Welpenschule – Etwas neues lernen!

Welpenschule, was muss ich beachten?

Aktualisiert: 19. January 2018

Der Hund ist als treuer Begleiter, als Familienmitglied, als Spielkamerad oder als Aufpasser ein sehr beliebter Partner des Menschen. Doch bevor du dich auf die Suche nach deinem vierbeinigen Kameraden machst, solltest du einiges bedenken. Wenn du dir einen Hund zulegst, übernimmst du die Verantwortung für ein Lebewesen. Du musst darauf achten, dass du dem Hund ein artgerechtes und schönes Leben bieten kannst. Dein Hund muss lernen, wie er mit anderen Hunden umgehen kann, er muss einen Weg kennen lernen, sicher mit anderen Hunden zu kommunizieren. Ansonsten entstehen die unbeliebten Situationen, in denen dein Hund aus Unsicherheit an der Leine zieht und bellt, teilweise vielleicht sogar aggressives Verhalten zeigt.

Der Hund ist als treuer Begleiter, als Familienmitglied, als Spielkamerad oder als Aufpasser ein sehr beliebter Partner des Menschen. Doch bevor du dich auf die Suche nach deinem vierbeinigen Kameraden machst, solltest du einiges bedenken. Wenn du dir einen Hund zulegst, übernimmst du die Verantwortung für ein Lebewesen. Du musst darauf achten, dass du dem Hund ein artgerechtes und schönes Leben bieten kannst.

Das bedeutet zum einen, dass dir klar sein muss, dass der Hund für viele Jahre dein treuer Begleiter sein wird und du ihn nicht einfach in die Ecke legen kannst, wenn du gerade keine Zeit für ihn hast. Zum anderen bedeutet es, dass du die Verantwortung für die Erziehung deines kleinen Freundes trägst. Doch keine Angst. Gerade, wenn du noch nicht so viel Erfahrung mit der Erziehung von Hunden hast, findest du in vielen Welpen- und Hundeschulen oder auch Vereinen Profis, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Welpenschule als Wegweiser

Für dich und deinen Welpen bietet es sich an, wenn du dich zur Welpenerziehung einer Welpenschule anschließt. Denn dein Hund ist zwar ein Rudeltier und das ist ihm auch in gewissem Maße angeboren, doch das richtige Verhalten lernt er nur im Rudel und nicht alleine. Die ersten Erfahrungen und das erste Sozialverhalten sammelt dein Welpe schon bei seiner Mutter und den Geschwistern. Doch sobald du ihn mit zu dir nach Hause nimmst, ist er erstmal alleine. Er wird sich sicher sehr stark an dich binden und wenn du ihn konsequent und liebevoll erziehst, wird er dir auch ein toller und treuer Wegbegleiter sein. Aber auf deinen Spaziergängen wird es nicht ausbleiben, dass ihr auch auf andere Hunde trefft.

Dein Hund muss lernen, wie er mit anderen Hunden umgehen kann, er muss einen Weg kennen lernen, sicher mit anderen Hunden zu kommunizieren. Ansonsten entstehen die unbeliebten Situationen, in denen dein Hund aus Unsicherheit an der Leine zieht und bellt, teilweise vielleicht sogar aggressives Verhalten zeigt. Und ganz ehrlich – du möchtest deinem Hund sicher auch gönnen, sich mal gemeinsam mit seinen Artgenossen auszutoben, ohne gleich Angst haben zu müssen, dass aus Spiel Ernst wird.

Gib deinem neuen Familienmitglied also ruhig ein paar Tage Zeit, um sich an sein neues zu Hause und seine neue Familie zu gewöhnen. Etwa nach einer Woche kannst du den Welpen mit zur Welpenschule nehmen. In der Regel solltest du mit deinem Welpen in der Zeit von der 8. bis 16. Lebenswoche zur Welpenschule gehen, denn in dieser Zeit befindet sich dein kleiner Hund in der Prägungsphase. Das heißt er lernt besonders schnell und gut. Auch du selber kannst in der Welpenschule viel über Hunde, ihr Verhalten und hundliche Kommunikation lernen.

Alles will gelernt sein

Spielerisch lernt dein neues Familienmitglied in der Welpenspielstunde Übungen, wie Sitz, Platz, Komm und Bleib. Doch nicht nur dafür ist der Besuch einer Welpenschule gut. Dein Hund soll später ein ruhiges und entspanntes Verhalten anderen Hunden gegenüber an den Tag legen. Er soll Situationen richtig einschätzen können und somit Ärger aus dem Weg gehen. Richtig Kommunizieren und Spielen will aber auch gelernt sein. Die Welpenschule bietet dir die Möglichkeit, deinen Hund sehr vielen Umweltreizen, anderen Menschen und eben auch der Begegnung mit anderen Hunden auszusetzen. Dein Welpe lernt verschiedene Rassen kennen, lernt, dass es Hunde gibt, die gerne etwas sanfter, andere gerne etwas gröber spielen. Außerdem wird dein kleiner Liebling seine Grenzen kennenlernen und auch die Grenzen von anderen zu respektieren lernen. Dein Hund wird so fähig sein, ein gut sozialisiertes Verhalten zu zeigen und kann mit seinen Artgenossen klar und positiv kommunizieren. Wer will schon eine lautstarke und kräftezehrende Auseinandersetzung beim entspannten täglichen Spaziergang?

