Welpenschule – Etwas neues lernen!

Welpenschule, was muss ich beachten?

Aktualisiert: 24. October 2018

Der Hund ist als treuer Begleiter, als Familienmitglied, als Spielkamerad oder als Aufpasser ein sehr beliebter Partner des Menschen. Doch bevor Sie sich auf die Suche nach einem vierbeinigen Kameraden machen, sollten Sie einiges bedenken. Wenn Sie sich einen Hund zulegen, übernehmen Sie die Verantwortung für ein Lebewesen. Sie müssen darauf achten, dass Sie dem Hund ein artgerechtes und schönes Leben bieten können. Ihr Hund muss lernen, wie er mit anderen Hunden umgehen kann, er muss einen Weg kennen lernen, sicher mit anderen Hunden zu kommunizieren. Ansonsten entstehen die unbeliebten Situationen, in denen Ihr Hund aus Unsicherheit an der Leine zieht und bellt, teilweise vielleicht sogar aggressives Verhalten zeigt.

Der Hund ist als treuer Begleiter, als Familienmitglied, als Spielkamerad oder als Aufpasser ein sehr beliebter Partner des Menschen.

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem vierbeinigen Kameraden machen, sollten Sie einiges bedenken. Wenn Sie sich einen Hund zulegen, übernehmen Sie die Verantwortung für ein Lebewesen. Sie müssen darauf achten, dass Sie dem Hund ein artgerechtes und schönes Leben bieten können.

Das bedeutet zum einen, dass Ihnen klar sein muss, dass der Hund für viele Jahre Ihr treuer Begleiter sein wird und Sie ihn nicht einfach in die Ecke legen können, wenn Sie gerade keine Zeit für ihn haben. Zum anderen bedeutet es, dass Sie die Verantwortung für die Erziehung Ihres kleinen Freundes tragen. Doch keine Angst. Gerade, wenn Sie noch nicht so viel Erfahrung mit der Erziehung von Hunden haben, finden Sie in vielen Welpen- und Hundeschulen oder auch Vereinen Profis, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Welpenschule als Wegweiser

Für Sie und Ihren Welpen bietet es sich an, wenn Sie sich zur Welpenerziehung einer Welpenschule anschließen. Denn Ihr Hund ist zwar ein Rudeltier und das ist ihm auch in gewissem Maße angeboren, doch das richtige Verhalten lernt er nur im Rudel und nicht alleine. Die ersten Erfahrungen und das erste Sozialverhalten sammelt Ihr Welpe schon bei seiner Mutter und den Geschwistern. Doch sobald Sie ihn mit zu sich nach Hause nehmen, ist er erstmal alleine. Er wird sich sicher sehr stark an Sie binden und wenn Sie ihn konsequent und liebevoll erziehen, wird er Ihnen auch ein toller und treuer Wegbegleiter sein. Aber auf Ihren Spaziergängen wird es nicht ausbleiben, dass Sie auch auf andere Hunde treffen.

Ihr Hund muss lernen, wie er mit anderen Hunden umgehen kann, er muss einen Weg kennen lernen, sicher mit anderen Hunden zu kommunizieren. Ansonsten entstehen die unbeliebten Situationen, in denen Ihr Hund aus Unsicherheit an der Leine zieht und bellt, teilweise vielleicht sogar aggressives Verhalten zeigt. Und ganz ehrlich – Sie möchten Ihrem Hund sicher auch gönnen, sich mal gemeinsam mit seinen Artgenossen auszutoben, ohne gleich Angst haben zu müssen, dass aus Spiel Ernst wird.

Geben Sie Ihrem neuen Familienmitglied also ruhig ein paar Tage Zeit, um sich an sein neues zu Hause und seine neue Familie zu gewöhnen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite. Etwa nach einer Woche können Sie den Welpen mit zur Welpenschule nehmen. In der Regel sollten Sie mit Ihrem Welpen in der Zeit von der 8. bis 16. Lebenswoche zur Welpenschule gehen, denn in dieser Zeit befindet sich Ihr kleiner Hund in der Prägungsphase. Das heißt er lernt besonders schnell und gut. Auch Sie selbst können in der Welpenschule viel über Hunde, ihr Verhalten und hundliche Kommunikation lernen.

Alles will gelernt sein

Spielerisch lernt Ihr neues Familienmitglied in der Welpenspielstunde Übungen, wie Sitz, Platz, Komm und Bleib. Doch nicht nur dafür ist der Besuch einer Welpenschule gut. Ihr Hund soll später ein ruhiges und entspanntes Verhalten anderen Hunden gegenüber an den Tag legen. Er soll Situationen richtig einschätzen können und somit Ärger aus dem Weg gehen. Richtig Kommunizieren und Spielen will aber auch gelernt sein. Die Welpenschule bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Hund sehr vielen Umweltreizen, anderen Menschen und eben auch der Begegnung mit anderen Hunden auszusetzen. Ihr Welpe lernt verschiedene Rassen kennen, lernt, dass es Hunde gibt, die gerne etwas sanfter spielen, während andere gerne etwas gröber sind. Außerdem wird Ihr kleiner Liebling seine Grenzen kennen lernen und auch die Grenzen von anderen zu respektieren lernen. Ihr Hund wird so fähig sein, ein gut sozialisiertes Verhalten zu zeigen und kann mit seinen Artgenossen klar und positiv kommunizieren. Wer will schon eine lautstarke und kräftezehrende Auseinandersetzung beim entspannten täglichen Spaziergang?

