Hundetraining Tipps / Hundetraining Übungen

Was muss ich bei den Übungen beachten?

Aktualisiert: 21. April 2018

Wenn Sie mit Ihrem Hund Gehorsam, Impulskontrolle und Tricks trainieren möchten, gibt es verschiedene Tipps für Ihren Trainingsplan, die Sie beachten sollten. Jede Hunde Seite bietet hier andere Ansätze und erklärt unterschiedliche Übungen. Wir haben diese Tipps und Hundekommandos für Sie daher in einem übersichtlichen Artikel zusammengefasst. In diesem Text werden Ihnen einige Tipps und Übungen für Ihr Hundetraining vorgestellt, mit denen Sie Ihrem Hund das beibringen können, was Sie möchten. Sicher haben Sie von einigen Themen der Hundeerziehung auch schon in der Hundeschule, in einem Video, oder bei einem Hundespaziergang mit Ihrem Welpen gehört. Ein gern gemachter Fehler ist die Art, wie Sie mit Ihrem Hund während des Trainings und später beim Spaziergang reden.

Wenn Sie Ihrem Hund Gehorsam, Impulskontrolle und Tricks antrainieren möchten, gibt es verschiedene Dinge, die Sie bei Ihrem Trainingsplan beachten sollte. Jede Hunde Seite bietet hier andere Ansätze und erklärt unterschiedliche Tipps oder anschauliche Übungen. Wir haben diese für Sie daher in einem übersichtlichen Artikel zusammengefasst. In diesem Text werden Ihnen einige Tipps und passende Hundetraining Übungen genauer erklärt, mit denen Sie Ihrem Hund das beibringen können, was Sie möchten. Sicher haben Sie von einigen Themen der Hundeerziehung auch schon in der Hundeschule, online, oder bei einem Spaziergang draussen gehört.

Tipp: Der Ton macht die Musik

Ein gut gemeinter Tipp für Anfänger: Ein gern gemachter Fehler ist die Art, wie Sie mit Ihrem Hund während des Hundetrainings, in der Hundeschule oder später bei den Übungen, reden. Besonders beim frühen Welpentraining mit dem Hundewelpen zuhause ist dies zu beachten. Der Tonfall, den Sie beispielsweise im Spiel oder im Alltag unabhängig von den Übungen im Training verwenden, sollte sich von dem Tonfall unterscheiden, mit dem Sie Ihre Kommandos geben. Das ist einer der wichtigsten unserer Tipps für Ihr Hundetraining.

Für Ihren Hund oder Welpen ist es bei der Erziehung nicht wichtig, was Sie sagst oder wie laut beziehungsweise wie leise Sie es aussprechen. Denn der Hund weiß nicht, was Worte wie „Hier“, „Sitz“ oder „Platz“ bedeuten. Sie könnten ihn genauso gut auf Worte wie „Schokolade“, „Sitzkissen“ oder „Tipp“ trainieren. Er richtet sich nämlich nicht nach der tatsächlichen Bedeutung Ihrer Worte in den Übungen, sondern nach den Klängen und der Melodie Ihrer Stimme. Wenn Sie mit Ihrem Hund deshalb bei dem Hundetraining so reden würden wie im Alltag, dann würde er keinen Unterschied merken.

Es ist aber auch nicht notwendig, dass Sie total streng werden und die Übungen brüllst. Denn als Tipp unter uns: Schreien Sie Ihren Hund nur an, dann wirkt es für ihn eher so, als wären Sie böse auf ihn. Perfekt ist es, wenn Sie sich als Teil des Trainingsplans einen sachlichen Tonfall für die Übungen aneignen, welcher sich von Ihrer normalen Redensart unterscheidet.

Tipp: Mit den Händen arbeiten

Wenn Sie das Hundetraining oder Welpentraining durchführen, dann sollten Sie nicht nur mit Worten arbeiten, sondern sich auch einige Handzeichen passend zu den Übungen überlegen. Online finden Sie einige Beispiele dazu. Wenn Sie Ihrem Hund zum Beispiel beibringen möchten, an einem Ort stehen zu bleiben, dann eignet sich eine Kombination aus einer Stopp-Geste und einem Befehl wie „Halt“ oder „Bleib“. Die Kopfarbeit beim Hundetraining hat den Vorteil, dass bei Ihrem Hund auch eine Verknüpfung während der Übung entsteht.

