Welpenerziehung – So klappt es mit dem kleinen Hund auf Anhieb!

Welpenerziehung, ist das wirklich notwendig?

Aktualisiert: 23. October 2018

Wenn Sie den Welpen sehr früh, also bereits im Alter von etwa 2 Wochen zur Erziehung bei sich zuhause haben, dann müssen Sie ihn aufziehen, sind für Ihren Welpen eine Art Mutterersatz und müssen damit rechnen, dass der Welpe verunsichert ist. Dann ist besonders viel Zuneigung bei der Welpenerziehung nötig. Holen Sie sich dazu am besten noch weitere Tipps und Meinungen zur richtigen Welpenerziehung ein. Diese Welpenerziehung entscheidet darüber, wie er sich in seinem späteren Leben verhält. Wenn Sie möchten, dass Ihr Hund stubenrein wird oder sich benimmt, wenn Sie mal unterwegs sind, ist es wichtig, dass Sie ihm die richtigen Verhaltensweisen bereits früh und nachhaltig beibringen. Als Welpe kann jeder Hund ein großes Lernpensum in sehr kurzer Zeit absolvieren.

 

Welpenerziehung entscheidet darüber, wie sich der Welpe in seinem späteren Leben verhält.

Wenn Sie Ihren Welpen stubenrein bekommen möchten oder sich möchten dass er sich benimmt, wenn Sie mal unterwegs sind, ist es wichtig, dass Sie ihm die richtigen Verhaltensweisen bereits früh und nachhaltig mit der richtigen Welpenerziehung beibringen. Bevor Sie sich jedoch an die Erziehung Ihres Welpen heranwagen, sollten Sie sich mit folgenden Dingen beschäftigen:

  • Was braucht so ein Welpe,
  • wieviel Zeit und
  • welche Hilfsmittel brauchen Sie bei der Erziehung des Welpen?
  • Wir versuchen Ihnen hier eine gute Hilfestellung zu bieten was Sie wann und wie bei der Welpenerziehung beachten sollten.

Wann das Training anfangen sollte?

Als Welpe kann jeder Hund ein großes Lernpensum in sehr kurzer Zeit absolvieren.Gerade in der Zeit zwischen der 2. und der 14. Lebenswoche lernen Hundewelpen ihre Umwelt kennen und vieles, was sie in dieser Zeit an Erfahrungen und Verhaltensweisen sammeln, behalten sie auch bis ins hohe Hundealter. Gerade in der Zeit zwischen der 8. und der 12. Woche, auch als Sozialisierungsphase der Welpenerziehung bekannt, lernt der Welpe sich in die Gemeinschaft einzugliedern und was er tun darf beziehungsweise was er nicht tun darf.

Früh mit der Welpenerziehung beginnen

Ein Hundeleben sollte im optimalen Falle natürlich bei einem geprüften Züchter beginnen, der sich Gedanken darum gemacht hat, welche Elterntiere er zur Zucht auswählt. Diese sollten HD und ED frei sein und auch sonst keine erblich bedingten Krankheiten aufweisen.

Ist die Tragezeit der Hündin vorbei und steht die Geburt an, so bietet der verantwortungsbewusste Züchter der Hündin einen geschützten Raum an (Wurfkiste) in der sie ihre Welpen zur Welt bringen kann.

Nach der Geburt erzieht die Mutter Ihre Welpen vorerst selbst. Der Züchter muss aber kontrollieren ob die Hundewelpen gesund sind und ob sie ausreichend Milch bekommen.