Die meisten Welpen sind sehr verspielt, müssen sich aber nach dem Training auch einmal ausruhen.

Was der Welpe sonst noch lernt

Je nach Welpenschule können verschiedene Schwerpunkte neben dem Sozialverhalten und den Grundübungen gelegt werden. Am besten informieren Sie sich im Voraus, worauf die Welpenschulen, die für Sie in Frage kommen, Wert legen.

Inhalte können zum Beispiel sein:

  • Hilfestellung beim Trainieren der Stubenreinheit
  • Üben auch mal alleine zu bleiben und dabei entspannt zu bleiben
  • Wie pflegen Sie Ihren Hund richtig? Was müssen Sie zu gesundheitlichen Aspekten wissen?
  • Die Beißhemmung steigern
  • Sie lernen Anzeichen für Stress und Angst bei Ihrem Hund frühzeitig zu erkennen
  • Es werden Ihnen artgerechte Signale zum Abbruch von unerwünschtem Verhalten gezeigt
  • Zeigen von Bindungs- und Entspannungsübungen
  • Richtiges Spielen mit dem Hund
  • Konfrontation und Übung mit unterschiedlichen Umweltreizen

Ein paar Fakten zur Welpenschule

Generell sollten Sie bis zur 16. oder maximal 20. Lebenswoche mit Ihrem Welpen in die Welpenschule gehen. Danach sind eher Junghundegruppen oder die Hundeschule zu empfehlen. Doch woran erkennen Sie eine gute Welpenschule und was kostet sowas eigentlich? Ob die Schule gut ist, finden Sie am besten heraus, wenn Sie sich einfach die Zeit nehmen einmal bei einer Welpenstunde zuzuschauen. Wie viele Hunde werden von einem Trainer betreut? Mehr als sechs? Dann ist es wahrscheinlich nicht das Richtige für Sie. Denn bei zu vielen Hunden geht die Kontrolle verloren und der Trainer kann nicht mehr ausreichend auf die einzelnen Charaktere eingehen. Sind es wirklich nur Welpen oder auch ältere Hunde, die daran teilnehmen?

Der Trainer sollte darauf achten, dass wirklich nur Welpen dabei sind, damit die Kräfteverhältnisse auch stimmen. Wie geht der Trainer mit den Hunden um? Wird mit positiver Verstärkung, also mit Leckerli und Lob gearbeitet? Wird darauf geachtet, dass kein Welpe „gemobbt“ wird? Am Ende ist es auch wichtig, dass Sie menschlich mit dem Trainer auf einer Wellenlänge sind, denn ansonsten können Sie kein Vertrauen aufbauen und das merkt auch Ihr Hund. Wem Sie nicht vertrauen, dem wird auch Ihr Vierbeiner nicht vertrauen.

Neben diesen Aspekten spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle. Je nach Hundeschule können diese stark variieren. Die Gruppenstunde kann zwischen fünf und 20 Euro kosten. Nach oben gibt es natürlich keine Grenzen und wenn Sie eine Einzelstunde für die individuelle Erziehung haben möchten, fängt es meist bei 20 bis 40 Euro pro Stunde an. Nachdem Ihre Entscheidung für eine Welpenschule gefallen ist, sollten Sie versuchen ca. zwei Mal in der Woche an einer Welpenstunde teilzunehmen. Länger als 45 Minuten sollte die Einheit dabei nicht dauern, denn die Aufmerksamkeitsspanne Ihres kleinen Vierbeiners ist dann auch schnell ausgereizt.

Für welche Welpenschule Sie sich auch am Ende entscheiden, Sie werden schnell merken, sie tut Ihrem neuen Familienmitglied gut. Auch Ihnen wird der Besuch oder der Kauf eines Online Hundetrainings viele neue Erkenntnisse zum Thema Hundeverhalten und -erziehung bringen. Der Kontakt zu anderen Hunden sorgt für das nötige Spielerlebnis, Ihr Hund wird ausgeglichener sein und ein angenehmer Wegbegleiter werden. Er lernt die Kommunikation mit anderen Hunden und baut nicht zuletzt ein festes Band und Vertrauen zu Ihnen, seinem Herrchen, Rudelchef und Freund, auf. Denn Sie sind es, der Ihrem kleinen Wegbegleiter Sicherheit, Schutz und eine neue Familie gibt.

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