Was gibt es bei der Nahrung zu beachten?

Aktualisiert: 16. Juni 2019

Heutzutage gibt ein unüberschaubar großes Angebot an Futter für Hunde. Egal ob Fertigtrockenfutter, Nassfutter oder halbfeuchtes Futter etc. Du hast viele Varainaten zur Auswahl, um deinen Hund zu ernähren. Neben dem herkömmlichen Fertigfutter, wie Trocken- bzw. Nassfutter, hast du die Möglichkeit selbst Futter für deinen tierischen Freund herzustellen.

Dabei musst du wie auch bei der Hundeerziehung selbst entscheiden, welche die beste Möglichkeit für dich und deinen Hund ist. Wir raten jedem dazu, sich umfassend selbst über das Thema zu informieren. Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass dein Hund alle benötigen Nährstoffe bekommt und vorallem gesund ernährt wird. Der Bedarf dieser Nährstoffe ist abhängig vom Alter, Gewicht und Aktivitätslevel des Hundes. Entscheident ist allerdings immer eine möglichst hohe Qualität der Inhaltsstoffe.

Entscheidest du dich für ein hochwertiges Trockenfutter, kannst du dir sicher sein, das dein Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, die er braucht. Ein gutes Trockenfutter ist sehr ausgewogen und sollte auf keinen Fall durch Vitamine oder Mineralien ergänzt werden. Mal ganz davon abgesehen, dass diese Ergänzung bei gutem Futter gar nicht nötig sind. Solltest du gutes, ausgewogenes Trockenfutter durch Vitamine oder Mineralien ergänzen, wird es unausgewogen und das kann sich über längere Zeit hin, vor allem auf das Wachstum deines Hundes ausüben, aber auch schwerwiegendere Schäden zur Folge haben.

Aber auch gutes Nassfutter versorgt deinen Hund mit allem was er braucht. Der Unterschied zum Trockenfutter ist, dass der Geruch und die Konsistenz für die meisten Hunde angenehmer ist und sie es deshalb lieber fressen, als Trockenfutter. Allerdings geht eine Ernährung nur mit Nassfutter ganz schön ins Geld, denn Nassfutter muss Mengenmässig mehr gefüttert werden als Trockenfutter.

Aus diesen Gründen solltest du bei aller Rücksicht auf gesunde, nährstoffreiche und ausgewogenen Ernährung auch darauf achten, was deinem Hund schmeckt und ihn verschiedene Futtersorten probieren lassen. Hier greift wohl jeder zum Hersteller seines  Vertrauens. Sehr bekannt ist unter anderem die Marke Reico. Reico Hundefutter bekommen Sie auf https://hundepower.de/.

Hund mit Trockenfutter

Was sollte im Hundefutter enthalten sein?

Hauptbestandteil eines guten Futters sollte Fleisch sein und nicht Getreide. Es lohnt sich also auf die Inhaltsstoffe zu schauen. Diese sind in der Regel der Reihenfolge nach ihrer enthaltenen Menge im Futter augelistet. Der Stoff an erster Stelle ist, also auch am häufigsten enthalten ist. Allerdings sind auch diese Angaben mit Vorsicht zu genießen, denn Fleisch darf vor dem Trocknen gewogen werden. Wird das Fleisch vor dem Trocknen gewogen wiegt es natürlich mehr, als nach dem Trocknen, wenn es letztendlich im Futter landet.

Vorsichtig sollten sie bei ungenauen Inhaltsangaben sein. Gutes Hundefutter braucht auf keinen Fall Tierische Nebenerzeugnisse unter Lebensmittelqualität, denn das sind Schlachtabfälle, die nicht für den Verzehr durch Menschen geeignet sind und die du deshalb auch deinem Hund nicht geben solltest. Auch pflanzliche Nebenerzeugnisse sollten nicht verfüttert werden, denn hierbei handelt es sich um pflanzliche Abfälle.

In jedem Fall solltest du auf das darin enthaltene Getreide achten. Futter bei dem ganz oben in der Inhaltsstoffeliste Getreide und Mais bzw. ähnliche Getreidesorten stehen, sind nicht wirklich hochwertig. Viele Hersteller nutzen Getreide, weil es ein günstiger Füllstoff ist, aber Hunde brauchen kein Getreide in ihrem Futter. Außerdem solltest du beachten, dass verschiedene Hersteller die wirkliche Gesamtmenge an Getreide zu verschleiern versuchen in dem sie es an unterschiedlichen Stellen mit anderem Namen auflisten. Deshalb kann es sein, dass die Gesamtmenge an Getreide im Futter in Wahrheit viel höher ist, als es im ersten Moment scheint.

Auch Zucker gehört nicht in gutes Hundefutter, ist aber leider häufig drin, vorallem im Supermarktfutter. Genau so wenig werden Farb- und Aromastoffe im Hundefutter gebraucht.

Was kannst du zusätzlich geben?

Um für ein wenig Abwechslung in der Ernährung ihres Hundes zu bringen, kannst du das Futter gelegentlich etwas ergänzen. Zum Beipiel mit guten Ölen, wie Sonnenblumen-, Lein-, Diestel- und Olivenöl oder Obst und Gemüse. Am besten du pürierst es, weil Hunde die Zellwände nicht verdauen können und mischt es mit einem Schuss Öl zum verwerten der fettlöslichen Vitamine. Du kannst das Futter auch ab und zu mit Fleisch und Knochen aufpeppen. Außer Schweinefleisch kannst du alles roh verfüttern, jedoch solltest du es aufgrund der unterschiedlichen Verdauungszeiten, nicht mit Trockenfutter mischen.