Wenn Sie nach dieser Zeit den Welpen sehr früh, also bereits im Alter von ein paar Wochen zur Erziehung bei sich zuhause haben, dann müssen Sie ihn aufziehen, sind für Ihren Welpen eine Art Mutterersatz und müssen damit rechnen, dass der Welpe verunsichert ist. Dann ist besonders viel Zuneigung während der Welpenerziehung nötig. Holen Sie dazu am besten noch weitere Infos und Meinungen zur richtigen Welpenerziehung ein. Wenn Sie dagegen Ihren Welpen erst in einem höheren Alter ab der 10. oder 12. Woche anfangen zu trainieren, dann ist der Welpe in der Regel gesetzter und Sie können die Erziehung etwas besser durchführen. Er hat dann von seiner Mutter und seinen Geschwistern bereits gelernt, wie er sich beispielsweise anderen Hunden gegenüber oder bei der Welpenerziehung gegenüber Menschen verhalten sollte. Ein perfekter Zeitpunkt zur Welpenerziehung!

Was brauchen Sie also in erster Linie bevor ein Welpe bei Ihnen einzieht?

Sie sollten sich bei Freunden und Bekannten, die Tierbesitzer sind, vor dem Hundewelpen erziehen informieren, welcher Tierarzt in Ihrer Nähe ist und sein Handwerk auch versteht. Notieren Sie sich Adresse und Telefonnummer und vereinbaren Sie schon einmal einen Kennenlerntermin mit Ihrem Welpen. Denn passiert dem Welpen bei seinem ersten Tierarztbesuch nichts unangenehmes, werden künftige Besuche dort nicht zum Geduldsspiel und verlaufen stressfrei. Außerdem ist es sinnvoll sich in Coachings auf die Erziehung Ihres Welpen vorzubereiten.

An Equipment benötigen Sie:

    • verschieden große und breite Halsbänder
    • im besten Fall ein Hundegeschirr, um die Halswirbelsäule des Hundes beim Gassi gehen nicht zu schädigen
    • einen Hundekorb, der als sicherer Rückzugsort zum Schlafen dient

Auch in Bezug auf das Futter sollten Sie gut ausgestattet sein. Fragen Sie zuallererst den Züchter welches Futter er nach der Muttermilch zugefüttert hat, ein Optimum ist natürlich wenn er Ihnen eine Probe mitgeben kann oder sogar für die erste Woche der Hundewelpen Erziehung ein Versorgungspaket schnüren könnte. Wenn dem aber nicht so ist, keine Panik.
Im Fachhandel für Tierbedarf finden sich eine ganze Menge an guter Futtermittel für Hundewelpen und Junghunde. Ob es ein Trocken- oder Nassfutter wird hängt davon ab was Ihr Welpe kennt und ein Stück weit auch davon womit er sich am besten anfreunden kann. Ist Ihr Welpe schon beim Züchter mit B.A.R.F. versorgt worden ist es besonders wichtig, dass Sie sich mit dieser Thematik schon vor dem Einzug des Welpen beschäftigen. Eine Anlaufquelle bieten neben unseren Portalen auch weitere Ratgeberseiten.

Welche Aspekte sollte das Training abdecken?

Mit der Anwendung unserer Tipps zur Welpenerziehung haben Sie alles richtig gemacht.

Damit Ihr Welpe zu einem vernünftigen Hund heranwächst, gibt es einige grundlegenden Punkte, die in Ihrem Trainingsplan zur Welpenerziehung nicht fehlen sollten. So sollte Ihr Welpe unter anderem lernen, dass er sein Geschäft nicht in Ihrer Wohnung verrichten darf. Ein anderer wichtiger Punkt der Welpenerziehung ist die Prägung von üblichen Geräuschen als Erziehungsplan, mit denen Ihr Welpe in seinem Alltag konfrontiert werden kann. Zu dieser Erziehung gehören unter anderem Geräusche von Autos, der Lärm von Kindern, das Klingeln vom Telefon oder der Haustür oder die Reaktion auf Stimmen. Je nachdem, wie Sie leben und welche Erziehung Ihr Hund bekommen soll, kann es wichtig sein, auf bestimmte Geräusche bei der Welpenerziehung mehr wert zu legen. So ist in der Stadt eine Prägung von Verkehrsgeräuschen für Ihren Welpen wichtig, um Dauerstress durch Lärm zu verhindern.

