Online Hundetraining

Online Hundetraining, was muss ich beachten?

Aktualisiert: 11. February 2018

Welch einer Rasse gehört Dein Hund an? Was möchtest Du mit ihm trainieren? Eine einzige Methode wie z.B. das Online Hundetraining als richtig zu definieren ist falsch. Es gibt keine richtige oder falsche Hundetrainings-Methode. Der Erfolg hängt vom Vertrauen zueinander und vom Training mit deinem Hund ab. Häufiges, kurzes Hundetraining mit Lob und Kontakt stärkt das Wesen des Hundes und das Vertrauen zwischen Deinem Hund und Dir, ist der Schlüssel. Dein Hund versucht alles, damit Dir gefällt was er tut. Sein Vertrauen in und zu Dir sind die Grundsteine Eurer Beziehung und die beste Basis für ein erfolgreiches Hundetraining. Dein Hund muss während des Online Hundetrainings viele Dinge kennen lernen und in seine Geruchskartei aufnehmen. Je mehr der Hund kennenlernt und je tiefer er Dir vertraut, desto verlässlicher reagiert er in brenzligen Situationen.

Welch einer Rasse gehört Dein Hund an? Was möchtest Du mit ihm trainieren? Eine einzige Methode wie z.B. das Online Hundetraining als richtig zu definieren ist falsch. Es gibt keine richtige oder falsche Hundetrainings-Methode. Der Erfolg hängt vom Vertrauen zueinander und vom Training mit deinem Hund ab. Häufiges, kurzes Hundetraining mit Lob und Kontakt stärkt das Wesen des Hundes und das Vertrauen zwischen Deinem Hund und Dir. Die Nähe zum Hundeführer, zu Dir, ist der Schlüssel. Dein Hund versucht alles, damit Dir gefällt was er tut. Sein Vertrauen in und zu Dir sind die Grundsteine Eurer Beziehung und die beste Basis für ein erfolgreiches Hundetraining.

Dein Hund in der Menschenwelt

Dein Hund muss während des Online Hundetrainings viele Dinge kennen lernen und in seine Geruchskartei aufnehmen. Je mehr der Hund kennenlernt und je tiefer er Dir vertraut, desto verlässlicher reagiert er in brenzligen Situationen. Hunde, welche Schafe hüten und auch alle anderen Hunde mit trainierten Aufgaben legen keinen Kadavergehorsam an den Tag. Willst du deinen Hund erziehen, solltest du das Hundetraining nicht vernachlässigen. Das Training dieser Hunde dauert Jahre und sie lernen neben dem Gehorsam zu tun was notwendig ist. Diese Hunde stimmen ihr Verhalten im Rudel und im Einklang mit den menschlichen Befehlen ab. Genau das geht auch mit Deinem Familienhund. Vertrauen von Dir zu Deinem Hund und Training, welches ihn und Dich auf die gestellten Aufgaben vorbereitet sind Ziel des Hunde Erziehens. Hundetraining ist gestaltbar und flexibel.

Je mehr der Hund als Welpe und Junghund kennen lernen darf, desto weniger ängstlich ist er als ausgewachsener Hund. Einen verlässlichen, im Charakter starken Hund erhältst Du, wenn Du ihm die Welt zeigst und ihn lehrst auf viel Ungewohntes gelassen zu reagieren. Dein Hund muss wissen, dass er sich blind auf Dich verlassen kann.

Online Hundetraining, das solltest Du wissen

Das Hundetraining darf bei einem Welpen oder Junghund nicht zu lang sein. Kurze Trainings-Episoden sind sinnvoller und der Hund verliert nicht den Spaß an der Sache. Ist ein Training zu lang, so verliert der Hund die Konzentration und wendet sich anderen, für ihn interessanteren Dingen zu. Kein Training darf den Hund überfordern. Das Anwenden von Gewalt verbietet sich in der Hundeerziehung genauso wie beim Training. Positives verstärken und fördern gewünschten Verhaltens ist das Mittel der Wahl beim Erziehen eines Hundes. Konsequenz und ständige Aufmerksamkeit erwartest Du von Deinem Hund. Dieselben Aufgaben fallen Dir zu, denn Du darfst während des Ausbildens Deinen Hund niemals aus den Augen lassen.

