Rhodesian Ridgeback Erziehung

Rhodesian Ridgeback, auf was muss ich achten?

Aktualisiert: 3. February 2018

Die freundlichen Charakterzüge des Tiers, machen es auch für Familien attraktiv. Vor allem der umgekehrte Haarstrich, gilt als Erkennungsmerkmal eines Ridgebacks. Die Rasse ist eher energetisch, was auch der muskulöse Körper bestätigt. Bis zu 69 cm hoch können die Rassetiere werden, wobei das Gewicht selten über 32 kg liegt. Das kurze hellbraune bis rötliche Fell gilt als gewünschte Färbung. Die Hundeart aus dem südlichen Afrika, wurde nach intensiver Rhodesian Ridgeback Erziehung zuerst eher als Wach- und Jagdhund genutzt, was auch dem Wesen des Tiers entspricht. Wie bei allen Hunderassen ist eine gute Erziehung auch beim Ridgeback notwendig, um mit ihm im Einklang leben zu können.

Besonders innerhalb der letzten 10 Jahre, wurde der Rassehund Rhodesian Ridgeback als Familienhund beliebt. Die Hundeart aus dem südlichen Afrika, wurde nach intensiver Rhodesian Ridgeback Erziehung zuerst eher als Wach- und Jagdhund genutzt, was auch dem Wesen des Tiers entspricht. Er ist allerdings nicht für aggressives Auftreten bekannt, sondern mehr für seine Intelligenz und Würde.

Typische Merkmale des Rhodesian Ridgeback

Die freundlichen Charakterzüge des Tiers, machen es auch für Familien attraktiv. Vor allem der umgekehrte Haarstrich, gilt als Erkennungsmerkmal eines Ridgebacks. Die Rasse ist eher energetisch, was auch der muskulöse Körper bestätigt. Bis zu 69 cm hoch können die Rassetiere werden, wobei das Gewicht selten über 32 kg liegt. Das kurze hellbraune bis rötliche Fell gilt als gewünschte Färbung.

Weitere Charaktereigenschaften sind:

  • Aktivität
  • Neugierde
  • Stärke
  • Ausdauer
  • Eigenwilligkeit
  • Freundlichkeit

Unter Kennern gilt der Rhodesian Ridgeback als Spätentwickler. Das heißt, er ist erst im zweiten Lebensjahr voll entwickelt. So lange wächst der Körper noch aus und auch der Charakter formt sich während der Hundeerziehung nur langsam.

In einem Zwinger könnte er übrigens nie bestehen. Es wäre eine Qual, da er Wert auf seine Mitmenschen legt und zu gerne Zeit mit ihnen verbringt. Er mag außerdem sensible Leute, die keine harten Züge an sich haben. Fremde schätzt er erst einmal ein und wartet ab. Er überschüttet sie nicht gleich mit Liebe, wie es vielleicht ein anderer tun würde.

Der Ridgeback in der Geschichte

Schon im Jahre 1480 wurde ein besonderer Hund aus Afrika beschrieben, der über einen seltsamen Rückenkamm verfügt. Der Urstamm der „Hottentotten“ führte bereits diese Art der Hunde und lebte im Einvernehmen mit ihnen. Damals erledigten sie bereits wichtige Aufgaben für ihre Menschen und halfen bei der Nahrungsbeschaffung mit. Sie suchten nach Wildtieren und dienten als Wachhunde. Die Schutzfunktion ist seinem königlichen Antlitz zuzuschreiben. Wer will sich schon mit einem intelligenten Ridgeback anlegen?

Als Rassehund wurde er erst 1922 eingestuft bzw. entdeckt. F. R. Barnes gilt als verantwortlich. Der Begriff „Ridge“ steht übrigens für Rückenstreifen und das „Rhodesian“ entspringt dem Ort der Rassebekundung. Der erste deutsche Ridgeback Wurf, wurde in den 70er Jahren geboren. In Deutschland ist die Rasse also noch nicht lange vertreten, aber heutzutage sehr beliebt. Die ganze Welt schätzt den großwüchsigen Hund nach erfolgreicher Rhodesian Ridgeback Erziehung als treuen Begleiter, weshalb manche ihn notfalls auch importieren.

Erziehung eines Ridgeback´s Welpen

Der Rhodesian ist gerne im freien Unterwegs, liebt es aber umso mehr, zuhause Zeit mit der Familie zu verbringen.

