu erziehen, ist sinnlos. Der Hund wird sich zu einem ängstlichen Wesen entwickeln und im schlimmsten Fall mutiert er zum Beißer.

Hundeerziehung ohne Wort

Ein Hund mit einer guten Erziehung kann ohne Stress und viele Worte überall hin mitgenommen werden.

Mit Honig fängt man Fliegen, sagt der Volksmund und das trifft auch auf das Hunde erziehen zu. Nicht immer sind Leckerlies die richtige Belohnung für den Vierbeiner. Es kann auch ein Ball oder ein anderes Spielzeug sein. Hauptsache ist, dass damit das positive Verhalten verstärkt wird.

Auch zur Ablenkung ist ein Wurfball oder ein kleines Stück Käse in der Hand eine Wunderwaffe. So kannst du an Autos oder Motorräder vorbei gehen oder „bei Fuß“ lernen. Wichtig für alle angedachten Ziele ist neben der Belohnung die Konsequenz.

  • Wenn du heute bei einem ausgeräumten Mülleimer in Rage gerätst und morgen ist er dir egal, dann wird dein Hund nicht wissen, welches Verhalten nun das richtige ist. Du solltest deinen Hund erziehen, indem du bei jedem Kommando möglichst konsequent bleibst.
  • Wenn du heute das Leckerchen erst gibst, wenn er tatsächlich sitzt und morgen schon wenn sein Hinterteil nach unten geht, wird er nicht wissen, was Sitz nun tatsächlich bedeutet.

Hunde richtig erziehen bedeutet, über einen längeren Zeitraum mit dem Tier zu trainieren. An einem Tag wird Bello nicht lernen, einen Handstand zu machen. Bleib konsequent. So ist es mit allen Befehlen. Was heute Gültigkeit hat, sollte in den meisten Fällen morgen ebenfalls noch gültig sein. Für das richtige Timing ist ein wenig Übung gefragt. Wann genau muss das Leckerchen dem Hund gegeben werden, damit er es mit seiner Handlung verknüpfen kann? Sofort!

Lob mit Zeitverzögerung – Erziehungstipps für den Hund

Ein Hund weiß 10 Minuten später weder was er gut gemacht, noch was er falsch gemacht hat. Darum ist ein Lob mit Zeitverzögerung beim Hunde erziehen genauso unsinnig, wie eine Strafe. Wobei Strafe ja immer vermieden werden sollte, da die beste Erziehung mit positiver Verstärkung funktioniert. Die besten Hundeschulen arbeiten mit zeigemäßen wissenschaftlichen Erkenntnissen und erziehen den Hund gewaltfrei.

hund im auto

Erzogene Hunde bleiben auch ruhig im Auto und werden nicht zu einer Ablenkung im Straßenverkehr.

Ein entspannter Hund wird auch durch die Hundeerziehung gefordert. Das ist neben der eigentlichen Erziehung der zweite wichtige Bestandteil einer guten Gemeinschaft. Wenn du jetzt glaubst, dass fordern bedeutet, dass du mit ihm zwei Stunden Rad fährst, dann irrst du dich. Natürlich findet das dein Hund – je nach Rasse – toll, aber richtig fordern tust du deinen Hund, wenn du ihn denken lässt.

Je mehr Tricks und Kniffe er lernt, desto zufriedener wird er werden. Egal ob Pfötchen geben oder Schlafen legen. Jede noch so unsinnige Beschäftigung ist positiv für deinen Hund. Doch nicht nur wegen der Beschäftigung, auch die Bindung zwischen Mensch und Hund wird durch solche Spielchen und das Hunde erziehen gefestigt.

Wer genügend Zeit hat, sollte sich überlegen, mit seinem Hund einen Sport auszuüben. Die meisten Hundeschulen bieten neben Erziehungskursen eine Vielzahl von Freizeitsportarten an.

  • Zum Beispiel Breitensport, Obedience oder Agilitie.
  • Auch zum Fährtenhund kannst du deinen Begleiter ausbilden lassen oder den Hundeführerschein mit ihm machen.
  • Neben dem breiten Angebot einer guten Hundschule oder Hundeplatz, bringt der Besuch auch für das Herrchen einen positiven Aspekt. Soziale Kontakte für den privaten Bereich. Diese sind nicht nur für gemeinsame Spaziergänge wichtig, auch der Austausch zu neuen Erziehungsmethoden oder bei Problemen ist Gold wert.

