Hundeerziehung - So erziehen Sie Ihren Hund richtig!

Hundeerziehung, ist sie wirklich nötig?

Aktualisiert: 30. October 2018

In unterschiedlichen Funktionen zeigt er seine Anpassungsfähigkeit und seine Treue gegenüber uns Menschen. Als normaler Haushund oder mit wirklichen Berufen als Blinden- oder Rettungshund, Drogenspürhund oder mit anderen Aufgaben bei der Polizei. Auch wenn sich die Experten über die stattfindende Domestizierung des Wolfes nicht einig sind, klar ist jedoch, der Hund begleitet uns Menschen schon mindestens 15.000 Jahre als treuer Gefährte. Grundvoraussetzung für die vielen Erfolgsgeschichten ist eine fundierte und solide oft langjährige Hundeerziehung.

Die Grundlage für ein Miteinander zwischen Mensch und Haustier stellt eine artgerechte Hundeerziehung und gutes Hundetraining dar.

Auch wenn sich die Experten über die stattfindende Domestizierung des Wolfes nicht einig sind, klar ist jedoch, der Hund begleitet uns Menschen schon mindestens 15.000 Jahre als treuer Gefährte.

Ein angenehmes Leben mit dem Vierbeiner durch geschicktes Hundetraining!

In unterschiedlichen Funktionen zeigt er seine Anpassungsfähigkeit und seine Treue gegenüber uns Menschen. Als normaler Haushund oder mit wirklichen Berufen als Blinden- oder Rettungshund, Drogenspürhund oder mit anderen Aufgaben bei der Polizei.

Unsere Hunde von heute zeigen täglich was in ihnen steckt. Sie lernen durch das Hunde erziehen und geschickte Hundekommandos Spuren zu lesen, lebende Menschen zu finden, finden Bomben oder sind die sprichwörtliche rechte Hand von Behinderten.

Grundvoraussetzung für die vielen Erfolgsgeschichten ist eine fundierte und solide oft langjährige Hundeerziehung bei der das Tier aufs Wort gehorcht. Bei den einzelnen Funktionen, bei denen Hunde Leben retten oder Drogen aufspüren sollen, mag das vielen einleuchten – aber ein Haushund? Warum muss ein Haushund erzogen werden?

Eine fehlende Hundeerziehung kann Probleme bringen!

Ohne gute Vorbereitung wird Ihr Hund in Alltagssituationen möglicherweise unkontrolliert reagieren.

Spaziergänge entwickeln sich zu reinen Spießrutenläufen, Ihr Hund schnappt nach vorbeifahrenden Radfahrern? Anfänger mit Problemhunden wie diesen können Gefahren für andere darstellen.

Ohne Hunde Erziehung wird Ihr Haustier womöglich alles angreifen, was seiner Meinung nach für ihn eine Gefahr darstellen könnte. In den meisten Fällen sieht der Hund das nur spielerisch, aber solche Situationen sollten Sie durch geschickte Hundeerziehung unter Kontrolle haben.

Wenn beim Spazieren gehen ein Tier vorbei läuft ist es unangebracht, wenn Ihr Hund eine Jagd auf dieses eröffnet und es ernsthaft angreift. Auch wenn Kinder beim Bellen Angst bekommen und weglaufen, sieht der Hund dies womöglich als Bestätigung und bekommt Mut bzw. hat Lust das „Spiel“ fortzusetzen, indem er hinterherrennt.

Im schlimmsten Fall kommt es zu Beißattacken, schweren Verletzungen und der Hund landet nicht vermittelbar im Tierheim oder wird eingeschläfert. Natürlich wird nicht aus jedem Exemplar ohne Hundeerziehung so ein Extremfall, aber eine Erziehung mit Gewalt kann zu solchem Verhalten führen.

