Spiele für Welpen

Hundespiele, Beschäftigungsspiele, Intelligenzspiele: was muss ich beachten?

Aktualisiert: 30. September 2018

Hundewelpen wie junge Golden Retriever oder Schäferhunde, die frisch aus der Hundezucht kommen, benötigen viel Aufmerksamkeit. Nicht nur das richtige Futter und eine gute Mischung aus Erholung und Auslauf sind für einen Hund wichtig, sondern auch das Lernen von Befehlen bzw. Kommandos über Spiele sind ein wichtiger Teil der Welpenbeschäftigung. Ein Bewegungsspiel draußen oder drinnen kann ebenfalls zum Ausleben von Trieben, dem Austesten von Grenzen und zum Einüben von Jagdsequenzen dienen. Wie weit darf er gehen, bis es dem Menschen zu viel wird und wie reagiert der Spielpartner in bestimmten Situationen? Nachdem Sie den kleinen Hundewelpen von privaten Züchtern abgeholt und zuhause in der Wohnung haben, ist spielen sehr hilfreich, da er so das Sozialverhalten lernen kann.

Welche Spielideen sind zur Welpenbeschäftigung tatsächlich sinnvoll?

Hundewelpen wie junge Golden Retriever oder Schäferhunde, die frisch aus der Hundezucht kommen, benötigen viel Aufmerksamkeit und eine gute Welpenausbildung. Nicht nur das richtige Futter und eine gute Mischung aus Beschäftigung, Erholung und Auslauf sind für einen für die Hundepflege wichtig, sondern auch das Lernen von Befehlen bzw. Kommandos über Spiele wie Zerrspiele, Geschicklichkeitsspiele, oder Schnüffelspiele.

Hunde lieben es, durch Geschicklichkeitsspiele, Kopfspiele und Welpenbeschäftigung zu lernen!

Nachdem Sie den kleinen Hundewelpen von privaten Züchtern abgeholt und zuhause in der Wohnung haben, ist spielen sehr hilfreich, da Sie ihm durch Welpenspiele das Sozialverhalten beibringen können. Hundespiele wie Intelligenzspiele und Schnüffelspiele trainieren aber auch die Beißhemmung und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Welpenspiele wie Intelligenzspiele und Beschäftigungsspiele können ebenfalls zum Ausleben von Trieben, dem Austesten von Grenzen und zum Einüben von Jagdsequenzen dienen. Wie weit darf das Hündchen gehen, bis es dem Menschen zu viel wird und wie reagiert der Spielpartner im Welpenspiel in bestimmten Situationen. Kommunikation, Mimik und Motorik werden durch einige Welpenspiele gefördert.

Raufen wie unter Hunden

Junghunde raufen sehr gerne. Wie kleine Jungs mögen sie es, im Welpenspiel ihre Kräfte zu messen und die Reaktion des Gegenübers auszutesten. Das Herrchen kann dieses Beschäftigungsspiel nutzen, um dem kleinen Hund bei der Welpenerziehung die Grenzen aufzuzeigen. Wenn der Welpe unfair wird und im Welpenspiel beißt, um seine Position zu stärken, dann kann man schnell durch einen Spielabbruch sinnvoll beibringen, dass er zu weit gegangen ist. Der Mensch bestimmt Beginn und Ende des Welpenspiels. Aber: Jede Beschäftigung jedes Bewegungsspiel und jedes Nachdenkspiel sollte Ihrem Hund Spaß machen.

Wenn ein ausgewachsener Hund mit einem jungen Hund spielt, dann legt sich auch der große Hund oftmals auf den Rücken, damit Kleine die Oberhand erhält. Damit stärkt er das Selbstbewusstsein des Kleinen. Ansonsten würde der Welpe schnell das Interesse verlieren, wenn er jedes Mal seinem Gegner unterliegt.

So ist der Besitzer bei den Welpenspielen auf Augenhöhe und es darf gestupst, geknufft und gerangelt werden. Wichtig ist, dass auch ab und zu eine Flucht angedeutet wird oder der Mensch „zum Angriff“ übergeht. Selbst als Baby lernt der Hund schnell, den Ausdruck des Menschen und was man gemacht hat zu erkennen. Bewegt man sich bei Welpenspielen mit Spannung auf ihn zu oder weicht man zurück?

Eine Beute als Beschäftigungsspiel und Suchspiel

Die verschiedensten Geschicklichkeitsspiele und Suchspiele dienen dazu, Ihrem jungen Begleiter neue Dinge beizubringen.

Auch Beutespiele als Schnüffelspiele sind für die Entwicklung eines Welpen, z.B. eines Hütehundes, sehr wichtig. Eine vorher ausgesuchte Beute wird drinnen oder draußen versteckt, der kleine Hund muss dann die Beute suchen, sich anpirschen oder lauern.

Das sind natürliche Instinkte, die man als kostenloses Welpenspiel durchspielen kann. Besonders viel Spaß macht bei Welpenspielen quietschende und kaubare Beute.

Ein Zerren der an Beute zwischen Mensch und Tier stärken die Muskeln und erhält den natürlichen Beuteinstinkt. Man sollte bei einem Welpenspiel immer darauf achten, nicht zu fest an der Beute zu ziehen. Ansonsten könnten die empfindlichen Milchzähne Schaden nehmen. Im besten Fall hält man die Beute einfach nur fest. Der Hund entscheidet dann selber wie stark er beim Welpenspiel ziehen oder schütteln möchte.