Er lernt, dass ein Grundkommando wie „Halt“ oder „Bleib“ für ihn nicht nur bedeutet, dass er an einem Ort bleiben soll, sondern auch, dass er das gleiche machen soll, wenn Sie ihm nur die Geste zeigen. Sie können also einige Hundekommandos auch ohne Worte geben, was praktisch beim Hundetraining ist, wenn Sie beispielsweise beschäftigt sind und er so weiß wer der Rudelführer ist.

Tipp: Mit Futter arbeiten

Ein guter Tipp ist auch diese Info: Hunde sind relativ einfach gestrickt und kostenlose Hundebeschäftigung ist vergleichsweise einfach. Sie spielen gerne, erkunden ihre Umgebung bei einem Spaziergang und lieben es, zu fressen. Letzteres können Sie sich beim Hundetraining und den Übungen zu Nutze machen. Das Futter in Form von Leckerli soll hierbei gleichzeitig als Anregung und als Belohnung für eine erfolgreiche Übung dienen. Sie lenken das Interesse Ihres Hundes im Hundetraining dadurch auf die eigentliche Aufgabe des Grundgehorsams. Noch ein Tipp am Rande: Hunderziehung mit Leckerlis funktioniert nur, wenn Ihr Hund auch wirklich Interesse an dem Futter hat.

Wenn Sie das Hundetraining und die Hundeübungen für die Unterordnung beginnen, nachdem Ihr Hund bereits ausgiebig gefressen hat, dann hat Ihr Hund keine Lust mehr auf die Übung und die Hundeerziehung, da er nach einer Mahlzeit erst einmal Pause machen und verdauen will und keine Lust auf Hundetraining und weitere Übungen hat. Deshalb sollten Sie darauf verzichten, Ihren Hund vor den Unterordnungsübungen zu füttern. Die besten Tipps für das Hundetraining können nicht funktionieren, wenn Sie sich nicht an die Abläufe halten! Die Leckerlis der Übungen gleichen die verpasste Mahlzeit aus.

Tipp: Nicht mit Lob sparen

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Hund loben, um ihm zu zeigen, dass er die Übungen richtig macht!

Ihr Hund orientiert sich beim Spiel und beim Hundetraining bzw. der Hundeerziehung in der Hundeschule an Ihnen, seinem Rudelführer. Ihre Aufgabe als seine wichtigste Bezugsperson, besonders bei Angsthunden, muss es deshalb sein, ihm diese Bestätigung auch zu liefern. Wenn Ihr Hund macht was Sie wollen – egal wie lang es dauert – dann verdient er dafür eine positive Rückmeldung. Das merkt sich Ihr Hund nämlich genauso wie Kommandos oder dass es nach einer richtigen Ausführung dieser Tipps für das Hundetraining Leckerlis geben kann.

Er freut sich im Hundetraining über jedes Lob und wird deshalb gerne die Übungen machen, wenn Sie ihn dafür bestätigen. Es ist egal, wie oft er Sitz oder Platz auf Befehl macht, nach jeder Unterordnungsübung sollten Sie ihm zeigen, dass er es richtig gemacht hat. Und auch, wenn Sie die Gehorsamsübungen abgeschlossen haben und die Befehle im Alltag verwenden, darf ein Lob nicht fehlen.

Tipp: Aufs Timing achten

Das richtige Timing ist einer der wichtigen Tipps beim Hundetraining, auf die Sie bei den Gehorsamsübungen und der Erziehung von Unterordnung als Anfänger achten müssen. Die Abfolge von gesprochenem Wort und Handzeichen, der Reaktion des Tieres und der Belohnung ist beim Hundetraining sehr wichtig. Abwechslung ist hier unangebracht. Andernfalls kann der Hund die einzelnen Handlungen der Übung nicht miteinander in Einklang bringen. Wenn der Hund etwas macht, was er soll, schaut er Sie normalerweise dabei an. Reagieren Sie in diesem Augenblick nicht, sondern warten, bis er sich wieder abwendet und ihn erst dann loben, versteht er das nur als eine x-beliebige Handlung von Ihnen. Das Gleiche gilt, wenn Sie Ihrem Hund im Hundetraining ein Kommando geben und dabei eine Bewegung ausführen. Wenn Aufforderung und Handlung nicht zeitlich passen, dann begreift Ihr Hund nicht, dass sie zusammengehören.