Einige Grundregeln sind unbedingt erforderlich

Wie können Sie als Hundetrainer Ihren Hund erziehen und verhindern, dass er zu einem solchen Problemhund wird? Ihr Hund sollte seinen Namen kennen und wissen, dass er gemeint ist, wenn er mit gerufen wird. Gerade viele Kleinhund-Besitzer sind der Ansicht, dass ihr Liebling ja nichts anrichten kann und lassen das Training wegfallen. So wird aus ehemaligen Ratten-, Mäusen- oder Fuchsjägern ein kläffendes Mode Accessoire, welches in der Handtasche herum getragen wird. Ein ängstliches Bündel Hund das durch fehlende Sozialisierung und falsche Hundeerzihung zum Wadenbeißer und Dauerkläffer mutiert und eher einem Straßenhund ähnelt als einem Haustier.

Auch die Hundekommandos „Sitz“ oder „bei Fuß“ sollte Ihr Hund nach der Hundeerziehung kennen und befolgen. So haben Sie auf Spaziergängen immer die Kontrolle und müssen nicht befürchten, dass Ihr Hund fremde Menschen verängstigen könnte. Es gibt noch viele weitere Tricks die Ihr Hund nach der Hundeerziehung können sollte. Diese stellen wir zum Teil im weiteren Verlauf dieses Artikels vor.

Hunde erziehen: So können Sie Tragödien verhindern!

Beim Spazieren gehen hört der eigene Vierbeiner nicht und kläfft fremde Menschen an? Dann sollten Sie sofort mit der Hundeerziehung beginnen!

Meistens kommt ein sensibler Hundewelpe mit 8-10 Wochen in sein neues Zuhause. Bis dahin hat er mit seinen Geschwistern ein angenehmes Leben bei seiner Mutter gehabt. Er war behütet und umsorgt und musste niemals allein sein. Wahrscheinlich fühlt er sich in den ersten Tagen ziemlich einsam und vermisst seine Hundefamilie.

Schon jetzt sollten Sie durch Hundeerziehung handeln!

Hier beginnt nun schon die Sozialisierung die Sie als Hundetrainer zu verantworten haben um zu verhindern, dass Ihr Haustier zu einem Angsthund wird. Damit Ihr neues Familienmitglied schnell sauber und stubenrein wird ist es sinnvoll, den Hundekorb nachts in Bettnähe zu positionieren. Sehen Sie dies als erste Maßnahme zur Hundeerziehung an.

Während der Nacht kann dann eine Hand im Körbchen sein. Das hat nicht nur den Vorteil dass Sie sofort bemerken wenn der Junghund unruhig wird, Sie geben ihm auch ganz einfach und unkompliziert das Gefühl, nicht alleine zu sein – er kann so viel entspannter die ersten Tage angehen.

Ebenfalls ein großer Vorteil dieser Methode der Hundeerziehung ist, dass Ihr Hundewelpe nicht fiepend oder weinend vor Ihrer Schlafzimmertür sitzt und vor Angst seinen Urin verliert. Jetzt ist das natürlich nicht die einzige Aufgabe, die einem neuen Hundebesitzer bei der Welpenerziehung ins Haus steht. Darum ist es empfehlenswert, sich für mindestens die erstens 14 Tage Urlaub zu nehmen.

Wenn Sie Ihren Hund richtig erziehen, werden Sie beide viel Spaß zusammen haben!

Sehen Sie es als eine Investition in die Zukunft, Ihren Hund zu erziehen

Ihr Hund und Sie werden im Laufe Ihres gemeinsamen Lebens dankbar dafür sein. Schon in diesem Alter können dem Junghund spielerisch einfache Befehle und Hundekommandos wie Sitz oder Platz beigebracht werden. Besonders sinnvoll ist auch schon in dieser Phase der Besuch einer Hundeschule oder die Teilnahme an einer Online Hundeschule mit Videos und Trainings von einem professionellen Hundetrainer.

Wenn Sie als Anfänger die Online Hundeschule besuchen ist es sinnvoll den Hund hin und wieder zu Bekannten und Freunden mitzunehmen, die ebenfalls einen Hund besitzen und kostenlos ihre Erfahrung mit Hundeerziehungsmethoden teilen. Der Hund sollte den Kontakt zu Artgenossen haben, um zu lernen, wie er sich gegenüber diesen zu verhalten hat. Dies kann die Hunde Erziehung erheblich verbessern!