In ländlichen Gegenden können dagegen übliche Geräusche der Landwirtschaft ein Problem werden, weswegen Ihr Welpe mit ihnen bereits während seiner Welpenerziehung Erfahrung machen sollte.

Der Kontakt mit dem Menschen

Darüber hinaus zählt zu einem der Basiselemente einer Welpenerziehung, dass Ihr Welpe lernt, sich anfassen zu lassen. Wenn Ihr Welpe nicht beigebracht bekommt, was es bedeutet gestreichelt und gepflegt zu werden (was auch die Pflege der Mundhygiene beinhaltet), dann kann es sein, dass er später auf Annäherungsversuche abwehrend und eventuell auch aggressiv reagiert. Gerade, wenn sich Kinder im Haus befinden oder häufig Besuch kommt, ist es wichtig, dass Ihr Welpe durch beherztes Welpentraining begreift, dass es nicht schlimm ist, sich anfassen und streicheln zu lassen. Aber auch das Anlegen eines Halsbandes und das Laufen an der Leine sollte Ihr Welpe auf jeden Fall durch das richtige Welpentraining in der Welpenschule beigebracht bekommen, damit Sie mit ihm ohne Schwierigkeiten spazieren gehen können. Das lernen Sie am besten in der Hundeschule.

Ihr Welpe muss den Bezug zur Umwelt erst lernen

Andere Punkte wie das Verschonen Ihrer Möbel, im Auto mitzufahren (zum Tierarzt oder in den Urlaub) oder dass am Tisch nicht gebettelt wird, können Sie nach und nach in die Welpenerziehung mit einbauen, wenn Sie es möchten. Dabei sollten Sie aber bedenken, wie Sie Ihren Welpen später halten möchtest und welche Dinge für den Alltag für Sie und Ihren Welpen wichtig sein könnten beziehungsweise worauf eher verzichtet werden kann.

Wenn Sie mit Ihrem Hund oft draußen sein wollen (z.B. wenn Sie einen kostenlosen, großen Garten besitzen), dann sind in der Welpenerziehung andere Tricks und Spiele für Welpen möglich (u.a. Ballwurf, Stöckchen holen usw.). Das kommt aber ebenso auf die Vorlieben der Hunderasse bzw. des eigenen Welpen an. Sind Sie dagegen viel unterwegs und möchten Ihren Hund im Auto mitnehmen, sollten Sie den Welpen auf jeden Fall mit dem Aufenthalt im Auto vertraut machen. Weitere Ideen und Tricks für Ihren Erziehungsplan zur Welpenerziehung können Sie auch im Internet finden. Die Seite bietet Ihnen eine Reihe von Online-Videos zur Erziehung, nach denen Sie die Übungen für den Welpen bequem gestalten können und zeigt Ihnen Kommandos, Verhaltensweise und Tipps rund um Ihren Welpen. Es ist, wichtig, dass Sie sich ausreichend Zeit nehmen (Sie tust es für Ihren Welpen), um selbst mehr über die Welpenerziehung zu lernen.

Was die Hundeerziehung für den Welpen bedeutet

Hundewelpenerziehung: Ein Welpe muss sich erst an die Umgebung (z.B. Schnee im Winter) gewöhnen.

Viele Leute glauben, dass es zur Erziehung reicht, einem Welpen oder einem Hund nur oft genug ein Kommando wie „Platz“ zu sagen und auf den Boden zu zeigen, damit er lernt, dass er sich dann auf den Boden legen soll. Das stimmt allerdings überhaupt nicht. Ein Welpe weiß ohne Hundeerziehungsmethoden nicht, was „Platz“ heißt oder sein soll. Es ist nicht einmal eindeutig geklärt, ob er das Wort als solches überhaupt hört. Wahrscheinlicher ist, dass er lediglich den Klang und die Tonalität Ihrer Worte wahrnehmen kann. Wenn Sie ihm also „Platz“ sagen, dann hört Ihr Hund vielleicht nur etwas wie „wuaaaa“ und registriert, ob Sie diesen Laut böse ausstößt, ernst bist oder traurig aussprechen. Doch das sagt ihm während der Hundewelpenerziehung nicht, was er machen soll, wenn er diesen Laut hört.

