Appenzeller Sennenhund Erziehung

Der Appenzeller Sennenhund: Auf was muss ich bei der Erziehung achten?

Aktualisiert: 25. October 2018

Sie haben sich bereits einen Hundenamen für Ihren zukünftigen Vierbeiner ausgesucht? Super! Sennenhunde sind sowohl lebhaft und selbstbewusst als auch intelligent und pflegeleicht. Sportlich aktive Besitzer haben mit diesem bewegungsfreudigen, vitalen und mutigen Vierbeiner eine große Freude und auch auf dem Bauernhof fühlt sich dieser Familienhund beim Zusammentreiben von Herden wohl. Es ist empfehlenswert, mit der Erziehung bereits im Welpenalter zu beginnen und dabei immer an den enormen Spieltrieb des Vierbeiners zu appellieren. Die Erziehung eines Appenzeller Welpens erfordert Geduld und Zeit.

Diese Schweizer Rassehunde werden schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Die dunklen oder rostbraunen Tiere dieses Beitrags über Appenzeller Sennenhunde sind hervorragende Treiber und Hüter von Vieh und sie werden oftmals als Wach- und Lawinenhunde gehalten.

Warum ist diese Hunderasse so beliebt?

Der Charakter des Appenzeller Sennenhundes sowohl lebhaft und selbstbewusst als auch intelligent und pflegeleicht. Sportlich aktive Besitzer haben bei der Erziehung mit diesem bewegungsfreudigen, vitalen und mutigen Vierbeiner eine große Freude und auch auf dem Bauernhof fühlen sie sich beim Zusammentreiben von Herden wohl.

  • Der ausgeprägte Beschützerinstinkt verlässt diese Rasse nie und er verteidigt sein Revier vehement. Somit ist er auch ein beliebter Wachhund.
  • Diese Rasse ist auch für Kinder geeignet und ein idealer Familienhund, da es sich um vierbeinige Gefährten mit wenig Temperament handelt, die kleine Neckereien und Schikanen wegstecken können. Vorteilhaft ist, dass sich Appenzellersennenhunde oft für die Kleinen verantwortlich fühlen und zuverlässig aufpassen, dass sich kein Fremder nähert.

Die Erziehung eines Appenzeller Sennenhundes beginnt bei den Welpen

Wie auch bei jeder anderen Art sollten Sie sich umfassend um eine gute Erziehung Ihres Sennenhunds kümmern!

Sie haben sich zum Beispiel hier bereits einen Hundenamen für Ihren zukünftigen Vierbeiner ausgesucht? Super! Es ist empfehlenswert, mit der Erziehung bereits im jungen Alter zu beginnen. Die Erziehung eines Appenzellers erfordert Geduld und Zeit. Es ist wichtig, die Methoden und Aufgaben, die Sie z.B. aus einem Buch haben, dem Alter des Vierbeiners anzupassen. Da die Kleinen viel Ruhe benötigen, sollte die Erziehung keinesfalls übertrieben werden und es sollte auch auf Ruhephasen geachtet werden, da diese für das Wachstum bedeutend sind.

Hierfür nimmt man den Vierbeiner beispielsweise auf den Schoss, während man sich bei älteren Welpen zur Erziehung auf den Boden legt und den lebhaften Vierbeiner liebevoll festhält, um zur Ruhe zu kommen. Appenzellerhunde sind Fremden gegenüber von Haus aus eher misstrauisch, da sie wahre Beschützer und Wächter sind. Daher sollte der Hund vor der Erziehung die Möglichkeit haben, Menschen kennen zulernen, um Vertrauen aufbauen zu können.

Hundehalter sollten ihren Liebling stets von unten anfassen und wenn der Hund sie mit der Nase anstupst, sollte dieses Zeichen der Zärtlichkeit erwidert werden.

Was sollten Hundehalter bei der Erziehung vermeiden?

Es ist wichtig, die sehr jungen Appenzeller Sennenhunde während der Erziehung des Hundes keinesfalls stark zu streicheln, stattdessen empfehlen sich beruhigende Worte. Ebenso sollte man die sensiblen Wesen weder laufend erziehen noch belohnen. Wie auch bei der Erziehung von Kindern sollten die vierbeinigen Begleiter niemals angeschrien, gefügig gemacht oder geschlagen werden!

Welche Vorteile bietet das Online Hundetraining?