Natürlich sollte der Hund altersgerecht erzogen werden um nicht zum Problemhund zu werden und Gehorsam zu zeigen. Das bedeutet, die Hundeschule berücksichtigt die kurze Aufmerksamkeitspanne des Welpen und lässt viel Raum zum Spielen mit anderen Artgenossen.

Erstens sind Welpen wie kleine Kinder und zweitens ist auch diese Spielstunde eine wichtige Form der Erziehung und des Hundetrainings. Durch solche regelmäßigen Trainings zur Hundeerziehung wird der Hund ganz nebenbei sozialisiert und lernt, mit seinen Artgenossen freundlich und offen umzugehen.

Bei der Wahl der Hundeschule sollten Sie außerdem drauf achten, dass die Erzieher nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeiten und gewaltfrei erziehen. Laut einer bekannten Hundepsychologin sollte man nach dem alten Vorsatz vorgehen: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füge keinem anderen zu.“

Was wird sich verbessern, wenn Sie Ihren Hund erziehen?

Hundeerziehung ohne Stress ist für jeden möglich und bringt viele Vorteile! Gerade für zukünftige Spaziergänge ist dies besonders wichtig. Keiner freut sich, wenn sein Hund an der Leine alles anbellt und anknurrt. Sie sollten niemals die Angst haben, dass Ihr Hund auf fremde Menschen verängstigend wirken könnte und diese womöglich anspringt. Wenn so etwas passiert werden Sie meist eine heftige Gegenreaktion erhalten, die auch Ihren Hund verängstigen könnte.

Das passiert mit einem gut sozialisierten Hund, der auf Ihr Hundekommando hört, und der passenden Hundeerziehungsmethode, nicht. Der ist schließlich Artgenossen gewöhnt und freut sich, wenn er die Gelegenheit bekommt, mit ihnen zu spielen. Gute Hundeschulen bieten neben dieser Sozialisierung auch die Sozialisierung in wichtigen Alltagssituationen bei der Hundeerziehung an. Dabei werden öffentliche Verkehrsmittel benutzt, über Brücken oder durch die Fußgängerzone gegangen oder auch unter Brücken hindurch. In Online Hundeschulen lernen Sie in Videos was Sie zu tun haben und können die Situation dann später selbst „nachspielen“.

Der Hund sollte immer aufs Wort gehorchen

Wenn Sie sich jetzt denken, warum denn das und was hat das mit der erfolgreichen Hundeerziehung von einem Problemhund zu tun, dann ist die Antwort ganz einfach. Jeder der nicht auf einem Bauernhof wohnt, sondern in einer Großstadt wie zum Beispiel in Stuttgart oder München, wird früher oder später gezwungen sein, seinen Hund einmal in die Stadt oder zu einem Einkauf mitzunehmen. In manche Geschäfte darf Ihr Hund nicht mitkommen. Hier ist es nützlich, wenn Sie Ihrem Hund schnell klar machen können, kurz und ohne dass er bellt auf Sie zu warten. Alleinsein gehört zum Alltag dazu, wie das im Genauen funktioniert, erfahren Sie in guten Hundeschulen oder im Online Hundetraining. Hunde erziehen ist für jeden möglich, man sollte sich aber gut informieren.

Alltagssituationen können die Fahrt im Auto sein (der Besuch des Tierarztes oder die Fahrt in den Urlaub), aber natürlich auch die U- oder S-Bahn. Je früher Ihr Hund diese Situationen kennen lernt, desto schneller gewöhnt er sich an sie. Je mehr der Hund gesehen und erlebt hat, je sicherer er mit unbekannten Objekten und Situationen umgeht, desto souveräner wird er Sie begleiten können.

Kann mein Hund das alles an einem Tag lernen?

Die kostenlosen Übungen sind ganz einfach, doch auch hier muss die Aufmerksamkeitsspanne und die noch geringe Leistungsfähigkeit bei der Hundeerziehung berücksichtigt werden. Zu viel auf einmal kann auch das beste Training ruinieren. Lieber dauert das positive Ergebnis ein paar Wochen länger, als es durch Überstürzung für immer zu ruinieren.