Welpenerziehung bedeutet, Kommandos mit Handlungen zu verbinden

Damit Ihr Welpe ein Kommando oder eine Bewegung auch mit einer Handlung verbindet und diese auf Wunsch auch ausführt, müssen Sie sein natürliches Verhalten nutzen und Ihre Welpenausbildung darauf aufbauen. Für einen Welpen oder einen Hund ist Welpen erziehen kein Training als solches, es ist alles nur ein Spiel. Ihr Welpe weiß nicht, dass Sie ihm beibringen möchten, was „Platz“ ist. Er denkt nicht an seine Ausbildung, sondern denkt, Sie möchten einfach mit ihm spielen. Für Ihren Welpen ist alles ein kostenloses Spiel – egal ob Sie mit ihm spazieren gehen oder ob Sie ihm beibringen möchten Stöckchen zu holen. Ihr Welpe spielt und lebt seine Triebe als Teil der Welpenerziehung aus. Das können Sie allerdings nutzen, um Ihrem Hund beizubringen, was Sie von ihm möchten.

Indem Sie beim Spielen die Kommandos einführen und wiederholen, prägen sie sich bei dem Welpen ein und sie verbinden die Kommandos auch nach der Welpenerziehung mit dem Spiel.

Wie das Training beim Welpen haften bleibt

Hundewelpen möchten nicht unbedingt etwas lernen, sondern hauptsächlich mit Ihnen spielen!

Auch wenn es nicht so wirkt, kennt Ihr Hund eigentlich die meisten Verhaltensweisen bereits, bevor Sie sie ihm bei der Hundewelpenerziehung beibringen möchten. Er weiß schon als Welpe, bevor Sie mit einem Trainingsplan um die Ecke kommen, instinktiv, wie er sich hinsetzen muss oder wie er sich hinlegt. Selbst Dinge wie das Pfötchen Geben oder das Männchen Machen kennt Ihr Welpe bereits vor dem ersten Schritt der Welpenerziehung. Das, was Sie als das Geben der Pfote kennen, hat beispielsweise für Ihren Welpen eine wichtige Funktion, während er noch von der Mutter gesäugt wird. Denn indem der Welpe mit der Pfote leicht gegen die Zitzen der Hündin schlägt, regt er den Milchfluss an und kann dann trinken.

Belohnungen können hilfreich sein

Das Geben der Pfote hat für den Hund aber auch eine andere Bedeutung. Ihr Welpe lernt bereits früh in der Hundewelpenerziehung, dass er durch bestimmte Handlungen eine Belohnung bekommt. Wenn Sie ihm also beibringen möchten, auf bestimmte Kommandos oder Zeichen zu reagieren, dann hilft es, wenn Sie ihm eine Belohnung in Aussicht stellen. Konkret heißt das, dass Sie mit Leckerlis und Belobigungen die Welpenerziehung fördern können, um Ihrem Welpen bestimmte Dinge beizubringen. Wenn Ihr Welpe etwas so erledigt, wie Sie es möchten, bekommt er ein Leckerli oder Sie loben ihn zur Hundewelpenerziehung. Ihr Welpe verbindet die Aktion nicht nur mit einer bestimmten Gestik oder einem bestimmten Laut wie einem Kommando, sondern auch damit, dass er etwas bekommt, wenn er es richtig ausführt.

Diese Verknüpfung bleibt ein Leben lang bestehen, sodass Ihr Hund auch im erwachsenen Alter noch die Pfote gibt und dafür eine Form von Belohnung erwarten wird, auch wenn es nur ein paar nette Worte sind.

Welpenerziehung - Welpenausbildung gegen das Beißen

Das Beißen ist für Ihren Welpen anfangs eine natürliche Verhaltensweise.