Neben der herkömmlichen Hundeschule finden Hundehalter online zahlreiche Methoden zur Erziehung und Tipps für Mischlinge und Appenzeller Sennenhunde. Das Laufen an der Hundeleine und Grundkommandos werden im Online Hundetraining hervorragend vermittelt. Verhaltensweisen, wie Anspringen, an der Leine ziehen oder Hochspringen werden in der Erziehung per Video frühzeitig erlernt. Dabei sind bei der Erziehung von Beginn an Regeln aufzustellen, die einzuhalten sind.

Sowohl detaillierte als auch alltagsorientierte Videos bieten hilfreiche und durchdacht aufgebaute Übungen mit dem Sennenhund an, die ausführlich beschrieben und gut umsetzbar sind. Die moderne Form des Hundetrainings informiert auch über mögliche Problemsituationen und Hundehalter können ein Kurzvideo einschicken, welches von Experten analysiert wird. Eine online Hundeschule ist eine hervorragende Ergänzung zur altbewährten Erziehung der Hundeschule und Hundehalter können von den zahlreichen Tipps profitieren. Die praktischen und hervorragend erklärten Videos helfen Ihnen dabei, dass Ihr Vierbeiner weder an der Leine zerrt noch bellt und jagt, wann immer er Lust hat.

Eine Online Hundeschule informiert Sie über die Grundlagen einer effektiven Appenzeller Sennenhund Erziehung und bietet ein schrittweises ebenso wie spielerisches Programm, welches auf das Alter des Tieres abgestimmt ist. Das Ausbildungs- und Förderprogramm umfasst neben Videos auch relevante Themen und Tricks sowohl für junge, bellende Hunde, als auch für ausgewachsene Tiere.

Wo sollte man einen Appenzeller Sennenhund halten?

Diese Hunderasse ist als Wohnungshund ungeeignet und er fühlt sich während der Erziehung in der Stadt nicht so wohl wie in einem Haus oder am Land. Die vielseitigen Qualitäten des Appenzellerhundes können sich nur in Gebirgsregionen oder auf dem Land zur Gänze entfalten. Je nachdem, ob man ihn von klein auf daran gewöhnt hat, liebt er es auch, sich zum Schlafen in die eigene, private Hundehütte zu verkriechen.

Zum Schlafen verkriecht er sich gern in die Hundehütte, allerdings nur, wenn Sie ihn von klein auf daran gewöhnt haben.

Wie alt, wie groß und wie schwer werden Appenzeller Sennenhunde?

Das Gewicht variiert zwischen 25 und 35 kg, die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 12 bis 15 Jahren. Die gut proportionierten Rüden erreichen eine Größe zwischen 52 und 56 cm, während die Weibchen eine Größe zwischen 50 und 54 cm erreichen.

Wie stark haaren Appenzeller Sennenhunde?

Diese Schweizer Hunderasse des Appenzellerhundes gehört neben dem Bernersennen zur den Sennehunden. Ihre Erziehung ist äußerst pflegeleicht und Schmutz bleibt im kurzen Fell nur schwer haften. Die Hunde haben ein schwarzes oder rostbraunes Fell, welches zweimal jährlich ausfällt. Das Deckhaar ist kurz, dicht und glänzend. Appenzeller haben eine üppige Unterwolle. Charakteristisch sind die weißen und braunen Zeichnungen, welche symmetrisch sind.

Wie kann ich meinen Appenzeller Sennenhund richtig pflegen?

Fellpflege ist extrem bei der Erziehung von Apenzellern wichtig, um Parasiten und Krankheiten vorzubeugen, besonders in der Afterregion. Hundehalter sollten das Fell mindestens einmal wöchentlich bürsten. Während des Fellwechsels sollte das lockere Unterfell entfernt werden, am besten mit einem Hundekamm, der grobzinkig ist. Hat sich der Sennhund allerdings im Schlamm gewälzt, was man ihm abgewöhnen sollte, so sollte er mit speziellem Hundeshampoo gewaschen werden.

Wichtig ist, sowohl die Ohren als auch die Pfoten und die Afterregion des Appenzeller Sennenhundes von Schmutzansammlungen und Verklebungen zu befreien. Ohrenschmalz kann mit Hilfe eines feuchten Tuches abgewischt werden. Im Winter ist es wichtig, das lange Fell zwischen den Pfoten zu kürzen.

Was kostet ein Appenzeller Sennenhund?

Für einen im SSV gezogenen Appenzellersennenhund zahlt man durchschnittlich 1000 Euro, darin sind Equipment und bisherige Besuche beim Tierarzt enthalten. Die Erziehung eines Appenzeller Sennenhundes kostet natürlich nochmals extra etwas Geld.

Wie beschäftigt man einen Appenzeller Sennenhund am besten?