Wie du siehst, ist die Erziehung neben einem grundsätzlichen muss auch mit viel Spaß und Action verbunden. Der Hund bereichert somit den ganzen Lebensbereich seiner neuen Familie.

Hundeerziehung: was soll ein Hund denn nun grundsätzlich können?

Eine Grenze nach oben gibt es beim Erlernen nicht. Die Motivation ist natürlich auch bei Hunden von Tier zu Tier unterschiedlich und auch Rasseabhängig. Während ein Jack-Russel-Terrier durchaus einen Handstand erlernen kann, ist das für eine Deutsche Dogge anatomisch unmöglich.

Eine Obergrenze, wie viele Tricks ein Hund lernen kann, gibt es nicht. Es gibt aber ein Minimum an Dingen, die jeder Hund kennen und können sollte.

Hier die Top Zehn der Kommandos, die jeder Hund beherrschen sollte

hundetricks

Dein Hund sollte mindestens die folgenden Tricks können!

  1. Seinen Namen
  2. Komm/Hier
  3. Sitz
  4. Platz
  5. Bleib
  6. Aus
  7. Runter (von der Couch)
  8. Steh
  9. Auf deinen Platz/ins Körbchen
  10. Fuß

Natürlich lässt sich über das eine oder andere Kommando streiten, aber hier die Gründe, warum du gerade diese Dinge mit deinem Hund bei der Hundeerziehung üben solltest.

  1. Wenn dein Hundefreund seinen eigenen Namen nicht kennt, dann wird er auch nicht auf ihn reagieren können.
  2. Mit Komm oder Hier solltest du deinen Hund aus jeder Situation abrufen können. Das kann beim Erblicken von Wild sein oder wenn ein Fahrzeug plötzlich auf dem Weg auftaucht.
  3. Mit Sitz kommt Ruhe in die Situation und Aufmerksamkeit wird geschaffen.
  4. Mit Platz erreicht man dasselbe Ziel, nur will man mit diesem Kommando selten Aufmerksamkeit schaffen, sondern den Hund an einer bestimmten Stelle ablegen. Zum Beispiel vor der Küchentür.
  5. Bleib ist meistens der zweite Befehl, erst Sitz oder Platz und dann Bleib. So weiß der Hund, dass er sich erst wieder bewegen soll, wenn er dazu aufgefordert wird. Zum Beispiel wenn er seinen Namen oder Komm hört.
  6. Aus wird in vielen Situationen benötigt. Beim Spielen mit dem Ball, wenn der Hund Dinge ins Maul nimmt, die er nicht schlucken soll.
  7. Runter gehört zu den schwierigsten Befehlen sagt man. Während beim Hund erziehen das Rauf (auf die Couch) innerhalb von kurzer Zeit klappen sollte, ist das Runter (von der Couch) scheinbar viel schwerer zu begreifen.
  8. Steh ist gerade beim Tierarztbesuch unverzichtbar. Hier macht weder Platz noch Sitz Sinn, wenn Fieber gemessen werden muss.
  9. Der Befehl ins Körbchen zu gehen oder auf einen bestimmten Platz sollte jeder Hund nach dem Hunde erziehen beherrschen. So kann man ihn in stressigen Situationen ganz schnell aus dem Trubel bekommen. Ein weiterer Vorteil für diesen Befehl ist, wenn der Hund hier auch seinen Rückzugsort hat. Er sollte im Körbchen nicht gestresst oder „belästigt“ werden. So lernt er ganz schnell, bei einer Überforderung sich hierher zurück zu ziehen.
  10. Fuß ist ein wichtiger Befehl im Straßenverkehr oder in der Fußgängerzone. So stellst du sicher, dass nicht an der Leine gezogen wird und der Hund brav an deiner Seite bleibt.

Hundeerziehung Videokurs 2

Du bist motiviert und willst deinen Hund erziehen?

Gut, denn das solltest Du im Sinne deines Hundes auch tun! Selbstverständlich gibt es noch unzählige weitere Kommandos und auch Tricks, die dein Hund mit der entsprechenden Belohnung sicher gerne lernt. Mach dich in Hundevereinen oder –Schulen über die Hundeerziehung schlau.

Schau dir den folgenden Online-Kurs an oder kaufe dir die entsprechenden Bücher. Du wirst schnell feststellen, dass es unzählige Möglichkeiten für dich und deinen Vierbeiner gibt, zu lernen und Spaß zu haben.