Sie müssen keine Angst haben, dass Sie als Hundetrainer zu früh anfangen. Auch bei Kindern wartet man nicht bis zur Pubertät, bevor die ersten Erziehungsversuche starten. Schon früh sollte man damit beginnen den Hund zu erziehen. Da Hunde im Verhältnis zu uns Menschen viel schneller altern sind viele Rassen schon mit 8 oder 9 Monaten in der Pubertät. Das rebellische Alter also.

Möchten Sie tatsächlich erst dann anfangen mit Ihrem Liebling zu trainieren? Je früher man mit einer liebevollen Hundeerziehung startet und Gehorsam beibringt, desto besser für das gemeinsame Zusammenleben. Auch die Hundemutter startet kurz nach der Geburt mit dem Training ihrer Nachkommen. Es ist also ganz einfach, dort anzuschließen und weiterzumachen.

Was bringt nun eine gute Hundeerziehung und Sozialisierung?

Warum sollten Sie Ihren Hund erziehen? Für Sie als Hundebesitzer bringt das EntspannungCoolness und Gelassenheit. Für den sensiblen Hund bringt die Hundeerziehung Sicherheit und Gelassenheit.

Egal um welche Hunderassen es sich handelt, ein Hund mit einer guten Erziehung, der die wichtigsten Grundkommandos befolgt, kann überall hin mitgenommen werden. Er schläft ruhig zuhause im Körbchen, auch wenn Sie nicht in der Wohnung sind, und jagt weder die Katzen in der Nachbarschaft noch die Rehe im Wald.

Die Spaziergänge sind nach einer guten Hunderziehung angenehm und ohne böse Überraschungen. Im Restaurant liegt der Hund gelassen unter dem Tisch, er bettelt nicht und schießt nicht wie eine Kanonenkugel unter dem Tisch hervor um die Bedienung anzubellen. Er lässt sich anstandslos das Maul öffnen – von Ihnen und vom Tierarzt. Auch die Ohren können nach der Hundeerziehung geputzt und das Fell gekämmt werden. Mülleimer und Möbel bleiben vor seinen Zähnen verschont und, ganz wichtig: Er ist stubenrein.

Ein Zusammenleben mit einem gut erzogenen Hund ist eine Bereicherung für jeden – egal ob Erwachsene oder Kinder. Die bedingungslose Liebe und Zuneigung eines Hundes durch das Hundetraining bewirkt wahre Wunder, gerade bei älteren Menschen.

Ein gut trainierter Hund kann ohne Stress und viele Worte überall hin mitgenommen werden.

Vor diesem Zusammenleben stehen Arbeit, Konsequenz und Zeit

Nicht nur die Hundeerziehung eines Problemhundes oder Straßenhund durch die passende Hundeerziehungsmethode, sondern auch die Beschäftigung eines Hundes nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Darum ist es wichtig, sich kompetente Hilfe zu holen. Das kann in Form einer Hundeschule, eines Online-Kurses oder in Form von Ratgebern sein. Sie werden schnell feststellen, dass vor allem drei Dinge Sie ans Ziel bringen. Konsequenz, perfektes Timing und die passende Belohnung. Geduld ist bei der Hundeerziehung außerdem ein Hauptfaktor.

Einen Hund mit Strafe zu erziehen, ist sinnlos. Der Hund wird sich zu einem Angsthund entwickeln und im schlimmsten Fall mutiert er zum Beißer.

Mit Honig fängt man Fliegen, sagt der Volksmund und das trifft auch auf das Hunde erziehen zu. Nicht immer sind Leckerlies die passende Belohnung für den Vierbeiner. Es kann auch ein Ball oder ein anderes Spielzeug sein. Hauptsache ist, dass damit das positive Verhalten verstärkt wird.

Auch zur Ablenkung ist ein Wurfball oder ein kleines Stück Käse in der Hand eine Wunderwaffe der Hundeerziehung. So können Sie an Autos oder Motorrädern vorbei gehen oder „bei Fuß“ lehren. Wichtig für alle angedachten Ziele ist neben der Belohnung die Konsequenz als Teil der Hundeerziehungsmethode.

