Hundetraining Tipps und Übungen

Hundetraining Tipps und Übungen, was muss ich beachten?

Aktualisiert: 18. January 2018

Wenn du deinen Hund erziehen möchtest, gibt es verschiedene Dinge, die du beachten solltest. Jede Hunde Seite bietet hier andere Ansätze und erklärt unterschiedliche Tipps. Wir haben diese für dich daher in einem übersichtlichen Artikel zusammengefasst. In diesem Text werden dir einige Hundetraining Tipps und Übungen vorgestellt, mit denen du deinem Hund das beibringen kannst, was du möchtest. Sicher hast du von einigen auch schon in der Hundeschule gehört. Ein gern gemachter Fehler ist die Art, wie du mit deinem Hund während des Trainings und später redest. Der Tonfall, den du beispielsweise im Spiel oder im Alltag verwendest, sollte sich von dem Tonfall unterscheiden, mit dem du deine Kommandos gibst.

Wenn du deinen Hund erziehen möchtest, gibt es verschiedene Dinge, die du beachten solltest. Jede Hunde Seite bietet hier andere Ansätze und erklärt unterschiedliche Tipps. Wir haben diese für dich daher in einem übersichtlichen Artikel zusammengefasst. In diesem Text werden dir einige Hundetraining Tipps und Übungen vorgestellt, mit denen du deinem Hund das beibringen kannst, was du möchtest. Sicher hast du von einigen auch schon in der Hundeschule gehört.

Der Ton macht die Musik:

Ein gern gemachter Fehler ist die Art, wie du mit deinem Hund während des Trainings und später redest. Der Tonfall, den du beispielsweise im Spiel oder im Alltag verwendest, sollte sich von dem Tonfall unterscheiden, mit dem du deine Kommandos gibst. Das ist einer der wichtigsten unserer Hundetraining Tipps.

Für deinen Hund ist es nicht wichtig, was du sagst oder wie laut beziehungsweise wie leise du es aussprichst. Denn der Hund weiß nicht, was Worte wie „Hier“, „Sitz“ oder „Aus“ bedeuten. Du könntest ihn genauso gut auf Worte wie „Schokolade“, „Sitzkissen“ oder „Telefon“ trainieren. Für deinen Hund ist es egal. Er richtet sich nämlich nicht nach der tatsächlichen Bedeutung deiner Kommandos, sondern nach den Klängen und der Melodie deiner Stimme. Wenn du mit deinem Hund deshalb bei dem Training so reden würdest wie im Alltag, dann würde er keinen Unterschied merken. Sagst du dann „Hier“ oder „Komm her“, dann fühlt sich der Hund nicht angesprochen – selbst wenn du seinen Namen nennst.

Es ist aber auch nicht notwendig, dass du total streng wirst und brüllst. Schreist du deinen Hund nur Kommandos entgegen, dann wirkt es für ihn eher so, als wärst du böse auf ihn und er würde sich eher ängstlich und abweisend verhalten. Perfekt ist es, wenn du dir einen sachlichen Tonfall für dein Training aneignest, welcher sich von deiner normalen Redensart unterscheidet. Wenn du deinen Hund so konditionierst, kann er später allein an deinem Tonfall merken, dass du von ihm eine Handlung erwartest.

Mit den Händen arbeiten:

Wenn du deinen Hund ausbildest, dann solltest du nicht nur mit Worten arbeiten, sondern dir auch einige Handzeichen überlegen, welche du für die Kommandos verwenden kannst. Wenn du deinem Hund zum Beispiel beibringen möchtest, an einem Ort stehen zu bleiben, dann eignet sich eine Kombination aus einer Stopp-Geste und einem Kommando wie „Halt“ oder „Bleib“. Die Verknüpfung mehrerer Dinge hat den Vorteil, dass bei deinem Hund auch eine Verknüpfung entsteht.