Ihr Baby Welpe beisst ständig oder zwickt? Dann ist das für ihn ein Spiel, mit dem er Aufmerksamkeit erlangen möchte. Dieses Verhalten durch Welpenerziehung abzugewöhnen, ist nicht einfach, es gibt aber verschiedene Ansätze, um Ihren Welpen dazu bewegen, nicht mehr zu beißen. Eine Möglichkeit bei der Welpenerziehung ist es, Ihren Welpen dazu zu bringen, Sie nicht mehr zu beißen. Dabei handelt es sich nicht um eine schmerzhafte Handlung, sondern ein ganz behutsames Beiseiteschieben oder sehr kurzes Nicht-Beachten. In manchen Situationen verliert Ihr Hund dann die Freude an diesem Verhalten und merkt, dass Sie dies nicht wünschen. Das soll Ihren Welpen z.B. vom Beißen abbringen oder ihn einfach nur ablenken, sodass er von alleine loslässt. Achtung: Diese Methode wird von vielen Hundetrainern und Ratgebern bereits wieder abgelehnt. Harte Methoden zur Welpenerziehung wie das Sprühen mit einer Wasserflasche oder das Zudrücken der Nase des kleinen Hundes sind mittlerweile überholt und gehören der Vergangenheit an. Die richtigen Methoden zur Abgewöhnung bestimmter Verhaltensweisen lernt man am besten in einer lokalen Hundeschule oder im Online Hundetraining.

Welpen durch Erziehung das Beißen abgewöhnen

In vielen Fällen hilft es aber auch, wenn Sie in der Welpenerziehung das Beißen des Welpen umlenken. Indem Sie beispielsweise ein Hundespielzeug bei sich haben, welches Ihr Welpe kennt und mit dem er auch schon gespielt hat, können Sie sein Interesse relativ einfach während der Welpenausbildung auf diese Beschäftigung ablenken.

Sobald Ihr Welpe Sie beißt, holen Sie das Spielzeug als Welpenerziehung raus. Ihr Welpe will dann mit dem Spielzeug spielen und lässt in der Regel automatisch los. Das Gleiche funktioniert auch, wenn Sie andere Dinge zum Kauen wie eine Socke mit einem Knoten oder einen Kauknochen verwenden. In einigen seltenen Fällen kann es auch helfen, den Hund durch einen ungewohnten Ton abzulenken. Sie können in der Welpenerziehung ausprobieren, ob Ihr Welpe sich ablenken lässt, wenn Sie selber einmal Laute von sich geben oder quietschende Laute von sich geben. Das Problem bei dieser Methode der Welpenausbildung besteht allerdings darin, dass nicht alle Welpen gleich darauf reagieren. Aber keine Sorge, nach einer guten Hundeerziehung, also nach einiger Zeit werden solche Situationen ausbleiben.

Reaktion auf fremde Laute

Manche Hunde empfinden fremde Laute als eine direkte Bedrohung und beißen dann noch stärker zu, sodass Sie vorher während der Welpenerziehung ausprobieren sollten, wie Ihr Welpe sich beim Hören von Lauten verhält. Hat Ihr Welpe aber losgelassen, sollten Sie ihm auf jeden Fall mit gutem Zureden loben, damit er das Ablassen vom Beißen als etwas Positives registriert und es sich merkt.

Die perfekte Welpenerziehung

Unpassende Laute sind wohl eines der häufigsten Dinge, die man einem Hund abgewöhnen möchte. Die Ursachen bildet sich dabei ebenfalls auch während seiner Zeit als Welpe. Es kann verschiedene Gründe haben, warum Ihr Welpe oft in unpassenden Situationen kläfft. Eine Möglichkeit besteht darin, dass Ihr Hund Laute von sich gibt, wenn er andere Hunde hört oder sieht. Damit Ihr Welpe gelassener auf andere Hunde reagiert, ist es recht hilfreich, wenn Sie Ihrem Welpen bereits früh einen kontrollierten Umgang mit anderen Hunden erlauben.

