Der kleine Helfer für den Hundealltag

Aktualisiert: 12. Oktober 2019

Hunde sind unsere ständigen Begleiter und möchten auch gerne beschäftigt werden. Sie nehmen an unserem Leben Teil, wie wir an ihrem. Sie lernen uns lesen und auch wir versuchen ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, ob das beim Futter, in der Erziehung, oder der artgerechten Haltung ist.

Wenn Sie mal ehrlich sind, beschäftigen wir und doch ein ganzes Hundeleben lang mit unseren Vierbeinern. Gerade Neuerung stechen da auch prompt ins Auge. Sind sie sinnvoll und hundegerecht, werden diese auch gleich in die Tat umgesetzt. Schon mal was vom Hunderucksack gehört, nein? Na dann wird’s aber höchste Zeit.

Hund mit Familie wandern

Hunderucksack – Aufgepackt und los geht’s

Naja so einfach geht’s nun auch wieder nicht. Aber die Idee vom Hunderucksack ist keine neue. Zumindest bei den früheren Arbeitshunden, mussten diese Lasten tragen. Heute soll der Hunderucksack mehr zum Spaß und zur Beschäftigung animieren. Man kennt ihn auch unter dem Namen „Satteltaschen“. Also von Pferden und Fahrrädern. Auch hier werden die Verpflegung, also der Proviant und andere Utensilien mitgeführt.

Aber nun zum Hunderucksack. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen. Das ist enorm wichtig, denn die Faustregel ist: Nicht mehr als 10 Prozent des Gewichtes des Hundes, darf die Beladung sein. Sie brauchen auch wegen Haltungsschäden keinerlei Bedenken haben, wenn Sie den Rucksack nach Vorschrift anbringen und beladen. Also nie einseitig beladen, damit ist das Gleichgewicht und die Bewegungsabläufe gestört. Hunde sind wie man weiß Arbeitstiere und es macht ihnen nichts aus, einen Hunderucksack zu tragen.

Gerade Hunde die an ein Hundegeschirr gewöhnt sind, haben die wenigsten Probleme, mit einem Hunderucksack. Mal ehrlich, wie schön ist es mit dem Hund zu wandern, und der Vierbeiner trägt seine Siebensachen selbst. Das können seine Leckerlis sein, Wasser oder der geliebte Ball. Alleine das kann schon aufmunternd sein, wenn er den Hunderucksack sieht. Denn gerade neue Sachen und Situationen, sollten einen positiven Hintergrund haben. Also Ihr Hund sieht den Hunderucksack und verknüpft diesen mit einer Wanderung, oder seinem Ball, den er gerne bei den Spaziergängen trägt.

Hunderucksack – Wie gewöhne ich meinen Hund daran?

Erstmal ist die Passform, also die Größe wichtig, daher Bauchumfang und Taille genau messen. Der Hunderucksack sollte auf keinen Fall zu weit sein, aber auch nicht einschneiden. Bevor man von Anfang an alles kaputt macht. Erst mal beschnuppern lassen, Hunde sehen halt mit der Nase besser.

Auch Ihr Hund muss sich von diesem für ihn fremden Teil, ein Bild machen können. Findet er es interessant, dann gleich ein Lob und ein Leckerli hinterher. Bei der Gewöhnung an einen Hunderucksack sollte man auf die Tipps von Experten setzen. Einen tollen Plan für das Training haben wir dazu bei unserer Recherche im Netz gefunden. Wir haben euch die besten Tipps im Folgenden aufgezählt:

Schritt 1:

Am einfachsten ist es, Sie führen den Hunderucksack mit einem Leckerli über den Kopf, Leckerli in den Hund, Hunderucksack auf den Hund und auch schon wieder abnehmen und ganz viel loben. Das war’s erstmal. Dann wiederholen Sie die Übungen mit anschnallen. Ihr Hund spürt dann, das komische Teil sitzt nun fest. Empfindet er es nicht als unangenehm, lassen ihn ruhig in der Wohnung damit herumspazieren. Schließlich soll er sich ja daran gewöhnen.

Schritt 2:

Nun ist es soweit, ein kleiner Ausflug im Freien kann beginnen. Lassen Sie den Hunderucksack ruhig erstmal leer. Neidische Blicke auf der Straße sind Ihnen sicher. Da werden auch die Hundekumpels staunen. Das muss beschnüffelt und begutachtet werden. Doch unsere Hunde sind Gewohnheitstiere und alles was passt, wird für gut befunden. Nun sehen Sie ja wie er damit klar kommt. Vergessen Sie auch das Loben nicht, das stabilisiert ihn. Ein Hunderucksack ist keine große Umstellung und mit der Zeit nichts anderes wie ein Hundegeschirr, nur etwas schwerer. Wo wir auch schon zum nächsten Schritt kommen.