Korrekturen haben direkt zu erfolgen, sonst kann Dein Hund keine Verknüpfung zu seinem Fehlverhalten erkennen. Einen Hund trainieren und ausbilden heißt für Dich, zwei Jahre volle Konzentration und Aufmerksamkeit. In diesen zwei Jahren lernt der Hund laut Online Hundetraining alles was Du ihm beibringen möchtest leicht. Ist er erwachsen, rächen sich womöglich die Fehler, welche Du in seiner Erziehung gemacht hast doppelt.

Einfache Methoden wie Du Vertrauen aufbauen kannst

Sprich Deinen Hund mit seinem Namen an. Kommt er zu Dir, streichle ihm über den Kopf, sprich seinen Namen erneut aus und lobe ihn. Sieht er Dich an, sag seinen Namen und läuft er auf Dich zu, lobe ihn. Dein Hund fühlt sich von Dir anerkannt und das Vertrauen in Dich stärkt sich zusehends. Weitere Trainingsstufen um Vertrauen zu schaffen sind, das Gehen an der Leine, das Laufen neben Dir ohne Leine und der Wechsel von Ansprechen und Lob. Der Name des Hundes setzt sich langsam fest und schnell weiß er, wen Du meinst, wenn Du seinen Namen sagst. Ein Welpe läuft nie weit von seinem Herrchen oder Frauchen weg. Trainiere mit Deinem Hund bitte nicht in der Nähe einer befahrenen Straße. Gehe lieber weiter auf eine Wiese oder in Feldwege, so dass er den gefährlichen Autos nicht zu nah kommen kann. Gerade unangeleinte, noch nicht ausgebildete Hunde erleiden häufig Unfälle. Schwere psychische Schäden und Angstzustände sind Folgen, die schwer zu korrigieren sind.

Ist der Hund weiter weg und hört nicht auf Deinen Ruf, verstecke Dich hinter Büschen oder Bäumen vor ihm. Hier der Praxisablauf aus dem Online Hundetraining: Ruf Deinen Hund während Du Dich versteckst, bleib nicht stehen und schau Dich nicht nach ihm um. Geh hinter die Büsche und warte auf ihn. Schon nach kurzer Zeit sucht der Welpe nach Dir. Ruf ihn in größeren Abständen weiter, wenn er Dich findet lobe ihn ausgiebig. Der kleine merkt sich das und der Abstand zwischen Euch verringert sich. Diese Übung funktioniert nur bei Welpen und bei circa 16wöchigen Junghunden. Ein Welpe kann sich nicht selbst ernähren und fürchtet das Allein sein. Du bist sein Fels in der großen, unheimlichen Welt und mit diesem Trick bindest Du Deinen Hund weiter an Dich. Dein ausgiebiges Lob bestätigt und motiviert Deinen Hund. Dieses Lob sagt deinem Hund, dass es richtig war dich zu suchen und er ist froh wieder bei Dir zu sein.

Welche Aufgabe bekommt Dein Hund?

Jeder Hund braucht eine Aufgabe, ein großer Schäferhund, Rottweiler oder ein belgischer Malinois wollen schützen, verteidigen und bewachen. Ein kleiner Dackel, Jack Russell Terrier oder ein Yorkshire Terrier wollen jagen und Beute nach Hause bringen. Welcher Typ ist Dein Hund? Rasse und Charakter sind mit verschiedenen Vorlieben behaftet und diese zu kennen verschafft Dir einen großen Vorteil. Jeder Hund hat andere Vorlieben und das Hundetraining muss seinem Charakter entsprechen. Deinem Hund seine Vorlieben oder Wesenszüge abtrainieren zu wollen führt zu Frust auf beiden Seiten.

