Schwarzkümmel als Nahrung

Aktualisiert: 29. April 2019

Der Einsatz von natürlichen Heilmitteln ist schon längst nicht nur bei uns Menschen ein großes Thema. Auch bei unseren Hunden greifen wir gern unterstützend, begleitend oder (wo es möglich und sinnvoll ist) ausschließlich auf Mittel zurück, die die Natur uns anbietet. Oft ist die positive Wirkung seit vielen hundert Jahren bekannt und nur in Vergessenheit geraten. Heute kommt dieses Wissen auch dank des Internets wieder zu uns und wird eingesetzt, um auch die Gesundheit unserer Hunde positiv zu beeinflussen. Eines dieser Wundermittel aus der Natur, das Schwarzkümmelöl, ist ein wahrer Alleskönner und kann vielseitig beim Hund eingesetzt werden.

Kalt gepresstes Schwarzkümmelöl, wie es schon vielerorts angeboten wird, sollte in jede Hausapotheke für den Hund gehören. Mit der innerlichen und auch äußerlichen Anwendung können eine Vielzahl von Beschwerden vorbeugen, sie lindern oder sogar ganz heilen. Das wussten schon Heilkundige im Orient und nun ist das Bewusstsein für die vielseitigen Wirkstoffe des Öls endlich auch in unserer Welt wieder angekommen. Und obwohl das Schwarzkümmelöl (siehe https://www.natrea.de/oele/schwarzkuemmeloel.html) ätherische Öle enthält, ist es für Tiere anwendbar – im Gegensatz zu anderen bekannten Ölen, wie beispielsweise dem Teebaumöl.

Australien Sheperds auf Wiese

Schwarzkümmelöl gegen Zecken

Am bekanntesten ist Schwarzkümmelöl für Hunde wohl im Einsatz gegen Zecken. Gefühlt sind Jahr für Jahr mehr von diesen Parasiten unterwegs und saugen sich an unseren Hunden fest. Viele chemische Mittel sind daher im Einsatz, um Zeckenbisse und somit auch die Übertragung von Krankheiten wie Borreliose zu verhindern. Aber immer mehr Hundehalter haben auch Bedenken, ihre Hunde der Chemie in Form von Tinkturen, Tabletten oder präparierten Halsbändern auszusetzen. Zu oft treten Nebenwirkungen auf und neben Ausschlägen und Ekzemen haben Hunde dann häufig Magenprobleme.

Auch Du hast sicherlich schon nach natürlichen Mitteln zur Zeckenabwehr Ausschau gehalten. Besonders häufig findet man hier noch die Bernsteinketten, die aber nur bedingt wirken. Andere schwören darauf, ihren Hund mit Kokosöl einzureiben – gerade bei einem Langhaarhund ist das jedoch auch kein einfaches und vor allem angenehmes Unterfangen.

Schwarzkümmelöl ist da eine tolle Alternative, der man bei der Zeckenbekämpfung einfach mal eine Chance geben sollte. Auf ganz natürlichem Weg können hierbei Zecken und andere Parasiten wie beispielsweise Flöhe vom Hund ferngehalten werden. Dazu gibt man einfach ein paar Tropfen des Öls in das Trinkwasser oder aber über das Futter des Hundes. Parasiten aller Art mögen den Geruch des Öls überhaupt nicht und halten sich somit vom Hund fern. Bei Hunden mit kurzem Fell kann man auch ein bisschen Schwarzkümmelöl in den Handflächen verteilen und dann ins Fell einmassieren. Die Wirkung ist erstaunlich!

Stärkung es Immunsystems, Hilfe bei Allergien

War der Hund krank oder ist allgemein mit einem eher schwachen Immunsystem ausgestattet, kann Schwarzkümmelöl auch hier wertvolle Dienste leisten. Die Bestandteile des Öls haben eine ausgleichende Eigenschaft. Immer mehr Vierbeiner leiden heute unter Allergien, die unter anderem bei bestimmten Bestandteilen des Futters auftreten. Aber auch Milben oder Pollen können, genau wie auch bei uns Menschen, zu Allergien führen, die dann vor allem die Atemwege betreffen und extrem unangenehm für Deinen Hund sind. Schwarzkümmelöl hilft hier mit dem enthaltenden Prostaglandine.

Prostaglandine harmonisiert und gleicht die Überreaktionen des Immunsystems, ausgelöst durch die Allergie, wieder aus und lindert somit die Beschwerden schnell und deutlich spürbar. Gleichzeitig wird mit Hilfe des Öls auch das Immunsystem im Ganzen gestärkt und Dein Hund ist wesentlich agiler, gesünder und weniger anfällig für Infektionen, Magenverstimmungen und ähnlichem. Noch dazu kann das Schwarzkümmelöl auch dann verwendet werden, wenn der Hund sich kleinere an Haut oder Pfoten zugezogen hat. Einfach ein bisschen Öl auftragen und der natürliche Heilungsprozess wird unterstützt und beschleunigt.