Schritt 3:

Der erste große Ausflug. Ihren Hund immer mit einem Lob und einem Leckerli an den Hunderucksack heranführen. Schlauerweise haben Sie den Hunderucksack schon vor dem Anbringen und anschnallen bepackt. Ja dann, dann kann’s auch schon losgehen. Ein Spaziergang oder eine Wanderung, das ist eh nach Hundegeschmack. Genau damit verbindet er immer ein positives Erlebnis. Für ihn bedeutet der Hunderucksack dann, Spaß, Spannung und ein schönes Erlebnis. Sie wissen selbst, dass Hunde Zusammenhänge sehr gut deuten können. Hunderucksack heißt dann, Abenteuer pur. Achten Sie aber darauf, dass er beim Gehen durch Gestrüpp und Unterholz nicht ruckartig hängen bleibt.

Doch auch im Großstadtdschungel ist der Hunderucksack durchaus hilfreich. Kleinigkeiten sind schnell verpackt und Ihr Hund hat eine kleine Aufgabe. Er bekommt Aufmerksamkeit und fühlt sich fast schon wichtig. Gut das sind unserer Vierbeiner ja immer. Hunde lieben es, in unseren Alltag integriert zu werden. Wir kennen das Bild vom Hund, der die Zeitung für Herrchen trägt.

Hunderucksack – Was ist zu beachten?

Wie schon anfangs erwähnt, die Passform und die Größe Ihres Hundes sind wichtig für die Entscheidung. Auch die Polsterung der Schultergurte ist laut www.hunderucksack.info ein wichtiger Punkt bei der Auswahl. Denn ob groß oder klein, sie müssen sich der Ergonomie des Hundes anpassen. Also nicht zu eng und zu weit sein. Das stört und kann die Freundschaft zum Hunderucksack schnell beenden.

Am besten sind ein strapazierfähiges Material und gut durchdachte Features und Funktionen. Wichtige Punkte sind dabei:

  • Wasserfest
  • Verstellbar und rutschfest
  • Zentrierter Haltegriff
  • Zwei seitliche Satteltaschen
  • Reflektorleisten
  • Zum Befestigen der Leine ein Aluminium V-Ring
  • Material: Neopren oder Nylon

So können Sie schon mal nichts falsch machen beim Hunderucksack. Die Hersteller haben sich vor allem auf den Tragekomfort und die Passform spezialisiert. Aber auch die Qualität spielt eine große Rolle, beim Hunderucksack. Es sollen keine zu hohen Verschleißerscheinungen auftreten, also immer auf die Robustheit achten.

Ein Spaß für Alt und Jung

Natürlich sollte Ihr Hund schon ausgewachsen sein, das ist wie Sie wissen immer rasseabhängig. Aber ganz egal, ob Appenzeller Sennenhund, Dackel oder Französische Bulldogge. Hat er kein HD, Ed oder Spondylose, ist ein Hunderucksack auch bei älteren Herrschaften kein Problem und es gibt ihn in der passende Größe. Nur bitte, ein Hund ist kein Lastenesel. Junge wie alte Hunde finden Gefallen daran und dem Alter entsprechend, die Touren anpassen. Sie können das Tragen eines Hunderucksack auch super in die Hundeerziehung einbringen.

Übrigens muss Ihr Hund auch erstmal seine Kondition aufbauen, egal wie alt er ist. Also immer langsam und dann steigern. Aber auch das Körpergefühl und die Geschicklichkeit müssen trainiert werden. Denn der Hunderucksack muss bei Wanderungen und unebenen Gelände ausbalanciert werden. Das dürfen Sie nicht vergessen. Vergessen Sie aber auch nicht, dass bei sehr heißen Temperaturen ein Hunderucksack eher eine Belastung ist. Da spielt das Alter dann auch keine Rolle. Der Spaß sollte immer im Vordergrund sein und das ist er beim richtigen Wetter auf jeden Fall. Sie werden sehen, der Hunderucksack wird zum Lieblingsstück, in seiner Kollektion, für Spiel, Spaß und Spannung.

Fazit:

Unsere Freizeitgestaltung wird immer aktiver und der Hund sollte an dieser Teil haben. Wie schön ist es, wenn gemeinsame Touren, Ausflüge, oder Spaziergänge mit dem Vierbeiner unternommen werden. Für ihn immer ein Highlight. Wenn alle Familienmitglieder bepackt sind, sollte „Bello“ nicht fehlen. Auch er trägt gerne zum gemeinsamen Ausflug bei.

Viele Hunde fühlen sich dann besonders wichtig, haben sie doch alles dabei was sie brauchen. Manche blühen gerade zu auf. Da geht einem doch das Herz auf, wenn man sieht, mit wie viel Begeisterung der Hunderucksack angenommen wird.

Inhaltsverzeichnis
  1. Hunderucksack – Aufgepackt und los geht’s
  2. Hunderucksack – Wie gewöhne ich meinen Hund daran?
  3. Hunderucksack – Was ist zu beachten?
  4. Fazit:
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