Er lernt, dass nicht nur das Kommando „Halt“ oder „Bleib“ für ihn bedeutet, dass er an einem Ort bleiben soll, sondern auch, dass er das gleiche machen soll, wenn du ihm nur die Geste zeigst. Du kannst also einige Kommandos auch ohne Worte geben, was praktisch ist, wenn du beispielsweise mit anderen Leuten im Gespräch bist oder telefonieren musst.

Mit Futter arbeiten bei den Hundetraining Tipps:

Hunde sind relativ einfach gestrickt. Sie spielen gerne, erkunde ihre Umgebung und lieben es zu fressen. Letzteres kannst du dir zu Nutze machen, um deinem Hund leicht und schnell neue Dinge beizubringen. Das Futter in Form von Leckerli soll hierbei gleichzeitig als Anregung und als Belohnung dienen. Du lenkst das Interesse deines Hundes dadurch auf die eigentliche Aufgabe des Trainings und wenn er sie richtig ausführst, bekommt er die versprochene Belohnung. Ein Hunde-Training mit Leckerlis funktioniert aber nur, wenn dein Hund auch wirklich Interesse an dem Futter hat.

Wenn du das Training beginnst, nachdem dein Hund bereits ausgiebig gefressen hat, dann hat das prinzipiell zwei Effekte: zum einen hat dein Hund keine Lust, da er – wie du es wohl auch machen würdest – nach einer Mahlzeit erst einmal Pause machen und verdauen will. Zum anderen verlieren Leckerli für deine Hunde den Reiz, wenn er satt und zufrieden ist. Auch wenn es dir vielleicht schwer fällt, solltest du deshalb darauf verzichten deinen Hund vor dem Training zu füttern. Die besten Hundetraining Tipps können nicht funktionieren, wenn du dich nicht an die Abläufe hältst! Es ist nicht schlimm, wenn er eine Mahlzeit auslässt, da er bei den einzelnen Übungen mehrere Leckerli bekommen kann, welche das ausgleichen.

Nicht mit Lob sparen:

Es ist sehr wichtig, dass du deinen Hund lobst, um ihm zu zeigen, dass er die Übungen richtig macht!

Dein Hund orientiert sich beim Spiel und beim Training an dir. Er wartet auf eine Bestätigung seines Verhaltens. Deine Aufgabe als seine wichtigste Bezugsperson muss es deshalb sein, ihm diese Bestätigung auch zu liefern. Wenn dein Hund etwas so macht, wie du es willst – egal wie lang es dauert – dann verdient er dafür eine positive Rückmeldung. Lob deinen Hund, streichle ihn und bestätige ihn. Das merkt sich dein Hund nämlich genauso wie Kommandos oder dass es nach einer richtigen Ausführung dieser Hundetraining Tipps Leckerlis geben kann.

Er freut sich über jedes Lob und jede freundliche Zuneigung von dir und wird deshalb gerne die Übungen machen, wenn du ihn dafür bestätigst. Es ist egal, wie oft er Sitz auf Kommando macht, jedes Mal solltest du ihm zeigen, dass er es richtig gemacht hat. Und auch, wenn du das Training abgeschlossen hast und die Kommandos im Alltag verwendest, darf ein Lob nicht fehlen. Andernfalls kann es passieren, dass dein Hund denkt er hätte etwas falsch gemacht und dann so lange versucht und herumprobiert, bis er wieder mal eine Bestätigung von dir erhält.

Aufs Timing achten:

Das richtige Timing ist einer der wichtigen Faktorenbei Hundetraining Tipps, auf die du bei dem Training mit deinem Hund achten musst. Die Abfolge von Kommando und Handzeichen, der Reaktion des Tieres und der Belohnung ist sehr wichtig. Andernfalls kann der Hund die einzelnen Handlungen nicht miteinander in Einklang bringen. Wenn der Hund etwas macht, was er soll, schaut er dich normalerweise dabei an. Reagierst du in diesem Augenblick nicht, sondern wartest, bis er sich wieder abwendet und ihn erst dann lobst, versteht er das nur als eine x-beliebige Handlung von dir. Das Gleiche gilt, wenn du deinem Hund ein Kommando gibst und dabei eine Bewegung ausführst. Wenn das Kommando und die Handlung nicht zeitlich passen, dann begreift dein Hund nicht, dass sie zusammen gehören. Die Handbewegung wirkt dann auf deinen Hund so, als wäre sie nicht für ihn gedacht.