Besser ist es, wenn Du versuchst für Dich gesehene, positive Eigenschaften zu fördern und die für Dich negativen Aspekte mit Training umzulenken. Verschiedene, angemessene Hundetrainings-Methoden helfen Euch ein gutes Team zu bilden und viel Spaß miteinander zu haben. Dein Hund braucht Bewegung und eine ihm angemessene Aufgabe. Agility ist eine Hundesportart für aktive, sportliche Hunderassen. Hierzu muss Dein Hund rundherum gesund sein, auch Wirbelsäule, Hüfte und Ellenbogen. Obedience, eine andere Hundesportart, ist für fast alle Hunde gut geeignet und fördert das Zusammenspiel von Hund und Mensch.

Obedience fördert und vervollkommnet das Verhalten der Hunde-Mensch-Beziehung. Voraussetzung für diese beiden Hundesportarten ist das Vertrauen zwischen Euch, und der Gehorsam Deines Hundes. Kleine Hilfen vereinfachen Euch den Weg zu den Hundesportarten und dem damit verbundenen Hundetraining.

Training mit dem Target-Stick

Die Befehle Sitz und Platz lernt Dein Hund schnell und leicht. Bleib und Platz Bleib sind laut Online Videos schwieriger und erfordern viel Training. Die Arbeit mit einem Klicker oder Target-Stick sind Hilfsmittel und dienen dem Erziehen ohne Gewalt. Du hast es in der Hand ihm beizubringen was er beim Zusammenleben mit den Menschen benötigt. Der Klicker und der Target-Stick dienen dem Belohnen und Konditionieren Deines Hundes. Beim Target-Training muss der Hund des Ziel am Ende des Stockes mit der Nase berühren. Korrektes Ausführen belohnst Du anfangs mit einem Leckerchen und dem Klicker.

Um den Hund an den Trainings-Stick zu gewöhnen zeigst Du ihm das Target (Ziel) und stupst seine Nase damit an. Du kannst ihm einen Befehl geben oder Du zeigst ihm nur den Stick und lobst ihn direkt, wenn seine Nase das Target berührt. Soll der Hund sich hinsetzen, führst Du das Target über den Hundekopf und den linken Unterarm hinter seine Hinterbeine. Stupse die Hinterbeine mit dem Unterarm an und senke das Target so weit, dass die Nase es erreichen kann. Sitzt der Hund und stupst das Target mit der Nase an oder schaut er es an musst Du direkt loben. Dieses Hundetraining kannst Du in die unterschiedlichsten Aufgaben einbauen und Deinen Hund auf das Target konditionieren. Ist Dein Hund auf das Target konditioniert, erfolgt das Lob ausschließlich noch beim Berühren des Targets.

Dein Hund und Du im Restaurant

Stell Dir vor, Du bist mit Deinem Hund im Restaurant und möchtest zu Mittag oder Abend essen. Sehr angenehm ist es, wenn der Hund ruhig und friedlich unter dem Tisch liegt. Betteln ist für Deinen Hund verboten. Füttere ihn bevor Du Deinen Teller auf den Tisch stellst. Hat der Hund gefressen, rufst Du ihn heran und lässt ihn unter Deinem Tisch Platz machen (hinlegen). Da Dein Hund satt ist, hat er keinen Grund zu betteln. Steht er auf, weist Du ihm seinen Platz unter dem Tisch zu. Legt er sich hin und steht nicht mehr auf, obwohl Du mit Besteck klapperst, erfolgt ein Lob. Ist das Mahl beendet und der Hund blieb ruhig unter dem Tisch, ist ein großes Lob angebracht.

Sitzt diese Lektion, ist es Zeit weiter zu gehen und den Hund durch vorbei gehende Personen abzulenken. Steht er auf, musst Du ihn direkt korrigieren und ihn wieder unter dem Tisch ablegen. Ein Lob oder ein Klick erfolgen nicht. Verhält er sich ruhig erfolgt das Lob. Diese Lektion mit dem Ablenken durch andere Personen oder Tiere ist für den Hund schwer und braucht viel Training. Je konsequenter Du diese Lektion mit ihm übst, desto eher lernt er, sich nicht ablenken zu lassen.