Beutespiele wie Zerrspiele oder Suchspiele fördern nicht den Beißtrieb

Es macht Spaß, mit dem Welpen wild herumzutoben, Vielen haben beim Hundewelpen erziehen aber die Angst, dass der noch unerfahrene Hund einen Beißtrieb entwickeln könnte. Dies ist bei harmlosen Welpenspielen aber nicht der Fall! Der Hund wird aufgeregt versuchen, die Beute zu erhaschen. Ab und zu ist es sehr wichtig, dass er die Beute auch wirklich zu packen bekommt.

Viel Spaß macht es beim Welpenspiel, wenn Hund und Mensch sich gleichzeitig auf die Suche nach der Beute machen. Wir zeigen Ihnen auf unserer Webseite, welche Möglichkeiten sie hierbei haben. Natürlich darf der Welpe beim Schnüffelspiel die Beute stellen und ein wenig damit spielen oder damit herumstolzieren. Er wird schnell lernen, dass ihr bei Welpenspielen nur weiterspielt, wenn er die Beute seinem Herrchen wiedergibt. Jedes Welpenspiel sollte beendet werden, bevor der Hund die Lust verliert. Dann freut er sich umso mehr, wenn er das nächste Mal wieder spielen darf.

Ein eigener Parcours

Ein Parcours ist spannend, lässt sich immer wieder neugestalten und ist schnell gemacht. Kostenlose Bretter zum Drüberlaufen, Tunnel und Röhren sind optimal geeignet, um einen Parcours aufzubauen. Besonders vorteilhaft ist es bei Welpenspielen, wenn ein eigener Gartenvorhanden ist. Die unterschiedlichsten Elemente sollten stabil und sicher sein. Schließlich soll sich der Hund beim Klettern draußen nicht verletzen.

Durch einen Parcours wird vor allem die Konzentration, der Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit trainiert. Eine kleine Mutprobe ist für jeden kleinen Welpen und Beutehund das Durchqueren eines Stuhltunnels. Aber auch Becher laufen, das Besteigen einer am Boden liegenden Leiter oder das Betreten eines raschelnden Untergrundes machen als Beschäftigungsspiele und Geschicklichkeitsspiele Spaß, und fördern ihn.

Leckerlis finden

Ein besonderer Anreiz ist es für jeden Welpen, wenn er auf Entdeckungstour als Teil eines Suchspiels gehen darf. Dazu versteckt man z.B. im Garten einige Leckerlis. Der Hund soll diese dann auf eine spielerische Art und Weise suchen. Die feine Spürnase lässt den Hund bei diesem Lernspiel nicht im Stich.

Natürlich kann man die Leckerlis auch ab und zu durch das liebste Spielzeug des Fellknäuels ersetzen. Nach dem Finden darf er dann erst einmal eine Runde damit spielen.

Zubehör für Hundespiele, Welpenspiele und Inzelligenzspiele

Besonders reizvoll ist es für das Baby, wenn er eine eigene Spielekiste hat aus der er Spielideen für Zerrspiele und Denkspiele wie Kopftraining und Gehirntraining verstecken. Bei ihnen ist der Spieltrieb wie bei einem Kind stark ausgeprägt und Intelligenzspiele wie Denkspiele beschäftigen sie und unterstützen ihre Intelligenz. Er ist neugierig auf Neues und freut sich aber auch, wenn man bekannte Spile wiederholt. Bekanntes Hundezubehör wie Bälle, Stöcke, Gummiknochen und Stricke kommen bei jedem Welpenspiel gut an. Wichtig ist, dass die Spielsachen ungiftig sind und den Hund beim Zerkauen nicht verletzen können.

Alle Spielsachen sollten nach dem Spiel in die Spielekiste gelegt werden, damit der Wonneproppen sie nicht immer zur freien Verfügung hat. Dann wird er sich umso mehr freuen, wenn der Mensch ein Spielzeug aus der Kiste nimmt und gemeinsam mit dem Welpen ein Intelligenzspiel oder Nachdenkspiel spielt. Schnüffelspiele, Geschicklichkeitsspiele, Zerrspiele und andere Hundespiele fördern die Zusammengehörigkeit und macht dem Hund viel Spaß.

Pausen sind wichtig

Welpen benötigen noch viel Ruhe, besonders nach einem anstrengenden Lernspiel, Zerrspiel oder Suchspiel. Nach dem Hundespiel ist also immer eine Erholung als Teil der Hundepflege angesagt. So gerne ein junges Hündchen auch spielt: das bedeutet nicht, dass jedes Mal, wenn er wach ist, sofort angefangen wird zu balgen oder zu toben. Er muss auch lernen, dass er nicht immer Thema ist und sich in der Familie hintenanstellen. Leider ist es meistens so, dass er gerade am Anfang viel Aufmerksamkeit von den Kindern im Haus erhält.

Dieses Interesse an Welpenspielen lässt irgendwann nach und der Hund ist traurig, da man sich immer mit ihm beschäftigt hatte, sobald er wach ist. Viel besser ist es, sich von Anfang an regelmäßig mit dem Tier spielerisch mit Kopfspielen, die als Kopftraining die Intelligenz fördern, zu beschäftigen, da es noch viel lernen muss. Im späteren Alter sind Beschäftigung und Kopftraining ebenfalls wichtig, um fit und in Form zu bleiben. Sie sollten immer darauf achten, dass die Spiele sehr abwechslungsreich sind, dann haben Mensch und Hund gleichermaßen Spaß.

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