Gehen Sie mit Ihrem Welpen als Welpenerziehung zur Beschäftigung öfter mal in Hundeparks oder besuchen Sie mit ihm Freunde oder Bekannte, die ebenfalls gerade einen Welpen bekommen haben. Je mehr Kontakte Ihr Welpe zu anderen Hunden im selben Alter hat, desto normaler wird der Umgang für ihn. Wenn er dann später anderen Hunden begegnet, wird er wohl noch interessiert sein, aber sie nicht mehr aufgeregt anbellen wollen.

Auch das Bellen ist beim Welpen von Beginn an verankert. Sie können es ihm aber abgewöhnen.

Durch Erziehung dem Welpen das Bellen abgewöhnen

Eine andere Möglichkeit, um dem Welpen das Ankläffen von Hunden abzugewöhnen, besteht darin, Ihren Hund während der Welpenerziehung ordentlich zu beschäftigen und ihn dieser Welpenbeschäftigung auszupowern. Wenn Sie Ihren Welpen zum Beispiel zum Joggen mitnehmen, ihn auf Wanderungen mitnehmen, oder ihn auf andere Weise beanspruchen, dann ist er nach dem Spiel oft so erschöpft, dass er schnell das Interesse an anderen Hunden verliert. Wenn Sie Ihren Welpen beim Spazierengehen dagegen in ein Spiel einbinden, falls Sie sehen, dass ein anderer Hund auf Sie zukommt, dann ist Ihr Welpe mehr auf das Spiel konzentriert und kümmert sich weniger darum, was ihm so alles begegnet. Beide Möglichkeiten der Welpenerziehung eigenen sich natürlich auch dazu, Ihrem Welpen das Ankläffen von vorbeifahrenden Autos, Radfahrern oder Joggern abzugewöhnen.

Bei kleineren Hunden reicht es, drei Mal am Tag für 10-15 Minuten Gassi zu gehen.

Welpen alleine zuhause lassen?

Einige Welpen jaulen oder heulen, wenn sie alleine sind. Das können Sie ändern!

Ist der Welpe erst einmal bei Ihnen eingezogen, stellt sich natürlich auch die Frage wie lange man den kleinen Hund alleine lassen kann. Die Frage ist recht einfach beantwortet. So lange er diesen Umstand nicht kennt, ist es für ihn eine Katastrophe allein zu sein. Versetzen Sie sich kurz in seine Lage: Er wurde von seinen Geschwistern und seiner Mutter getrennt und sah danach nur noch Sie, er hat erkannt dass nun Sie seine neue Familie sind. Bisher war er immer unter seinesgleichen sobald er die Augen öffnete, hatte meist sofort Körperkontakt sobald er ihn gesucht und gewollt hat und nun ist alles für ihn neu. Deshalb kann es relativ häufig vorkommen, dass der Welpe bellt und heult während Sie weg sind. Eine Möglichkeit, dem Baby dann das Bellen durch Erziehen abzugewöhnen, besteht darin, ein Spielzeug zu finden, mit dem sich Ihr Welpe über längere Zeit beschäftigen kann. Wenn Sie merken, dass Ihr Hund ein Spielzeug hat, mit dem er lange spielen kann, ist das eine gute Ablenkung für den Welpen, wenn Sie weg sind.

Natürlich sollte er aber auch lernen, ohne sein Spielzeug allein zurecht zu kommen. Geben Sie ihm hier zunächst erst einige Tage oder auch Wochen Zeit sich in seinem neuen zuhause zurecht zu finden. Fühlt er sich soweit wohl und ist ein fröhlicher, aufmerksamer Welpe so können Sie minutenweise mit Üben beim Hundewelpen erziehen beginnen, allein zu bleiben. Wenn der Welpe merkt, dass Sie wiederkommen, er also keine Angst haben braucht verlassen zu werden, kann er immer länger allein bleiben.