Die meisten Welpen sind sehr verspielt, müssen sich aber nach dem Training auch einmal ausruhen.

Was der Welpe sonst noch lernt

Je nach Welpenschule können verschiedene Schwerpunkte neben dem Sozialverhalten und den Grundübungen gelegt werden. Am besten informierst du dich im Voraus, worauf die Welpenschulen, die für dich in Frage kommen, Wert legen.

Inhalte können zum Beispiel sein:

  • Hilfestellung beim Trainieren der Stubenreinheit
  • Üben auch mal alleine zu bleiben und dabei entspannt zu bleiben
  • Wie pflegst du deinen Hund richtig? Was musst du zu gesundheitlichen Aspekten wissen?
  • Die Beißhemmung steigern
  • Du lernst Anzeichen für Stress und Angst bei deinem Hund frühzeitig zu erkennen
  • Es werden dir artgerechte Signale zum Abbruch von unerwünschtem Verhalten gezeigt
  • Zeigen von Bindungs- und Entspannungsübungen
  • Richtiges Spielen mit dem Hund
  • Konfrontation und Übung mit unterschiedlichen Umweltreizen

Ein paar Fakten zur Welpenschule

Generell solltest du bis zur 16. oder maximal 20. Lebenswoche mit deinem Welpen in die Welpenschule gehen. Danach sind eher Junghundegruppen oder die Hundeschule zu empfehlen. Doch woran erkennst du eine gute Welpenschule und was kostet sowas eigentlich? Ob die Schule gut ist, findest du am besten heraus, wenn du dir einfach die Zeit nimmst, einmal bei einer Welpenstunde zuzuschauen. Wie viele Hunde werden von einem Trainer betreut? Mehr als sechs? Dann ist es wahrscheinlich nicht das Richtige für dich. Denn bei zu vielen Hunden geht die Kontrolle verloren und der Trainer kann nicht mehr ausreichend auf die einzelnen Charaktere eingehen. Sind es wirklich nur Welpen oder auch ältere Hunde, die daran teilnehmen?

Der Trainer sollte darauf achten, dass wirklich nur Welpen dabei sind, damit die Kräfteverhältnisse auch stimmen. Wie geht der Trainer mit den Hunden um? Wird mit positiver Verstärkung, also mit Leckerli und Lob gearbeitet? Wird darauf geachtet, dass kein Welpe „gemobbt“ wird? Am Ende ist es auch wichtig, dass du menschlich mit dem Trainer auf einer Wellenlänge bist, denn ansonsten kannst du kein Vertrauen aufbauen und das merkt auch dein Hund. Wem du nicht vertraust, wird auch dein Vierbeiner nicht vertrauen.

Neben diesen Aspekten spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle. Je nach Hundeschule können diese stark variieren. Die Gruppenstunde kann zwischen fünf und 20 Euro kosten. Nach oben gibt es natürlich keine Grenzen und wenn du eine Einzelstunde für die individuelle Erziehung haben möchtest, fängt es meist bei 20 bis 40 Euro pro Stunde an. Nachdem deine Entscheidung für eine Welpenschule gefallen ist, solltest du versuchen ca. zwei Mal in der Woche an einer Welpenstunde teilzunehmen. Länger als 45 Minuten sollte die Einheit dabei nicht dauern, denn die Aufmerksamkeitsspanne deines kleinen Vierbeiners ist dann auch schnell ausgereizt.

Für welche Welpenschule du dich auch am Ende entscheidest, du wirst schnell merken, dass es deinem neuen Familienmitglied gut tut. Auch dir wird der Besuch oder der Kauf eines Online Hundetrainings viele neue Erkenntnisse zum Thema Hundeverhalten und -erziehung bringen. Der Kontakt zu anderen Hunden sorgt für das nötige Spielerlebnis, dein Hund wird ausgeglichener sein und ein angenehmer Wegbegleiter werden. Er lernt die Kommunikation mit anderen Hunden und baut nicht zuletzt ein festes Band und Vertrauen zu dir, seinem Herrchen, Rudelchef und Freund auf. Denn du bist es, der deinem kleinen Wegbegleiter Sicherheit, Schutz und eine neue Familie gibt.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Welpenschule als Wegweiser
  2. Ein paar Fakten zur Welpenschule
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