Hunderassen

Aktualisiert: 12. October 2018

Wie jedes Haustier wurde auch der Hund durch Züchtung so geformt, dass er den Menschen optimal unterstützen kann. Es wurde bei der Züchtung Wert auf die Eigenschaften der Hund und später auch das Aussehen des Hundes gelegt. Zuchtziel sind bei vielen Hunde Standards wie Größe, Aussehen, Gewicht, Fellfarbe und vieles anderes mehr. Im Wesentlichen dienen Hunde als Wachhunde, Hütehunde, Jagdhunde und Begleithunde. Im Folgenden Text werden Rassen der verschiedenen Einsatzgebiete vorgestellt. Darunter fallen zum Beispiel Rassen wie Appenzeller Sennenhund, Beagle, Border Collies, Dackel, Französische Bulldogge, Mops und Rhodesian Ridgeback.

Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Wie jedes Haustier wurde auch der Hund durch Züchtung so geformt, dass er den Menschen optimal unterstützen kann. Zunächst wurde dabei Wert auf die Eigenschaften der Hunde gelegt. Später spielte auch das Aussehen eine Rolle.

  • Im Fédération Cynologique Internationale (FCI), einem weltweiten Dachverband für Hundevereine, sind für viele Hunde die Standards wie Größe, Aussehen, Gewicht, Fellfarbe und anderes mehr festgelegt. Das sind gleichzeitig die Zuchtziele.

  • Im Wesentlichen dienen Hunde als Wachhunde, Hütehunde, Jagdhunde und Begleithunde. Bei den Jagdhunden verzweigen sich die Rassen nach der Art ihres Einsatzes: Apportierhund, Meutehund, Spürhund, Vorstehhund, Bauhund und andere.

verschiedene Hunderassen

Im Folgenden werden Rassen der verschiedenen Einsatzgebiete vorgestellt:

Appenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund gehört zu den 4 Schweizer Sennehunderassen. Er ist ein sogenannter Bauernhund, der auf seine Eignung als vielseitiger Arbeitshund hin gezüchtet wurde. Sein Aussehen war zunächst unwichtig. Mit der richtigen Appenzeller Sennenhund Erziehung eignet sich hervorragend zum Hüten von Rindern. Auch weit verstreute Tiere treibt er geschickt und ausdauernd zusammen. Dabei kennt er jedes Tier in der Herde. Seine zweite wichtige Aufgabe ist, Haus und Hof zu bewachen. Diese Anforderungen erfüllt der kluge Hund selbständig. Heute wird er auch als Lawinenhund und Blindenführhund eingesetzt.
Der schwarze Appenzeller Sennenhund mit weißen und braunen Abzeichen ist circa 55 Zentimeter groß und gut gebaut. Seine Rute trägt er in einem Kringel über dem Rücken. Die Ohren hängen herab. Das Fell ist kurz und pflegeleicht.
Der Appenzeller Sennenhund hat ein gutes Lernvermögen und verhält sich sowohl gegenüber Menschen als auch anderen Hunden sozial. Der Wachhund hat er eine kräftige Stimme, ohne ein Kläffer zu sein.

Beagle

Der mittelgroße Beagle wird bis heute vor allem zur Jagd eingesetzt. Er ist ein Meutehund aus England, der sich sowohl zu Fuß als auch zu Pferd lenken lässt. Seine Aufgabe ist es, in der Hundegruppe das Wild aufzustöbern und so lange zu verfolgen, bis es geschossen werden kann. Außerdem sucht er getötetes Wild. Zum Apportieren ist er aufgrund seiner Größe in der Regel nicht geeignet.
Der circa 55 Zentimeter große Hund gehört zu den Laufhunden. Er ist ausdauernd und muss eine Fähre auch über eine lange Zeit hinweg verfolgen können.
Die Hunde sind zweifarbig weiß mit brauner Zeichnung oder dreifarbig weiß, braun und schwarz. Der Kopf ist freundlich mit langen, gerundeten Ohren. Die Beine sind kräftig.
Der selbstbewusste Hund ist in der Beagle Erziehung fröhlich und ausgeglichen. Aufgrund seiner Eigenschaften als Laufhund ist sein Bewegungsdrang groß. Auch sein Jagdtrieb ist hoch. Hat er eine Spur aufgenommen, lässt er nicht mehr von ihr ab, bis das Wild gestellt oder die Jagd beendet ist.

Border Collie

Border Collies stammen ursprünglich aus dem Grenzgebiet von England zu Schottland. Seit über 400 Jahren unterstützen Hütehunde die Arbeit der Hirten. Zusammentreiben, absondern einzelner Tiere und die Verteidigung der Herde vor Fressfeinden und Räubern erledigen die Hütehunde selbständig. Der Stammvater der Border Collies ist der Rüde Old Hemp, der ausgezeichnet gut die Herden führte. Er lebte von 1893 bis 1901. Der Border Collie ist ein erstklassiger Hütehund, der sich in Abwesenheit des Hirten auch alleine um die Schafherde kümmert.
Der Border Collie hat einen harmonischen, muskulösen Körper. Die Schnauze ist spitz und die Ohren stehen aufrecht oder sind nach vorne gekippt. Das dichte, mehrfarbige Fell mit seiner Unterwolle macht die Hunde unempfindlich gegen Wind, Nässe und Kälte.
Der Border Collie ist sehr beweglich. Typisch sind die schleichenden Bewegungen, die sehr schnell sein können. Er ist intelligent, lernt rasch und hat einen großen Bewegungsdrang. Der Hütetrieb ist stark und es werden zum Beispiel auch Enten gehütet. Dank Agility als Teil der Border Collie Erziehung entwickelt er sich auch zu einem guten Familienhund.