Wenn du deinem Hund eine Freude mit einem Knochen machen möchtest, dann solltest du darauf achten, dass der Knochen nicht gekocht wird, denn gekochte Knochen werden porös und könnten splittern. Auch Milchprodukte liefern wertvolle Proteine und können deshalb ab und zu gefüttert werden.

Bulldogge mit Hundefutter

Auf eine ausgewogene und angemessene Ernährung kommt es auch bei diesem Bulldoggenwelpen an.

Hundefutter speziell für Welpen

Hunde entwickeln sich in verschiedenen Etappen. Dabei stellt jede Etappe eigenen Anforderungen an das Hundefutter. Welpen und Junghunde haben andere Nährstoffbedürfnisse als ausgewachsene Hunde. Deshalb ist es für ihr Entwicklung sehr wichtig, dass bei der Auswahl des Futters gezielt darauf eingegangen wird. Direkt nach der Geburt starten Welpen damit, sich von der Muttermilch zu ernähren. Die Muttermilch reicht drei bis vier Wochen lang völlig aus, um den gesamten Nährstoffbedarf anzudecken. Danach ist es notwendig, dass du deinem Hundewelpen spezielles Welpenfutter zufütterst. Dafür ist vorallem Feuchtfutter gut geeignet.

Allerdings ist es auch möglich Trockenfutter aufzuweichen und zu Brei zu verarbeiten. Ein hoher Proteingehalt, eine sehr gute Verdaulichkeit, viel Energie und viele Nährstoffe sind wichtig für Welpen und Junghunde. Gerade junge Hunde wachsen enorm, besonders in ihren ersten sechs Lebensmonaten. Deshalb benötigen sie in dieser Wachstumsphase doppelt so viel Energie wie ausgewachsene Hunde. Welpen benötigen lediglich ein halbes Jahr, um 40% ihres Endgewichtes zu erreichen. Deshalb sollte ihr Futter mit Blick auf ihre Entwicklung ausgewählt oder bei Bedarf auch selbst zubereitet werden.

Getreidefreies Hundefutter

Getreide ist zwar für uns Menschen ein wichtiger Ballaststoff, aber für unsere vierbenigen Freunde kann es schnell zu gesundheitlichem Ballast werden. Hunde mit nachgewiesener Getreideallergie oder Getreideunverträglichkeit sollten nur mit Hundefutter gefüttert werden, dass sehr wenig Getreide enthält, denn Getreide ist für Hunde erstmal nicht grundsätzlich schädlich. Es kommt immer auf die Menge an.

Es liefert durch die enthaltene Stärke sogar Energie. Laut Studie von 2013 ist eine Aufspaltung von Stärke bei den meisten Hunden problemlos möglich. Getreide sollte in einem guten Futter aber nicht in zu großen Verhältnissen vorkommen, da sonst das Fleisch zu kurz kommt. Auch Hunde mit Allergie vertragen Hundefutter mit geringem Getreideanteil super.

Solltest du dich dennoch für den Kauf von getreidefreiem Futter für deinen Hund entscheiden, dann achte auf gute Inhaltsstoffe. Dazu zählen ausreichend Eiweiß und dazu Kohlenhydrate in Maßen, nicht in Massen, so zumindest lautet die Faustformel der optimalen Hundeernährung. Ausreichend Eiweiß und Kohlenhydrathe in Maßen. Gutes Hundefutter ohne Getreide hat einen hohen Fleischanteil, denn hochwertiges Muskelfleisch und Innereien liefern Eiweiße und Fette. Auch Gemüse sollte enthalten sein. Gemüse sorgt an Stelle von Getreide für die benötigten Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Ergänzen kannst du die Nahrung durch hochwertige Öle, Kräuter, Obst, Wurzeln, Nüsse und Beeren, denn diese enthalten hochwertige Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe.

Das getreidefreie Futter deines Hundes sollte genau auf das Alter und das Aktivitätslevel deines Vierbeiners abgestimmt sein. Sehr sportliche, agile Hunde, Welpen oder auch säugende Hündinnen benötigen mehr Eiweiß und Energie. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, kann dir der Tierarzt Tipps zur richtigen Ernährung deines Hundes geben. Auch Qualität, Bekömmlichkeit und Preis sind wichtige Kriterien für die Auswahl des Futters, doch auch das allerbeste getreidefreie Hundefutter im Fressnapf nützt rein gar nicht, wenn es deinem Hund nicht schmeckt.

Fazit

Es gibt viele Gesichtspunkte bei der Auswahl des richtigen Hundefutters zu beachten, aber am allerwichtigsten ist, dass es deinem pelzigen Vierbeiner gut geht und schmeckt. Und wenn du dir nicht sicher bist, ob du deinen Hund auch ausgewogen und gesund genug ernährst, dann Frage bei Ernährungsspezialisten nach. DIe haben sicher ein paar passende und hilfreiche Tipps in Sachen Hundefutter und richtiger Ernährung speziell auf deinen Hund zugeschnitten parat. Mehr Tipps zur Welpenerziehung findest Du ebenfalls hier bei uns.

Inhaltsverzeichnis
  1. Was sollte im Hundefutter enthalten sein?
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