Tipps zu Pflege und Welpenerziehung

Ein paar Kniffe zum Erziehen konnten Sie bereits in den anderen Abschnitten lesen. Es gibt aber noch ein paar Dinge, auf die Sie achten können, um die Welpenausbildung zu verbessern:

Routine

Es bringt nichts, wenn Sie mit Ihrem Welpen nur ein oder zweimal die Woche eine kurze Einheit zur Erziehung gemacht haben. Nur, wenn Sie sich die Zeit nehmen und auch regelmäßig, also beispielsweise beim Spazierengehen, mit Ihrem Welpen trainieren, dann können sich auch die einzelnen Kommandos und Übungen wirklich einprägen.

Das richtige Timing

Bei dieser Welpenerziehung ist ein gutes Gespür für Timing und die richtigen Schritte wichtig. Wenn Sie zum Beispiel Ihrem Hund beibringen möchten, auf Kommando zu kommen und zu gehen, dann dürfen Sie Ihren Welpen zur Erziehung immer erst belohnen, wenn er eine Handlung abgeschlossen hat, bevor Sie ihm das nächste Kommando geben. Wenn Sie ihm sagen „Komm“ und ihm aber schon „Geh“ entgegenrufen, bevor Ihr Welpe angekommen ist, verwirren Sie ihn nur und er weiß nicht, wann ein Kommando abgeschlossen ist, und die Erziehung funktioniert nicht. Üben Sie deshalb das richtige Timing für Ihre Kommandos, die Reaktion Ihres Welpen und die Belohnung, damit Sie bei der Hundeerziehung einen guten Trainingseffekt erzielen.

Welpenerziehung ist für jeden schaffbar! Informieren Sie sich gut und es wird eine super Zeit mit Ihrem Welpen!

Ein Doggy-Bag für die Hundeerziehung Ihres Welpen unterwegs

Es empfiehlt sich, eine kleine Hängebauchtasche mitzunehmen, wenn Sie mit Ihrem Welpen spazieren und ins Freie zur Erziehung gehen. In der Tasche können Leckerlis oder Spielzeuge für Ihren Welpen tragen und sie bequem hervorholen, um zwischendurch mit Ihrem Hund zu trainieren.

Clicker-Training

Die Welpenerziehung mit einem sogenannten „Clicker“ ist eine bequeme Weise, um Ihrem Welpen bestimmte Kommandos beizubringen. Der Clicker verursacht ein neutrales, nicht zu lautes Geräusch, das sich mit beliebigen Kommandos gut mit der Welpenerziehung kombinieren lässt. Ihr Welpe bekommt bereits durch den Clicker ein Signal, dass er aufpassen soll. Später kann ein bestimmtes Kommando dann allein durch den Clicker ausgerufen werden, was die Erziehung noch etwas einfacher gestaltet.

Möchten Sie noch mehr Tipps zur Welpenerziehung?

Welpenerziehung online lernen

Warum sollten Sie sich weiterhin ständig mit denselben Problemen der Erziehung herumquälen, wenn der einfache Videokurs und Ratgeber der Online Hundeschule eine schnelle Hilfe für Ihre Probleme in der Welpenerziehung darstellen kann? Wenn Sie noch weitere Informationen und Hilfestellungen für Ihre Welpenerziehung und Ausbildung suchen, dann werden Sie beim Online-Hundetraining ganz bestimmt fündig werden und haben hier die Chance, aus Ihrem Welpen nach und nach den Hund zu machen, den Sie sich wünschen.

Bleiben Sie motiviert und Sie werden es schaffen! Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Spaß bei der Hundeerziehung.

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  1. Meine kleine isst seit einiger Zeit Ihre Hinterlassenschaften. Ist das normal? Wie kann ich Ihr das abgewöhnen? Auf anderen Seiten habe ich nichts gefunden. Sie ist aber erst ein knappes Jahr. Danke schonmal!

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