Dackel

Der Dackel ist ein deutscher Jagdhund, der von den Jägern Teckel genannt wird. Seine Bezeichnung als Dachshund weist auf sein Einsatzgebiet in der Dackel Erziehung hin. Dieser kurzbeinige, wendige Bauhund wird in die Bauten von Füchsen und Dachsen geschickt. Dort sucht er nach Fuchs und Dachs und veranlasst ihn, seinen sicheren Schutz zu verlassen.
Der Dackel ist außerdem ein guter Fährtenleser. Bei Treibjagden stöbert er das Wild auf. Aufgrund seiner geringen Größe fliehen die Wildtiere nur zögerlich, was dem Jäger gute Schussmöglichkeiten bietet.
Die Rasse der Dackel teilt sich auf in Kurzhaardackel, Langhaardackel und Rauhaardackel. Die Beine aller Dackel sind kurz und der Rücken ist relativ lang. Die Ohren hängen herab. Die Fellfarbe variiert von rötlich, braun, schwarz bis saufarben. Kurzhaardackel und Langhaardackel haben eine spitze Schnauze und glatte Haare. Die Schnauze des Rauhaardackels ist stumpf, die Haare drahtig.
Im Bau muss der Dackel eigenständige Entscheidungen treffen. Das macht ihn zu einem eigensinnigen Tier. Er ist intelligent und sehr selbstbewusst.

Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge stammt von englischen Bulldoggen ab. Die Französische Bulldogge Erziehung wurde ursprünglich auf den Kampf gegen Bullen, Bären, Hunde und andere Tiere ausgerichtet. Die kämpferischen Hunde verbissen sich in der Arena in den Bullen und rangen ihn nieder. Nach dem Verbot der Hundekämpfe war das Zuchtziel ein friedlicher Charakter.
Englische Spitzenklöppler wanderten nach Frankreich aus und brachten ihre kleinen Bulldoggen mit. Vermutlich wurden diese Tiere auch mit Möpsen gekreuzt. Dafür sprechen die vorstehenden Augen und die kurze, gedrehte Rute der Französischen Bulldogge. Nachdem König Eduard VII. sich einen weißen Hund mit Fledermausohren und geknickten Beinen kaufte, wurde die Ohr-Form modern und ein Kennzeichen der Französischen Bulldogge.
Der Kopf der Französischen Bulldogge ist breit und eckig, die Schnauze ist kurz. Die dreieckigen Ohren stehen aufrecht. Von vorne ist die Ohrmuschel vollständig sichtbar. Die Hunde haben ein kurzes Fell in den Farben falb, gestromt oder gescheckt.
Der freundliche, robuste Hund ist ein guter Begleithund. Er passt sich an jede Lebenssituation an und braucht nur mäßige Bewegung. Mit seiner kurzen Nase und den stämmigen Beine ist die Französische Bulldogge schnell erschöpft. Sie schmust gerne.

Mops

Vor circa 2000 Jahren lebten die Möpse bereits in China. Sie waren die Hunde des Kaisers und durften auch nur von ihm gehalten werden. Im 16. Jahrhundert kamen die ersten Möpse in die Niederlande. Das Patronat über den Mops hat laut FCI Großbritannien, da China nicht zum FCI gehört. Auch wenn das Ursprungsland des Mopses China ist, bestimmt Großbritannien deshalb die Rassestandards. Seit 1918 ist der Mops ein Modehund und wird relativ häufig gezüchtet.
Der kleine Mops ist kompakt. Sein kurzes Fell ist einfarbig silbern, beige oder schwarz. Abzeichen und Maske sind dunkel bis schwarz. Seine Schnauze ist flach und die Ohren sind gekippt. Der Mops trägt seine Rute ein bis zweimal über der Hüfte eingerollt.
Die Mops Erziehung macht Spaß, denn er ist ein gutmütiger und intelligenter Begleithund. Er hat ein gutes Sozialverhalten und ist gehorsam. Er eignet sich auch für das Leben in der Stadt.
Aufgrund seiner flachen Nase bekommt der Mops nur wenig Luft. Er hechelt viel und seine Konstitution ist schlecht. Er ruht geduldig und gerne bei seinem Menschen.

Rhodesian Ridgeback

Der  Rhodesian Ridgeback stammt aus Südafrika. Sein Name stammt von der Haarlinie auf dem Rücken, die in Gegenrichtung zum Fell wächst. Ursache ist eine milde Form des offenen Rückens. Das heißt: die Wirbel sind nicht geschlossen und das Rückenmark ist ungeschützt.
In Afrika ist die Rhodesian Ridgeback Erziehung vielseitig, denn es handelt sich um einen Hund mit vielen Aufgaben. Er bewacht die Farmen. Außerdem wird er zur Jagd auf Großwild wie zum Beispiel Löwen eingesetzt. Er hält das Großwild an seinem Platz, bis der Jäger vor Ort ist. Das erfordert viel Mut, Selbstbewusstsein und selbständige Entscheidungen.
Der Rhodesian Ridgeback hat ein kurzes, dichtes, hellbraunes Fell. Seine Nase ist braun oder schwarz, die Augen hellbraun bis dunkelbraun. Die herabhängenden Ohren enden in einer Spitze. Das Fell ist kurz und dicht.
Seine Zuchtziele machen ihn zu einem freundlichen, zurückhaltenden Hund, der ein eigenes Territorium benötigt. Hat er das nicht, braucht er mehrere Stunden täglich Bewegung. Der intelligente Hund ist zurückhaltend, ohne scheu zu sein.

Wen Sie allgemeine Informationen über die Hundeerziehung suchen, schauen Sie doch mal auf unserer Startseite vorbei. Wenn Sie Direkt in die Erziehung Ihres kleines Lieblings einsteigen wollen, finden Sie bei uns alles was sie wissen müssen.

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