Glänzendes Fell mit Schwarzkümmelöl

Glänzendes Fell sieht nicht nur schön aus, in den Augen von uns Menschen ist es auch heute noch ein Indiz für die Gesundheit des Hundes. Natürlich ist das nicht immer richtig so. Auch ein Hund mit stumpfen Fell kann gesund sein – schöner ist es aber natürlich allemal, wenn es seidig glänzt und ein echter Blickfang ist. Zum einen kann man hier viel im Bereich der Ernährung tun, um das Fell glänzen zu lassen. Zum anderen ist die Fellpflege an sich wichtig sowie auch die Auswahl der richtigen Kämme und Bürsten, die auf die jeweiligen Felltypen abgestimmt sind. So braucht ein Hund mit viel Unterwolle beispielsweise eine andere Bürste als einer, der über wenig bis keine Unterwolle verfügt.

Wenn Du Deinen Hund das nächste mal bürstest, gib vorher einfach ein paar Tropfen Schwarkümmelöl auf die Bürste und beginne dann wie gewohnt mit der Pflege. Du wirst das Ergebnis schon sehr schnell sehen können: Das Fell des Hunds glänzt wesentlich mehr und fühlt sich auch seidig-weich unter Deinen Fingern an. Pflegst Du das Fell regelmäßig mit Schwarzkümmelöl, wird dieser Effekt natürlich noch verstärkt und Dein Hund ist nicht nur gesund, sondern zeigt es jetzt auch jedem mit seinem Glanz. Darüber hinaus hilft es gerade bei Langhaarhunden, das Fell optimal zu pflegen und Verfilzungen zu vermeiden beziehungsweise leichter aufzulösen. Einige Hundehalter mischen daher auch ein paar Tropen des Öls in ihr Hundeshampoo.

Schwarzkümmelöl hilft innerlich und äußerlich

Wie hier bereits geschrieben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie das Schwarzkümmelöl verwendet werden kann. Bei Wunden und teilweise auch bei der Fellpflege und Zeckenabwehr macht es durchaus Sinn, das Öl äußerlich anzuwenden. Aber leider lecken unsere Hunde auch gern einmal alles ab, was wir an ihnen auftragen. Besser ist es also, wenn das Öl auch über das Futter oder das Trinkwasser gegeben wird und somit von Innen wirken kann. Auch dann unterstützt es ein schönes Fell und schnellere Heilungsprozesse bei kleinen Wunden.

Bei der Dosierung wird häufig 1 mg je Kilogramm Körpergewicht empfohlen, das entweder mit ins Futter bzw. Wasser gegeben wird oder auch versteckt in einem kleinen Leckerchenpaket gegeben werden kann. Gerade Schwarkümmelöl in Form von Kapseln lässt sich gut unter das tägliche Futter löschen oder kann dem Hund als Leckerchen „untergejubelt“ werden. Die Gabe stellt also kein Problem dar.

Schwarzkümmelöl ersetzt nicht unbedingt den Tierarztbesuch

Die heilenden Wirkung von Schwarzkümmelöl steht außer Frage und ohne langes Suchen lassen sich viele positive Anwenderberichte finden. Doch wie immer bei der Behandlung des Hundes gilt: Alles in Absprache mit dem Tierarzt durchführen. Natürlich ist das Öl bei der Zeckenabwehr leicht selbst zu testen und da braucht man den Tierarzt auch sicherlich nicht fragen. Wird es jedoch bei Allergien eingesetzt oder werden größere Wunden oder Ekzeme damit behandelt, sollte hier unbedingt das Gespräch gesucht werden, um einen optimalen Weg für den Hund zu finden.

Immer mehr Tierärzte setzen in ihrer Behandlung inzwischen natürliche Heilmittel ein und unterstützen die Bemühungen des Hundehalters in diesem Gebiet. Oftmals können sie auch noch weitere tolle Tipps geben, die Hund und Halter extrem helfen. Es lohnt sich also, die Möglichkeiten des Einsatzes von Schwarzkümmelöl zu besprechen und vielleicht auch von positiven Auswirkungen zu berichten, die man damit erzielen konnte.

Wenn Sie jetzt noch Fragen zur weiteren Erziehung Ihres Hundes haben, schauen Sie doch mal auf unseren anderen Seiten vorbei.

Inhaltsverzeichnis
  1. Schwarzkümmelöl gegen Zecken
  2. Stärkung es Immunsystems, Hilfe bei Allergien
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