Spiel und Training kombinieren

Ein Online Hundetraining berücksichtigt verschiedene Hunderassen. Junghunde spielen gern und viel, ein Vollgummiball oder ein spezieller Hundefrisbee sind bestens geeignet Spiel und Training miteinander zu verbinden. Die meisten Hunde lieben Bälle und Sitz oder Platz und Bleib lassen sich wunderbar mit dem Ballspiel kombinieren. Lass Deinen Hund sitzen und halte ihn am Halsband fest. Gib den Befehl Bleib. Wirf den Ball und halte Deinen Hund im Sitz zurück. Den Befehl Bleib sprichst Du noch ein weiteres Mal aus und wartest bis der Hund sich entspannt hat. Wird Dein Hund ruhiger, sprich den Befehl zum Holen aus und lass ihn los. Der Hund hat während der Wartezeit den Ball nicht aus den Augen gelassen und rennt nun zu ihm hin. Indem Du ihn rufst so bald er den Ball hat rennt er freudig auf Dich zu. Das große Lob mit Streicheln und Leckerchen ist fällig.

Sitz Bleib oder Platz Bleib sind schwere Lektionen und der geworfene Ball fordert den Hund stark heraus. Viel Training ist für diese Lektion notwendig und das Abwandeln bietet immer neue und für den Hund interessante Aufgaben. Den Hund abrufen während Du nicht bei ihm stehst ist eine der schwersten Aufgaben für Deinen Hund. Aber kein Grund zur Verunsicherung: In der Online Hundeschule lernst du alle notwendigen Schritte kennen.

Kein Angst vor Wasser

Fast alle Hunde lieben Wasser, so lange es nicht die Badewanne oder Dusche ist. Baden und Duschen von Hunden lässt sich trainieren und ist halb so schlimm. An sich lieben Hunde es zu schwimmen, aber eine Badewanne ist ihnen suspekt. Die Angst kannst vor der Badewanne kannst Du Deinem Hund nehmen indem Du zuerst in die Wanne kletterst und ein begehrtes Spielzeug mit Dir führst. Spezielle Leckerchen verführen den Hund in die Badewanne zu klettern und Deine lockenden Worte geben ihm das nötige Vertrauen. Ist der Hund in der Dusche oder Badewanne lobst Du ihn ausgiebig. Anhand des Lobens lernt er, dass die Badewanne ihm nichts tut. Das 37,5° warme Wasser lässt Du langsam ein und deine beruhigenden Worte entspannen den im ersten Moment ängstlichen Hund.

Für den Hund zu kaltes oder zu warmes Wasser lassen ihn die Dusche oder Badewanne direkt wieder verlassen. Lass das Wasser langsam ein und dusche ihn nicht sofort ab. Schöpfe das Wasser mit der Hand über den Hund und sprich mit ihm. Deine vertraute Stimme entspannt ihn und er empfindet das Wasser nicht mehr als schlimm. Nach und nach kannst Du näher mit dem Duschkopf an das Tier heran und von den Beinen her Deinen Hund abduschen. Langsam gehst Du höher, bis Kopf und Rücken nass sind. Sein positives Erfahren durch Lob, Leckerchen und Streicheln verbindet er mit dem nassen Wasser und die Angst verliert sich. Nach der zweiten oder dritten Dusche ist Baden für Deinen Hund nicht mehr schlimm. Fönen ist für jeden Hund schrecklich, das Geräusch des Föns flößt ihm Angst ein und die warme Luft ist ihm sichtlich unangenehm.

Trockne ihn mit einem großen Handtuch ab und massiere ihm während dessen den Rücken. Fönen trocknet die Haut des Hundes zu stark aus und Hautschäden stellen sich gerade bei Welpen und Junghunden schnell ein. Dein Hund genießt das Trocknen mit dem Handtuch und ein Zugspiel mit Handtuch macht ihm genauso viel Spaß wie Dir.

Langsames Training, viel Lob, Vertrauen und Verständnis für Deinen Hund sind Erfolgsrezepte die mit nichts zu überbieten sind.

Inhaltsverzeichnis
  1. Dein Hund in der Menschenwelt
  2. Welche Aufgabe bekommt Dein Hund?
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