Um das richtige Timing zu lernen, kann dir ein sogenannter Clicker helfen. Dabei handelt es sich um ein kleines Spielzeug, das durch einen Druck ein klickendes Geräusch von sich gibt. Solche Geräte findest du in lokalen Geschäften oder bei Zubehörshops. Mit dem Clicker kannst du einzelne Kommandos besser zeitlich angleichen und deinen Hund auf das Klicken abrichten. Der Clicker hat außerdem den Vorteil, dass das Klicken eine angemessene Lautstärke hat und sich auch im Freien klar von den normalen Umgebungsgeräuschen abhebt, sodass es gut hörbar ist für deinen Hund.

Der Futterbeutel:

Der Futterbeutel ist ein praktisches Hilfsmittel, welches du für dein Training verwenden kannst, wenn du deinen Hund mit Leckerlis erziehen möchtest. Es handelt sich dabei um einen einfachen, kleinen Beutel, in dem du die Belohnungen für deinen Hund handlich aufbewahren kannst. Gleichzeitig kann der Futterbeutel als Spielzeug für den Hund verwendet werden. Dafür ist es notwendig, dass du deinen Hund zunächst an den Beutel gewöhnst und ihm zeigst, was für einen Inhalt er hat.

Wenn du deinem Hund beibringst zu apportieren, behältst du den Beutel zunächst noch bei dir und übst mit einem normalen Stock oder Hundespielzeug. Wenn dein Hund diese nach einer Weile ohne Anstand bringt, kannst du dazu übergehen den Futterbeutel als Spielzeug zu werfen. Dein Hund erhält dadurch einen weiteren Anreiz sein Spielzeug zu finden und wiederzubringen. Immerhin möchte er ja die Belohnung aus dem Beutel haben und die bekommt er nur, wenn er dir das Spielzeug auch zurück bringt.

Ohne Ablenkungen üben:

Bist du mit deinem Hund draußen unterwegs, gibt es viele Impulse, die er verarbeiten muss. Andere Hunde, Jogger, vorbeifahrende Autos und ähnliches können für deinen Hund wesentlich interessanter sein als das eigentliche Training. Die Folge: das Tier macht nicht, was es soll beziehungsweise was du möchtest, sondern beschäftigt sich mit allem, was in dem Moment interessanter ist. Um das zu vermeiden, solltest du in der ersten Zeit eher in einer Umgebung trainieren, in der die Ablenkungen für deinen Hund so gut wie nicht vorhanden sind.

Am Besten sind für unsere Hundetraining Tipps abgelegene Plätze wie ein Waldweg oder eine Wiese. Ganz lassen sich Ablenkungen nicht vermeiden, da auch die Spuren von Wildtieren oder anderen Hunden interessant sein können, aber indem du mit deinem Hund in einer ruhigeren Gegend trainierst, erhöhst du die Chance, dass er sich auf die einzelnen Übungen konzentriert und diese als wichtiger empfindet als alles andere, was sich in der Natur vielleicht finden mag.

Inhaltsverzeichnis
  1. Der Ton macht die Musik:
  2. Mit den Händen arbeiten:
  3. Mit Futter arbeiten bei den Hundetraining Tipps:
  4. Nicht mit Lob sparen:
  5. Aufs Timing achten:
  6. Der Futterbeutel:
  7. Ohne Ablenkungen üben:
Wie finden Sie diesen Ratgeber?
89+
0
Entspricht einer Bewertung von 5 / 5
Vergleichssieger
Sehr gut (1,1)
Hundetraining mit Martin Rütter
Hundetraining mit Martin Rütter
346+
Abstimmungen
Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Sehr gut (1,7)
Der 8-Wochen-Trainingsplan
Der 8-Wochen-Trainingsplan
217+
Abstimmungen
Zum Angebot »