  • Wenn Sie heute bei einem ausgeräumten Mülleimer in Rage geraten und morgen ist er Ihnen egal, dann wird Ihr Hund nicht wissen, welches Verhalten nun das angebrachte ist. Sie sollten die Hundeerziehung so durchführen, dass Sie bei jeder Order möglichst konsequent bleiben.
  • Wenn Sie heute das Leckerchen als Hilfsmittel erst geben, wenn er tatsächlich sitzt und morgen schon, wenn sein Hinterteil nach unten geht, wird er nicht wissen, was Sitz nun tatsächlich bedeutet.

Hunde erziehen bedeutet, über einen längeren Zeitraum mit dem Tier dasselbe Hundekommando zu trainieren. An einem Tag wird Bello nicht lernen, einen Handstand zu machen. Bleiben Sie konsequent. Was heute Gültigkeit hat sollte in den meisten Fällen morgen ebenfalls noch gültig sein. Für das perfekte Timing ist ein wenig Übung bei der Hundeerziehung gefragt. Wann genau muss das Leckerchen dem Hund gegeben werden, damit er es mit seiner Handlung verknüpfen kann? Sofort!

Lob mit Zeitverzögerung – Tipps für den Hund

Erzogene Hunde bleiben auch ruhig im Auto und werden nicht zu einer Ablenkung im Straßenverkehr.

Ein Hund weiß 10 Minuten später weder was er gut gemacht, noch was er bei der Hundeerziehung falsch gemacht hat. Darum ist ein Lob mit Zeitverzögerung beim Hunde erziehen genauso unsinnig wie eine Strafe, die prinzipiell immer vermieden werden sollte. Die besten Hundeschulen arbeiten mit zeitgemäßen wissenschaftlichen Erkenntnissen und erziehen den Hund gewaltfrei.

Ein entspannter Hund wird auch durch die Hundeerziehung gefordert. Das ist neben dem eigentlichen Training der zweite wichtige Bestandteil einer guten Gemeinschaft. Wenn Sie jetzt glauben, dass fordern bedeutet, dass Sie mit ihm zwei Stunden Rad fahren, dann irren Sie sich. Natürlich findet das Ihr Hund – je nach Rasse – toll, aber wirklich gefordert ist Ihr Hund nur, wenn er selber denken muss.

Je mehr Tricks und Kniffe er während der Hundeerziehung lernt, desto zufriedener wird er werden. Egal ob Pfötchen geben oder Schlafen legen. Jede noch so unsinnig wirkende Beschäftigung ist positiv für Ihren Hund. Auch die Bindung zwischen Mensch und Hund wird durch solche Spielchen und das Hunde erziehen gefestigt.

Wer genügend Zeit hat sollte sich überlegen, mit seinem Hund einen Sport als Teil der Hundeerziehung auszuüben. Die meisten Hundeschulen bieten neben Erziehungskursen eine Vielzahl von Freizeitsportarten an.

  • Zum Beispiel Breitensport, Obedience oder Agilitie.
  • Auch zum Fährtenhund können Sie Ihren Begleiter ausbilden lassen oder den Hundeführerschein mit ihm machen.
  • Neben dem breiten Angebot einer guten Hundschule oder Hundeplatzes hat der Besuch auch für das Herrchen einen positiven Aspekt: Soziale Kontakte für den privaten Bereich. Diese sind nicht nur für gemeinsame Spaziergänge wichtig, auch der Austausch zu neuen Erziehungsmethoden oder bei Problemen ist Gold wert.

Wie Sie sehen, ist die Ausbildung eines Hundes neben etwas Mühe auch mit viel Spaß und Action verbunden. Der Hund bereichert somit den ganzen Lebensbereich seiner neuen Familie.

Hundeerziehung: Was soll ein Hund denn nun grundsätzlich können?

Ihr Hund sollte mindestens die folgenden Tricks können!

Eine Grenze nach oben was man dem eigenen Hund beibringen sollte gibt es bei der Hundeerziehung nicht. Die Motivation ist natürlich bei Hunden von Tier zu Tier unterschiedlich und auch abhängig von der Rasse. Während ein Jack-Russel-Terrier durchaus einen Handstand erlernen kann ist das für eine Deutsche Dogge anatomisch unmöglich.