  • Sennenhunderassen sind äußerst agil und weist einen enormen Bewegungsdrang auf. Die lauffreudigen Hunde sind perfekte Begleiter bei langen Wanderungen über Stock und Stein, beim Joggen und Skitouren-Gehen. Ebenso kann man Appenzeller Sennenhunde zu einem Rodelausflug mitnehmen.Zudem begleitet der kurzhaar Appenzeller Sennenhund gerne Radfahrer und Reiter. Und liebt Sportarten wie beispielsweise Agility, bei denen er sein Temperament ausleben kann. Hierbei meistern sie spezielle Parcours in einer festgelegten Zeit. Ebenso können die lebhaften Vierbeiner mit Obediance und Turnier-Hunde-Sport beschäftigt werden.Appenzeller Sennenhunde kann man mit speziellem Training und Erziehung zu Such- und Sanitätshunde ausbilden lassen wie sie im Buche stehen. Ebenso eignen sie sich hervorragend als Lawinen-, Fährten- und Schutzhunde. Immer häufiger wird diese Rasse auch zu Blindenhunden ausgebildet. Das abwechslungsreiche Ausbildungsprogramm bereitet diesen Vierbeinern Freude und Spaß bei der Erziehung. Ist der lebhafte Rüde oder die Hündin ausgelastet, so haben Hundehalter keine Probleme mit der Erziehung. Die lernfähige Hunderasse sollte richtig ausgebildet und mit anspruchsvollen Aufgaben betraut werden.

Der Appenzeller Sennenhund: Wie viel Auslauf benötigt er?

Viel Liebe und Zuneigung zeigen – so erzieht man den Appenzellersennenhund richtig!

Welpen dieser Art, die jünger als sechs Monate und noch ganz mini sind, sollten nur kurze Spaziergänge unternehmen und ab einem halben Jahr gilt eine Bewegung je Lebenswoche. Ausgedehnte Spaziergänge mit dem Appenzeller Sennenhund sind im Gegensatz dazu erst ab 18 Monaten empfehlenswert. Ist der Hund ausgewachsen, so liebt er anstrengende und ausdauernde Ausläufe, Wanderungen und Bergtouren.

Ein ausgewachsener Appenzeller Sennenhund benötigt drei- bis viermal am Tag Auslauf da er einen hohen Bewegungsdrang aufweist. Die Dauer der Spaziergänge und Wanderungen kann variieren, jedoch sollte mindestens einmal pro Tag ein langer Auslauf geboten sein!

Wie oft füttert man ihn, was frisst er?

In Bezug auf das Futter ist dieser Charakter eher anspruchslos. Appenzeller Sennenhunde sind dafür bekannt, dass sie alles fressen und auch gerne Mülltonnen durchwühlen, was Sie ebenfalls versuchen sollten ihm abzugewöhnen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Ihr Liebling passendes Futter erhält.

Im Gegensatz zu anderen Rassen wie Schäferhunden und Mischlingen benötigen sie eher wenig Futter. Bei einer allzu reichhaltigen und energiereichen Nahrung legen sie schnell an Gewicht zu. Die Vierbeiner benötigen pro Tag rund 300 Gramm Fleisch, in welchem etwa 150 Gramm gekochtes Gemüse beigemengt ist. Ebenso sollten 150 Gramm Nudeln oder Reis im Mix aus Fleisch und Gemüse enthalten sein. Es ist sinnvoll, von Zeit zu Zeit Kauknochen zu füttern, um die Zähne des vierbeinigen Lieblings zu pflegen.

Die Fütterung von geeignetem Dosenfutter ist ebenso unproblematisch wie Trockenfutter.
Frisst er viel Trockenfutter, so ist auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten.
Nicht geeignet sind Obstsorten wie Weintrauben oder Rosinen und auch rohe Kartoffeln sollten keinesfalls auf dem Speiseplan stehen. Abzuraten ist auch von Avocados, Kohl, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Paprika. Wenn Sonnenblumen- oder Maiskeimöl dem Futter zugefügt ist, glänzt das Fell wunderschön.

Wo schläft der der Rüde oder die Hündin?

Appenzeller verkriechen sich gerne in ihre Hundehütte, um dort zu schlafen. Dieses Verhalten trifft aber nur dann zu, wenn der er sich an seine Hundehütte bereits als junger Sennenhund gewöhnt hat. Die Hundehütte sollte keinesfalls in der prallen Sonne stehen, da dem Tier sonst zu heiß wird. Ebenso sollte weder Regen noch Schnee in die Hütte gelangen.

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