Wie bei allen Hunderassen ist eine gute Erziehung auch beim Ridgeback notwendig, um mit ihm im Einklang leben zu können. Ein Rhodesian mit schlechten Umgangsformen, macht sich bei Mensch und Hund unbeliebt. Durch die schlanke und muskelbepackte Figur, die moderate Größe und das smarte Auftreten, kann ein ausgewachsener Ridgeback anderen Angst einjagen. Zumindest wenn er sich ungefragt annähert und auf Herrchens Rufe pfeift. Als kleiner Hund ist er, wie alle, einfach nur niedlich und man mag sich kaum von ihm abwenden. Er wird aber schnell groß und versucht sich natürlich auch selbst zu verwirklichen. Du hast einen jungen Welpen und willst von Anfang an das richtige tun? Dann nutze die folgenden Tipps, um am Ende als stolzer Hundebesitzer glänzen zu können:

  • Hundeschule bereits als Welpe
  • Kontakt zu anderen pflegen
  • Spielerisch lernen bei jedem Auslauf
  • Mitgliedschaft im Ridgeback Verein
  • Körperkontakt von klein an fördern
  • Klare Befehle, die er verstehen kann

Dem schönen Tier wird eine gewisse Eigensinnigkeit nachgesagt. Alleine deshalb empfiehlt sich eine konsequente, aber liebevolle Erziehung. Die Hundeschule ist auch bei ihm von klein auf unverzichtbar und hilft ihm bei der Sozialisierung. Der Mini-Ridgeback wird genauso von Leckereien angezogen wie alle anderen Rassen auch und ist somit gut zu erziehen. Am Ende lohnt sich die Mühe, indem er sich als treuer und ausgeglichener Gefährte entpuppt und immer zu dir hält.

Lebenszeit und Entwicklung des Rhodesian Ridgeback

Bis zu 15 Jahre Lebenszeit werden dem Ridgeback nachgesagt, wobei das tatsächliche Endalter durch individuelle Aspekte beeinflusst wird. Eine hochwertige Fütterung, gute Rhodesian Ridgeback Erziehung und Bewegung beeinflussen die Entwicklung des Hundes maßgeblich, wie allen anderen Rassen auch. Um die Gesundheit zu fördern, gehören auch Routineuntersuchungen beim Tierarzt dazu. Zudem sollte auf eine bedachte Fütterung Wert gelegt werden, die keine Menschennahrung enthält. Während eine Knabbermöhre für viele Hunde das Schönste ist, sollten Weintrauben und andere zuckerreiche Sachen nicht gefüttert werden. Auch der Ridgeback ist von Natur aus neugierig und würde wahrscheinlich herumliegende Schokoreste und ähnliches wegnaschen.

Gerade die Schokolade enthält für das Tier hochgiftiges Theobromin. Eine umgangssprachliche „Schokoladenvergiftung“ ist lebensbedrohlich für einen Hund, weshalb er nichts von solchen Leckerlis abhaben darf!

Rhodesian Ridgeback Erziehung – Die richtige Pflege

Dank des sehr kurzen und glatten Fells, ist die Pflege nicht sehr aufwendig. Während des Fellwechsels sollte er regelmäßig gestriegelt werden. Im Gegensatz zu Chou Chou und Co, ist der Ridgeback wunderbar einfach und pflegeleicht. Er hat keine richtige Unterwolle und ist somit auch nicht optimal gegen Kälte gerüstet! Die herunterhängenden Schlappohren allerdings, machen eine stetige Reinigung der Ohren notwendig. Zudem sollten sie täglich auf Rötungen, sprich angehende Entzündungen, kontrolliert werden. Wie du dem Hund die Ohren putzt? Auf keinen Fall mit Q-Tips! Weder für Mensch noch für Tier sind Wattestäbchen ratsam.

Besser eignen sich Wattepads, die beispielsweise mit Kamilletee getränkt wurden. Damit gehst „wischst“ du einmal durch jedes Ohr und schon ist die Entzündungsprophylaxe geschehen. Es gibt auch spezielle Pflegeprodukte für sensible Hundeohren. Tränende und gerötete Augen sollten direkt vom Arzt begutachtet werden und auch die Krallenpflege obliegt ihm. Wie beim Menschen, sollten die Zähne ab und an betrachtet werden, da das Zahnfleisch bereits auf Erkrankungen schließen lässt. Snacks zur Zahnreinigung und Mundpflege sind perfekt geeignet, um Krankheiten der Zähne vorzubeugen.

Kostenpunkt für einen Rhodesian Ridgeback

Der gut aussehende Rassehund kostet bei einem Züchter etwa 1500 Euro und verursacht sein ganzes Leben lang weitere Aufwendungen. Neben dem einmaligen Anschaffungspreis müssen Kosten für gutes Futter, Tierarzt, Ausrüstung, Schlafplatz und mehr kalkuliert werden. Der Urlaub mit Hund verursacht meist höhere Kosten und auch die Versicherungen sind zu bedenken. Hundehaftplicht und Hundesteuer können einige hundert Euro pro Jahr ausmachen. Daher empfiehlt es sich vorher die Situation richtig einzuschätzen. Ist der kleine Welpe erst einmal bei dir angekommen, bist du für sein Leben verantwortlich.

Du bist dir schon ganz sicher? Dann achte auf einen seriösen Züchter vor Ort. Ein waschechter Zuchtexperte verfügt beispielsweise über Papiere der Hundeeltern und auch der kleine Ridgeback bekommt seine eigenen Ausfertigungen. Außerdem züchtet ein Fachmann nur ein bis zwei Rassen und zeigt dir zumindest auch das Muttertier. Um einen Überblick zu bekommen, solltest du mehrere Experten kontaktieren, um am Ende den richtigen auszuwählen.

