Tipps für eine stressfreie Hundeerziehung

Aktualisiert: 21. Oktober 2019
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Hunde legen aufgrund ihrer verschiedenen Rassen oftmals ein anderes Verhaltensmuster an den Tag.

  • Wer seinen Hund in alltäglichen Situationen zurechtweist, erspart sich viele Extratrainingseinheiten.

  • Clicker-Training ist eine gute Alternative zur langweiligen Erziehung.

Hund mit Hundeleine

Die richtige Erziehung aller Hunderassen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander. Dies gilt sowohl für den Menschen als auch für seinen treuesten Gefährten – den Hund. Hunde müssen artgerecht gehalten werden und eine strenge, aber liebevolle Erziehung genießen. Doch wohl jeder von Ihnen der einen Vierbeiner besitzt, weiß dass die richtige Erziehung nicht immer zu hundert Prozent gelingt, da man viel zu schnell nachgibt oder einfach glaubt, keine Zeit dafür zu haben. Doch wie erzieht man seinen Hund ohne Stress und ohne einen hohen Zeitaufwand?

Unterschiede erkennen

Obwohl man meinen sollte, dass erfahrene Hundebesitzer die besseren Erziehungsmethoden anwenden, ist diese Theorie oftmals ein Irrtum. Hundeerziehung muss individuell sein, da das Verhaltensmuster meist von Rasse zu Rasse variiert. So kann man beispielsweise einen sturen Beagle nicht mit denselben Maßnahmen, wie einen Golden Retriever erziehen.

Unabhängig von der Erfahrung des Halters, sollte vor allem bei schwert erziehbaren Hunderassen eine Hundeschule aufgesucht werden, denn ein schlecht erzogener Hund ist nicht nur in den eigenen vier Wänden eine Katastrophe, sondern kann auch eine Gefährdung für andere Lebewesen darstellen. Vor allem aufgrund des Zeitfaktors, verzichten jedoch viele auf den Besuch einer derartigen Schule. In diesem Falle muss mit dem Hund im eigenen Zuhause besonders diszipliniert trainiert werden. Am besten beginnt man schon im frühen Alter, seinem Liebling die Klassiker „Sitz“, „Platz“ oder „Gib Pfote“ beizubringen. Sie werden merken, dass Hunde sehr intelligent sind und diese Tricks schon nach wenigen Trainingseinheiten beherrschen werden

Auch diszipliniertes Verhalten muss dem Hund beigebracht werden. Besonders sturen Hunderassen muss schon im Welpenalter gezeigt werden, wer den Ton angibt.

Keinen Druck machen

Trainieren Sie schon seit einiger Zeit mit Ihrem Hund und sehen noch immer kein zufriedenstellendes Ergebnis? Nur mit der Ruhe, denn nicht jeder Hund lernt gleich schnell. Hundehalter neigen dazu, sich selbst unter Druck zu setzen. Dies belastet auch den Vierbeiner, der den Stress seines Besitzers spüren kann. Erziehung bedeutet nicht, jeden Tag ein bis zwei Stunden zu trainieren. Erziehung kann auch nebenbei erfolgen. Möchte der Hund beispielsweise etwas vom Tisch essen, muss dieser sofort zurückgewiesen werden. Wiederholt sich dieser Vorgang, prägt dieser sich nach einiger Zeit an, dass das Essen vom Tisch für ihn verboten ist. Somit ist der Mythos „Erziehung ist stressig“ eindeutig wiederlegt, da sie auch in normalen Alltagssituationen ausgeübt werden kann.

Unterstützung

Für fortgeschrittene Hundehalter bietet das „Clicker-Training“ eine aufregende Alternative zur normalen Erziehung. Sind die klassischen Befehle eintrainiert und die Gehorsamkeit des Hundes vorhanden, steht dieser Art des Trainings nichts mehr im Weg. Mit Hilfe eines Clickers können dem Tier viele verschiedene Tricks beigebracht werden. Hunde verstehen schnell, weshalb auch dieses Training kaum Zeit in Anspruch nimmt.

Hunde werden auf den Clicker konditioniert, um ihnen später einen Trick beibringen zu können. Beim Clicker-Training bekommt der Hund nach jeder richtigen Ausübung eines Befehls einen „Click“ und danach sofort ein Leckerli, um das Geräusch mit etwas Positivem zu verbinden. Nach intensivem Training wird er diesen Befehl bestenfalls auch ohne eine Belohnung ausüben.

Inhaltsverzeichnis
  1. Unterschiede erkennen
  2. Keinen Druck machen
  3. Unterstützung
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