Eine Obergrenze, wie viele Tricks ein Hund erlernen kann, gibt es nicht. Es gibt aber ein Minimum an Dingen, die jeder Hund durch geschickte Hundeerziehung nach wenigen Monaten kennen und können sollte.

Hier die Top Zehn der Kommandos, die jeder Hund beherrschen sollte

  1. Seinen Namen
  2. Komm/Hier
  3. Sitz
  4. Platz
  5. Bleib
  6. Aus
  7. Runter (von der Couch)
  8. Steh
  9. Auf deinen Platz/ins Körbchen
  10. Fuß

Natürlich lässt sich über das eine oder andere Grundkommando streiten, aber hier sind die Gründe, warum Sie gerade diese Dinge mit Ihrem Hund bei der Hundeerziehung üben sollten:

  1. Wenn Ihr Hundefreund seinen eigenen Namen durch die falsche Hundeerziehungsmethode nicht kennt, dann wird er auch nicht auf ihn reagieren können.
  2. Mit den Grundkommandos Komm oder Hier sollten Sie Ihren Hund aus jeder Situation abrufen können. Das kann beim Erblicken von Wild sein oder wenn ein Fahrzeug plötzlich auf dem Weg auftaucht.
  3. Mit Sitz kommt Ruhe in die Situation und Aufmerksamkeit wird geschaffen.
  4. Mit Platz, einem ähnlich wichtigen Part der Hundeerziehung, erreicht man dasselbe Ziel, nur will man mit Platz selten Aufmerksamkeit schaffen, sondern den Hund an einer bestimmten Stelle ablegen. Zum Beispiel vor der Küchentür.
  5. Bleib ist meistens der zweite Befehl, erst Sitz oder Platz und dann Bleib. So weiß der Hund, dass er sich erst wieder bewegen soll, wenn er dazu aufgefordert wird. Zum Beispiel wenn er seinen Namen oder Komm hört.
  6. Aus wird in vielen Situationen benötigt und sollte bei der Hundeerziehung keinesfalls vernachlässigt werden, etwa beim Spielen mit dem Ball oder wenn der Hund Dinge ins Maul nimmt, die er nicht schlucken soll.
  7. Runter gehört zu den schwierigsten Grundkommandos sagt man. Während beim Hund erziehen das Rauf (auf die Couch) innerhalb von kurzer Zeit klappen sollte, ist das Runter (von der Couch) scheinbar viel schwerer zu begreifen.
  8. Steh ist gerade beim Tierarztbesuch wichtig. Hier macht weder Platz noch Sitz Sinn, wenn Fieber gemessen werden muss.
  9. Die Aufforderung ins Körbchen zu gehen oder auf einen bestimmten Platz sollte jeder Hund nach der Hundeerziehung beherrschen. So kann man ihn in stressigen Situationen ganz schnell aus dem Trubel bekommen. Ein weiterer Vorteil hiervon ist, dass der Hund hier auch seinen Rückzugsort hat. Er sollte im Körbchen nicht gestresst oder belästigt werden. So lernt er ganz schnell, bei einer Überforderung sich hierher zurück zu ziehen.
  10. Fuß ist ein wichtiges Grundkommando im Straßenverkehr oder in der Fußgängerzone. So stellen Sie sicher, dass nicht an der Leine gezogen wird und der Hund brav an Ihrer Seite bleibt.

Sie sind motiviert und wollen Ihren Hund erziehen?

Gut, denn das sollten Sie im Sinne Ihres Hundes auch tun! Selbstverständlich gibt es noch unzählige weitere Kommandos und Tricks, die Ihr Hund mit dem passsenden Hilfsmittel und der entsprechenden Belohnung sicher gerne lernt. Machen Sie sich in Hundevereinen oder -schulen über die Hundeerziehung wie beispielsweise Clickertraining schlau.

Aller Anfang ist schwer, schauen Sie sich deshalb am besten den folgenden Online-Kurs über die perfekte Art der Hundeerziehung an oder kaufen Sie sich die entsprechenden Ratgeber. Sie werden schnell feststellen, dass es unzählige Möglichkeiten gibt ein erfolgreicher Hundetrainer zu sein.

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