Wie viel Auslauf braucht ein Rhodesian Ridgeback?

Da er die Jagd mehr oder minder im Blut trägt, braucht er tägliche Bewegung und einen aktiven Alltag. Der Ridgeback ist kein Couchpotatoe, was nicht heißt, dass er nicht mal gerne bei dir auf dem Sofa liegt und sich kraulen lässt. Zum Großteil freut er sich aber über kognitive und physische Förderung. Hundetraining im Sinne von Agility lohnen sich für Hund und Besitzer. Spezielle Trainingseinheiten fördern die Beziehung beider Parteien. Sein Aktivitätsdrang verschaffte dem Ridgeback auch hohe berufliche Positionen als Rettungshund und Co. Das zeigt wie verlässlich der Hund ist, wenn man ihn artgerecht behandelt. Er schätzt auch lange Touren mit der ganzen Familie und tollt auch gerne mit Kindern durch die Felder.

Egal wie die Zeit gestaltest, ein gewisses Maß an sportlicher Betätigung ist wichtig! Er lernt auch gerne neben dem Rad herzulaufen und würde auch zum Joggen nicht nein sagen. Sportliche Halter suchen meist ebenso aktive Hunde, weshalb sich der Ridgeback voll empfiehlt. Wer allerdings nicht gerne an der Luft ist, sollte die Hundehaltung überdenken. Katzen könnten dann eher in Frage kommen!

Fütterungszeit und Snackverhalten

Du solltest darauf achten, dass dein Rhodesian genügend Bewegung bekommt.

Die richtige Ernährung ist neben der Rhodesian Ridgeback Erziehung für alle Hunde existentiell. Ob du den Barfing Trend mitmachst, oder nur Trockenfutter fütterst, ist deine Entscheidung. Ob Nass- oder nicht, die Qualität spielt eine große Rolle. Zu viel Getreide, Zucker und Fett sind nicht artgerecht und daher ein „No Go“ bei der Futtergabe. Gutes Futter enthält vor allem Protein und keine Füllstoffe, die nur dick machen. Tiermehl und künstliche Zusätze sollten nicht enthalten sein, daher muss ein Halter genau hinschauen, wenn es um den Kauf des Tierfutters geht. Das korrekte Maß an Futter pro Tag ist ebenso wichtig und sollte nicht großartig überschritten werden.

Ein 30 kg Hund benötigt laut Faustregel zwischen 280 und 310 gr pro Tag. Ein 40 kg Hund zwischen 340 und 375 gr Bei starker Aktivität darf es quasi eine Hand voll mehr sein und ein hochwertiger Kaugegenstand wird immer gerne angenommen. Ochsenziemer, Rinderohren und ähnliches eignen sich besser als getreidehaltige Kausnacks. Ein erfahrener Züchter klärt die Käufer über richtiges Futter auf und gibt sogar einen Futterplan mit. Ob der Hund später eher Kaninchenfleisch oder eine saftige Rindernote bevorzugt, zeigt sich nach einigen Proben.

Alles wichtige auf einen Blick:

  • Frisches Wasser für den ständigen Bedarf
  • Gesunde Snacks mit viel Protein
  • Nassfutter mit hochwertigem Fleisch und ohne Zusätze
  • Trockenfutter mit etwas Wasser anreichern

Letzteres ist wichtig, um die Flüssigkeitsaufnahme zu optimieren. Nassfutter enthält mehr Wasseranteile als trockenens. Daher empfiehlt sich eine Zugabe. Auch ein Ridgeback Rasssehund kann sensible Reaktionen hervorrufen. Ein empfindlicher Magen benötigt leichtes Futter, was am besten mit dem Tierarzt abzusprechen ist. Als Welpe bekommt er ein Soezialfutter, genauso im Alter. Diese Mischungen sind perfekt auf die Bedürfnisse ausgerichtet und geben dem Organsimus alles notwendige zur richtigen Zeit. Bei guter Pflege und Betreuung gilt der Hund als robust und wenig anfällig.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass du nie aus Mitleid kaufen solltest. Damit unterstützt du sogenannte Hundewelpenbanden, die dein Mitleid zu Geld machen und immer weiter arme Tierchen verkaufen. Wende dich bei Verdachtsfällen stets an die örtliche Polizeibehörde, damit machst du es richtig! Wenn du dir nach diesem Beitrag über die Besonderheiten der Rhodesian Ridgeback Erziehung immer noch sicher bist einen Ridgeback zu wollen, wirst du es nicht bereuen. Der Hund ist bekannterweise des Menschen bester Freund.

Inhaltsverzeichnis
  1. Erziehung eines Ridgeback´s Welpen
  2. Rhodesian Ridgeback Erziehung – Die richtige Pflege
  3. Fütterungszeit und Snackverhalten
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