Um das richtige Timing beim Hundetraining und der Hundeerziehung zu lernen, kann Ihnen ein sogenannter Clicker helfen, der die Kopfarbeit des Hundes fördert und ihm beim auslasten und Erziehen hilft. Den Umgang damit können Sie z.B. in einer Online Hundeschule in einem Video lernen. Dabei handelt es sich um ein kleines Spielzeug, das durch einen Druck ein klickendes Geräusch von sich gibt. Den Clicker können Sie in Ihren Trainingsplan einbauen und im Hundetraining einzelne Kommandos besser zeitlich angleichen. Der Clicker hat bei der Hundeerzihung außerdem den Vorteil, dass das Klicken eine angemessene Lautstärke hat und sich auch im Freien klar von den normalen Umgebungsgeräuschen abhebt, sodass Ihr Hund es gut hört.

Tipp: Der Futterbeutel

Der Futterbeutel ist ein praktisches Hilfsmittel, welches Sie für Ihr Hundetraining und die Hundebeschäftigung verwenden können. Es handelt sich dabei um einen einfachen, kleinen Beutel, in welchem Sie die Belohnungen für Ihren Hund handlich aufbewahren können. Gleichzeitig kann der Futterbeutel als Spielzeug für den Hund verwendet werden. Dafür ist es notwendig, dass Sie Ihren Hund zunächst an den Beutel gewöhnen und ihm zeigen, was für einen Inhalt er hat.

Wenn Sie Ihrem Hund beibringen zu apportieren, behalten Sie den Beutel zunächst noch bei sich und üben mit einem normalen Stock oder Hundespielzeug. Wenn Ihr Hund dieses nach einer Weile ohne Anstand bringt, können Sie dazu übergehen den Futterbeutel als Spielzeug zu werfen. Ihr Hund erhält dadurch einen weiteren Anreiz sein Spielzeug zu finden und wiederzubringen. Die Belohnung bekommt er nur, wenn er Ihnen das Spielzeug auch zurückbringt.

Tipp: Ohne Ablenkungen üben

Sind Sie mit Ihrem Hund nicht zuhause, sondern draussen zum Auslasten unterwegs, gibt es viele Impulse, die er verarbeiten muss. Andere Hunde, Jogger, vorbeifahrende Autos und ähnliches können für Ihren Hund wesentlich interessanter sein als die eigentliche Übung oder einen Angsthund oder einen Hundewelpen abschrecken. Die Folge: Alle Tipps, Hundeübungen und Ihr Trainingsplan bringen nichts und das Tier macht nicht, was es soll.

Am besten sind für unsere Online Hundetraining Tipps abgelegene Plätze wie ein Waldweg oder eine Wiese die sich mit einem Hundespaziergang gut erreichen lassen und an denen man den Grundgehorsam und die dazugehörigen Grundkommandos ungestört und kostenlos trainieren kann. Ganz lassen sich Ablenkungen nicht vermeiden, aber indem Sie mit Ihrem Hund in einer ruhigeren Gegend trainieren, erhöhen Sie die Chance, dass er sich auf die einzelnen Übungen konzentriert. Und noch ein Online Tipp zum Abschluss: Ihr Hund muss Spaß an den Übungen haben. Wenn Sie merken dass ihn die Übungen nicht mehr interessieren sollten Sie für Abwechslung sorgen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Tipp: Der Ton macht die Musik
  2. Tipp: Mit den Händen arbeiten
  3. Tipp: Mit Futter arbeiten
  4. Tipp: Nicht mit Lob sparen
  5. Tipp: Aufs Timing achten
  6. Tipp: Der Futterbeutel
  7. Tipp: Ohne Ablenkungen üben
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